„The Track“ (2019)

Kurzfilm / Russland / Dokumentation / 2019

Filmkritik: Der russische Kurzfilm „The Track“ (OT: „Не за Горами“) von Aleksej Evstigneev, der auf dem 62. DOK Leipzig seine Europa-Premiere feierte, ist eine sanfte Dokumentation über eine abgelegene Bahnstrecke und wie das Leben dort scheinbar still zu stehen scheint.

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„Under the Skin“ (2019)

Söan

Filmkritik: Der schweizer Langfilm „Under the Skin“ (OT: „Sous la peau“, Schweiz, 2019), der seine Weltpremiere auf dem 62. DOK Leipzig feierte, ist das Portrait dreier junger Transgender-Menschen. Der Regisseur Robin Harsch hat diese über einen langen Zeitraum hinweg begleitet und schuf mit seiner 92-minütigen Film eine warmherzige Dokumentation, die dazu steht, auch aus der anfänglich etwas unbedarften Perspektive eines Cis-Mannes zu berichten.

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„California on Fire“ (2018)

© Jeff Frost

Filmkritik: Der Künstler Jeff Frost hat sich in den letzten Jahren mit dem Klimawandel und vor allem Waldbränden als Folge dessen beschäftigt. Über fünf Jahre lang filmte er, da sich dieses bewegte Medium dafür besonders anbot, Waldbrände in Kalifornien. Daraus entstand ein Zwitterwesen zwischen Kunst und Dokumentation, das auf vielen Festivals zu sehen ist u.a. auch auf dem 62. DOK Leipzig: „California on Fire“ (OT: „California on Fire“, USA, 2018). 

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„I am Superman“ (2017)

Kurzfilm / Brasilien / Fiktion / 2017

Enzo Gabriel

Filmkritik: Der brasilianische Kurzfilm „Eu Sou o Super-Homen“ (ET: „I am Superman“) von Rodrigo Batista, gesehen auf der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg, wirkt wie ein didaktisch wertvoller Kurzfilm für Kinder, überrascht dann aber doch mit seiner letzten Konsequenz.

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„Luca (m/w/d)“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2019

Luca Hennig

Filmkritik: „Luca (m(w/d)“ ist das Kurzfilm-Debüt von Hannah Schwaiger und Ricarda Funnemann, welcher auf dem renommierten DOK Leipzig (zusammen im Block mit dem schweizer Dokumentarfilm „Under the Skin“) sein Premiere feierte. Sie portraitieren in ihrem Film Luca, der sich auf kein Geschlecht festlegt und geben ihm hier die Chance sich visuell und sprachlich auszudrücken, um so den Zuschauer das Thema ‚Gender Bender‘, also Personen, die bewusst die gesellschaftliche Vorstellung von Geschlechtern überschreiten, näher zu bringen.

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„Marona’s Fantastic Tale“ (2019)

Filmkritik: Der Animationsfilm „Marona’s Fantastic Tale“ (OT: „L’extraordinaire voyage de Marona“, Rumänien, Frankreich, Belgien, 2019), gesehen in der Reihe ‘Spätlese’ auf dem 62. DOK Leipzig, von Anca Damian ist ein wunderschönes Animationsmärchen, das die Liebe zwischen Tier und Mensch aus der Sicht eines Hundes erzählt und das Medium der 2D-Animation mit all seinen Stärken ausnutzt.

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„House of Small Cubes“ (2008)

Kurzfilm / Japan / Animation / 2008

Filmkritik: Der japanische Anime „Tsumiki no ie“ (ET: „House of Small Cubes“) gewann auf der 81. Oscarverleihung 2009 den Oscar für den ‚Besten animierten Kurzfilm‘ und das völlig zu recht. Der Regisseur Kunio Katō beweist uns mit seiner berührenden Geschichte, wie vielfältig japanische Animationsfilme sein können.

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„Kitchen Sink“ (1989)

Kurzfilm / Neuseeland / Fiktion / 1989

Filmkritik: Der neuseeländische Kurzfilm „Kitchen Sink“ hat sich mit seiner Ästhetik und der Mischung aus Mystery und Horror zu einem Klassiker entwickelt, der u.a. in der Horrorfilmnacht der 28. Bamberger Kurzfilmtage lief. Die Regisseurin Alison Maclean hat dabei auch das Drehbuch entwickelt und von Anfang als ein wichtiges Element des Films Haare im Sinn.

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