„Storm“ (2019)

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Kurzfilm / USA / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „Storm“ von Will Kindrick, gesehen auf dem 21. Landshuter Kurzfilmfestival, erzählt eine Geschichte aus der nahen Zukunft und wie schwierig auch dann noch das Finden des richtigen Partners sein kann.  

Blake (John Bubniak) ist seit schon längerem auf der Suche nach der Richtigen. Doch immer wieder spuckt die dafür zuständige App kein Match aus und ihm läuft die Zeit davon. Doch durch einen Missgeschick trifft er auf einmal Natalie (Corey Potter) und sie scheint die Richtige zu sein. 

In einer nahen Zukunft übernimmt ein Programm die Beziehungsanbahnung, jedem der aber nicht nach einer gewissen Zeit vermittelt wurde, droht ein Singleleben. Auf diesem Hintergrund aufbauend erzählt der Regisseur Will Kindrick, der bisher vor allem Musikvideos realisiert hat, seine Liebesgeschichte. Nach einem eigenen Drehbuch bringt er zwei Menschen zusammen, die sich zufällig begegnen und schnell durch einen Sturm, der hier auch als Metapher für die Schwierigkeiten in einer Beziehung zu verstehen ist, auseinander gerissen werden. Hier geht die temporeiche Geschichte mit einem schönen Ende und einer gelungenen Inszenierung Hand in Hand. Mit viel Wasser und kreativen Einfällen wird Blakes Odyssee geschildert, der wunderbar von John Bubniak verkörpert wird. Nach elf Minuten ist der sehr unterhaltsame Kurzfilm schon vorbei und hat auf jeden Fall neugierig gemacht, wie Kindrick in einer Serie weiter das Universum von „Storm“ erkunden wird.  

Fazit: „Storm“ ist ein Science-Fiction-Kurzfilm, der in einer nahen Zukunft die Schwierigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen schildert. Der Regisseur Will Kindrick, der den Film auch als Ankündigung für eine Serie konzipiert hat, erzählt hier mit viel Tempo und kreative Einfällen eine mitreißende und unterhaltsame Geschichte.

Bewertung: 8/10

Den Kurzfilm „Storm“ gibt es auch online (in engl.):

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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