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Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2024
Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Am Ende sind wir alle Gesang“ von Katharina Schnekenbühl, zu sehen auf dem 45. Filmfestival Max Ophüls Preis 2024, erzählt von mehreren Personen, ihren Wünschen und wie sie alle an einem Ort zukommen.
Das Schwimmbad ist ein Ort, an dem man trainieren und lernen, aber auch neue Erfahrungen sammeln und sich etwas trauen kann. Ein Chor benutzt dessen Akustik sogar für ein kleines Konzert.
Die Regisseurin und Drehbuchautorin Katharina Schnekenbühl schuf mit ihrem 13-minütigen Kurzfilm einen wohltuenden Film, der von Gemeinschaft, Mut, Zusammenhalt und der berührenden Wirkung von Musik erzählt. Drei Frauenfiguren aus drei verschiedenen Generationen treffen hier im Olympiabad in München (sie haben während der regulären Öffnungszeiten gedreht) aufeinander. Die eine dreht ihre Bahnen, die andere lernt das Schwimmen und die dritte erprobt ihren Mut durch einen Turmsprung. Das Wasser, die
Atmosphäre der Gemeinschaft und der Ort verweben ihre Geschichten. Begleitet wird das von den Chorproben eines dort übenden Chors und diese musikalische Idee bestimmt maßgeblich die Stimmung des Films, der so zu Herzen rührt. Der Film ist bis auf diese ungewöhnliche Begebenheit authentisch inszeniert. Die Rollen sind mit Agnes Decker, Ulla Heusterberg und Malia Lirio Bischoff sehr gut besetzt und so besticht der Film im Gesamten mit seiner authentischen Schilderung mit einer Prise Magie.
Fazit: „Am Ende sind wir alle Gesang“ vereint verschiedene Generationen, Gesang und ein Schwimmbad zu einer schönen Liebeserklärung an die Gemeinschaft. Die Regisseurin Katharina Schnekenbühl schafft es perfekt die Stimmung einzufangen und gibt durch den Chorgesang dem Alltag etwas Überhöhtes.
Bewertung: 8/10
Trailer zum Kurzfilm „Am Ende sind wir alle Gesang“:
geschrieben von Doreen Kaltenecker
Quellen:
- 45. Filmfestival Max Ophüls Preis 2024 – Katalog (Programm ‚Wettbewerb Kurzfilm‘)
- Simin Sadeghi, ‚SR-Mediathek.de: Am Ende sind wir alle Gesang‘, sr-mediathek.de, 2024
- Tobias Kessler, ‚Kurzfilm „Am Ende sind wir alle Gesang“ beim Ophüls-Festival‘, saarbruecker-zeitung.de, 2024
- Eintrag der Regisseurin Katharina Schnekenbühl an der HFF München