„Eloise“ (2018)

Kurzfilm / Schweden / Fiktion / 2018

Rebecka Josephson und Niklas Lebowski Jacobsson

Filmkritik: Der schwedische Filmemacher Johan Rosell war auf dem 20. Landshuter Kurzfilmfestival gleich mit zwei Filmen vertreten. In seinem Kurzfilm „Eloise“ erzählt er von einer sehnsuchtsvollen Liebe und einer ungewöhnlichen Freundschaft.

Jimmy (Niklas Lebowski Jacobsson) ist schon lange in die Frisöse Eloise (Linn Mannheimer) verliebt. Doch statt ihr selbst näher zu kommen, fragt er das junge Mädchen Robin (Rebecka Josephson), ob sie sich für ihn eine Frisur machen lässt und Eloise dabei etwas vermitteln kann.

Mit seinem 15-minütigen Beitrag „Eloise“ für die Comedy Night des Landshuter Kurzfilmfestivals traf der schwedische Regisseur Johan Rosell („Knockout“) den richtigen humoristischen Tonfall. Aus der Feder von Ebba Stymne macht der Regisseur mit seiner Inszenierung eine runde Sache aus der Geschichte. Rückwärtsgewandtheit, schräge Typen, ein dörfliches Leben und wunderbare Situationskomik sowie Dialogwitz sind die gut gemixten Zutaten für den Film und machen ihn äußerst charmant. Doch der gute Humor würde nicht ohne die richtigen Schauspieler funktionieren. Das Duo aus Niklas Lebowski Jacobsson und Rebecka Josephson (bekannt aus dem Film „Stella“ (2015)) spielt sich den Ball wunderbar in die Hand und sie lassen ihre Figuren sehr lebensecht und authentisch erscheinen. Hinzu kommt die souveräne Umsetzung, der Film ist rückwärtsgewandt und zeitlos zugleich. Die Frisuren sind dazu noch das i-Tüpfelchen und runden den Film ab. Rosell ist eine wunderbare Komödie über unerfüllte Liebe gelungen, die mit viel Charme und Witz die Zuschauer begeistern kann.  

Niklas Lebowski Jacobsson

Fazit: Der schwedische Kurzfilm „Eloise“ von Johan Rosell besitzt alles was es für eine gute Komödie benötigt. Außergewöhnliche Figuren, witzige Dialoge, Übertreibungen und Schauspieler, die in ihren Rollen aufgehen, runden den Kurzfilm ab, so dass hier einfach wunderbare Unterhaltung geboten wird. 

Bewertung: 8,5/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

2 Gedanken zu “„Eloise“ (2018)

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