61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2018 (DOK)

Leipzig / Cinestar, Passage Kinos, Schaubühne Lindenfels, Cinémathèque Leipzig, Grassimuseum, Polnisches Institut / 29.10.-4.11.2018

Festivalbericht: Einmal im Jahr wird die sächsische Stadt Leipzig zum Treffpunkt für Dokumentarfilmer und Animationskünstler aus aller Welt. Auch in diesem Jahr trafen sich hier Filmemacher, um ihre Filme vorzustellen, den ein oder anderen Preis zu gewinnen und Kontakt zu anderen Filmschaffenden und zum Publikum aufzunehmen. Auch für das Publikum wurde auf dem 61. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (kurz DOK) viel und vor allem durch seine stimmige Mischung aus Kurz- und Langfilmen ein abwechslungsreiches Programm geboten.

 

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Im Staatsschauspiel Dresden: Das große Heft

Aufführungsbericht: Ulrich Rasche hat seine Masche gefunden: eine Masse Menschen, die im Chor den Text vortragen und dabei auf rotierender Scheibe gehen, das Ganze in Schwarzweiß-Optik. Egal, ob dabei das knapp 200 Jahre alte Drama „Woyzeck“ auf die Bühne kommt, mit dem er 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war – oder nun der mit 30 Jahren noch frische Roman „Das große Heft“. Für diese Inszenierung gab es den Sächsischen Theaterpreis 2018, auch wenn Wikipedia davon nichts weiß.

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Die zweite Scheibe ist anfangs nicht da. © Sebastian Hoppe

„Woyzeck“ wurde dazumal aufgezeichnet und von 3sat übertragen. Die Optik war neu, ja. Aber die zweistündige Inszenierung hatte deutliche Längen, zumindest für den Fernsehzuschauer. Wie besteht das gleich gestrickte Stück „Das große Heft“?

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„Dogman“ (2018)

Dogman - Das Filmplakat

Filmkritik: Bei „Dogman“ handelt es sich um ein Drama, dessen Handlung im Italien von heute spielt. Besonders fällt der Kontrast zwischen dem tristen Alltag und dem erhofften Wohlstand auf. Der Hauptdarsteller Marcello Fonte hat für seine Rolle in „Dogman“ den Preis als bester Darsteller beim Cannes Film Festival 2018 gewonnen. Außerdem ist der Film für den Oscar in der Kategorie „Bester Fremdsprachiger Film“ für das Jahr 2019 nominiert. Regie führte Matteo Garrone.

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Fünf Fragen an Lena von Döhren

Interview: Auf den 28. Bamberger Kurzfilmtagen lief der entzückende Kinderfilm „Der kleine Vogel und die Raupe“. Der Kurzfilm ist der dritte Teil einer Quadrologie über den kleinen Vogel. Im Interview erzählt uns Lena von Döhren, Regisseurin und Zeichnerin, mehr über die Entstehung des Projekts, Pupswitzen und wie sie ihren Stil fand. Weiterlesen

„Der kleine Vogel und die Raupe” (2017)

Kurzfilm / Schweiz / Animation / 2017

Filmkritik: Nachdem der kleine Vogel Freundschaft mit dem Eichhörnchen geschlossen hat, geht das Abenteuer in „Der kleine Vogel und die Raupe“ weiter und brachte alle Kinder auf den 28. Bamberger Kurzfilmtagen 2018 mit seiner süßen Geschichte viel Freude.

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„Catch me!“ (2018)

Filmkritik: Der Spielfilm „Catch me!“ (OT: „Tag“, USA, 2018) zeigt, dass man aus wahren Begebenheiten immer einen Film machen kann. Hier dient das Ritual einer Gruppe amerikanischer Männer als Aufhänger und funktioniert dabei recht souverän. Vor allem wenn man sich drauf einlässt, dass man hier keinen seriösen Film bekommt, sondern eine hochkarätig besetzte Slapstick-Blödelei, dann macht dieser Film gewiss auch Freude.

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