Filmkritik: „White Snail“ ist der erste Spielfilm des Regie-Duo Elsa Kremser und Levin Peter, welche bereits mit ihren dokumentarischen Arbeiten „Space Dogs“ (2019) und „Dreaming Dogs“ (2024) aufgefallen sind. In ihrem ersten fiktiven Werk über zwei ungewöhnliche Außenseiter in Belarus arbeiten sie mit realitätsnahen Elementen.
„Der Salzpfad“ (2024)
Filmkritik: Der britische Spielfilm „Der Salzpfad“ (OT: „The Salt Path“, UK, 2024) ist die gleichnamige Verfilmung des Wander-Bestsellers von Raynor Winn. Das autobiographische Buch hat während des Kinostarts in Großbritannien zwar Kritik auf sich gezogen, was aber für die Betrachtung der Verfilmung als eigenständig fiktives Werk keine Rolle spielt und kann als klassischer Wanderfilm, in dessen Zentrum der Mensch und seine Veränderung steht, gelesen werden.
Jetzt online! – Der Film „Making Babies“
Streaming-Tipp: Auf dem 24. Landshuter Kurzfilmfestival 2024 haben wir den kanadischen, sehr sympathischen Kurzfilm „Making Babies“ (OT: „Faire un enfant“) von Eric K. Boulianne für uns entdeckt. Es handelt von einem Paar, das versucht ein Kind zu bekommen. Inszeniert ist das Ganze mit viel Humor, Offenheit und Lebensnähe.
Ihr habt nun die Möglichkeit, ihn online zu sehen.
Streaming-Anbieter: Vimeo
Sprache: Englisch, Untertitel englisch
Ein Streaming-Tipp von Doreen Kaltenecker
Sieben Fragen an fleuryfontaine
Interview: Im Gespräch mit den beiden Regisseuren Galdric Fleury und Antoine Fontaine, die seit 2011 als Duo fleuryfontaine zusammenarbeiten, konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Sixty-Seven Milliseconds“ (OT: „Soixante-sept millisecondes“) erfahren, der im Wettbewerb Dokumentarfilm des 41. Interfilm Berlin 2025 zu sehen war, welche technischen Mittel sie für die wahre Rekonstruktion einer Straftat verwendet haben und welche Lücke der Film dabei schließen kann.
„Sixty-Seven Milliseconds“ (2025)
Filmkritik: Der französische Kurzfilm „Sixty-Seven Milliseconds“ des Filmemacher-Duos fleuryfontaine, bestehend aus Galdric Fleury und Antoine Fontaine, lief im Wettbewerb Dokumentarfilm des 41. Interfilm Berlin 2025 und spürt mit einer 3D-Rekonstruktion des Tatorts und dem Füllen einer visuellen Lücke einer Straftat nach.
„Scham“ (2025)
Filmkritik: Der deutscher Spielfilm „Scham“ von Lukas Röder, der seine Weltpremiere auf dem 46. Filmfestival Max Ophüls Preis 2025 feierte und mit dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet wurde, startet nun in den Kinos und erzählt von familiärer Gewalt in einem strengen formellen Rahmen.
Kinostarts 29.01.2026
Kinostarts: Folgende Filme starten bundesweit in dieser Woche in den deutschen Kinos:
Sieben Fragen an Gwenola Heck
Interview: Im Gespräch mit der französisch-deutschen Filmemacherin Gwenola Heck konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Gaïa“ erfahren, der im Programm des 41. Interfilms Berlin 2025 lief, erfahren, wieviel Zeit in den fünf-minütigen Film geflossen ist, welche Technik sie verwendet und welche Themen sie alle in dem Film aufgreift.
„Gaïa“ (2025)
Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Gaïa“ von Gwenola Heck, der im ‚Deutschen Wettbewerb‘ des 41 interfilms Berlin 2025 zu sehen war, ist ein Cut-Out-Animationsfilm, der sich mit dem weiblichen Körper, seine Funktionen und seiner gesellschaftlichen Rolle beschäftigt.
„Echoes from Borderland“ (2023)
Filmkritik: Die deutsche Dokumentation „Echoes from Borderland“ von Lara Milena Brose, welche ihre Weltpremiere auf dem 45. Filmfestival Max Ophüls Preis 2024 feierte und als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, berichtet von afghanischen Geflüchteten, welche in dem Nicht-EU-Staat Bosnien-Herzegowina ausharren, um nach Europa zu gelangen.