„Polaroid“ (2015)

Kurzfilm / Norwegen / Fiktion / 2015

Filmkritik: Schon bald kommt der Spielfilm „Polaroid“ (2017) in die deutschen Kinos. Er basiert auf dem gleichnamigen Kurzfilm „Polaroid“ des Norwegers Lars Klevberg, der auch die Chance bekam, die spannende Geschichte des Horrorkurzfilms in einen Langfilm umzusetzen.

Nach dem ihre Mutter gestorben ist, räumt Sarah (Annika Witt) zusammen mit ihrer Freundin Linda (Thea Sofie Loch Naess) das Haus leer und findet dabei auf dem Dachboden eine Polaroid-Kamera. Nachdem die ersten Aufnahmen gemacht wurden, passiert Seltsames und die beiden Freundinnen fürchten immer mehr um ihr Leben.

Der Kurzfilm lief in der Horrornacht der 27. Bamberger Kurzfilmtage, die von Markus Keuschnigg vom /slash Filmfestival Wien zusammengestellt wurde. Als letzter Film des Abends konnte der 14-minütige Kurzfilm von Lars Klevberg alle Müdigkeit vertreiben und schuf mit klassischen Mitteln sehr unterhaltsame Gruselkost. Über die ganze Zeit ist der Zuschauer sehr gespannt, auch wenn er ahnt, wo die Reise hingeht. Klevberg erfindet das Genre nicht neu, sondern nimmt sich die besten Elemente des Genres und fügt sie in einen spannenden, unheimlichen Kurzfilm stimmig zusammen. So ist die Neugierde auf die Langfilmvariante definitiv geweckt und man kann gespannt sein, wie die Umsetzung gelungen ist.

Bewertung: 9/10

Hier kannst Du Dich selbst überzeugen:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

5 Gedanken zu “„Polaroid“ (2015)

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