Filmkritik: Die Dokumentation „Invisible People“ der deutschen Regisseurin und Künstlerin Alisa Berger, welche gerade auf Kinotour unterwegs ist, erzählt von einer persönlichen Reise, der Kunstform des Butoh-Tanzes und den titelgebenden unsichtbaren Menschen, welche ein Teil jeder Gesellschaft sind.
Sieben Fragen an Selin Besili
Interview: Im Gespräch mit der Schweizer Regisseurin Selin Besili konnten wir mehr über ihre Kurz-Dokumentation „Unser Name ist Ausländer“ erfahren, die im Programm des 41. interfilm Berlin 2025 ihre Premiere feierte, den sie zusammen mit ihren Geschwistern realisiert hat. Sie erzählt, wie die Mischung aus verschiedenen Aufnahmen zustande kam, wie schnell ihre Familie sich auf das Projekt einließ und welche Reaktionen sie aus dem Publikum erfreute.
„Unser Name ist Ausländer“ (2024)
Filmkritik: Der Kurzfilm „Unser Name ist Ausländer“ von Selin Besili, der im Dokumentarfilm-Wettbewerb des 41. interfilm Berlin 2025 lief, ist eine persönliche Doku über ihre Geschwister und sich selbst, wie sie hier ihre eigenen Identität nachspüren.
„Architektur des Glücks“ (2025)
Filmkritik: Die Dokumentation „Architektur des Glücks“ von Michele Cirigliano und Anton von Bredow, welche auf den 59. Hofer Filmtage 2025 ihre Weltpremiere feierte, ist ein Portrait eines Ortes, dessen gesamte Wirtschaft auf einer Säule ruhte, und geht der Frage nach, was passiert, wenn diese nicht mehr da ist.
Kinostarts 05.02.2026
Kinostarts: Folgende Filme starten bundesweit in dieser Woche in den deutschen Kinos:
- No Other Choice
- Ungeduld des Herzens
- Architektur des Glücks
- Return To Silent Hill
- Winter in Sokcho
- Stray Kids: The dominATE Experience
- Wahrheit & Verrat – Truth & Treason
- Ein Kuchen für den Präsidenten
- Der Schimmelreiter
- Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten
- Only Good Things
- Sabbatical
- Nie allein
- Folktales
- Rains Over Babel
- Coexistence, My Ass!
„White Snail“ (2025)
Filmkritik: „White Snail“ ist der erste Spielfilm des Regie-Duo Elsa Kremser und Levin Peter, welche bereits mit ihren dokumentarischen Arbeiten „Space Dogs“ (2019) und „Dreaming Dogs“ (2024) aufgefallen sind. In ihrem ersten fiktiven Werk über zwei ungewöhnliche Außenseiter in Belarus arbeiten sie mit realitätsnahen Elementen.
„Der Salzpfad“ (2024)
Filmkritik: Der britische Spielfilm „Der Salzpfad“ (OT: „The Salt Path“, UK, 2024) ist die gleichnamige Verfilmung des Wander-Bestsellers von Raynor Winn. Das autobiographische Buch hat während des Kinostarts in Großbritannien zwar Kritik auf sich gezogen, was aber für die Betrachtung der Verfilmung als eigenständig fiktives Werk keine Rolle spielt und kann als klassischer Wanderfilm, in dessen Zentrum der Mensch und seine Veränderung steht, gelesen werden.
Jetzt online! – Der Film „Making Babies“
Streaming-Tipp: Auf dem 24. Landshuter Kurzfilmfestival 2024 haben wir den kanadischen, sehr sympathischen Kurzfilm „Making Babies“ (OT: „Faire un enfant“) von Eric K. Boulianne für uns entdeckt. Es handelt von einem Paar, das versucht ein Kind zu bekommen. Inszeniert ist das Ganze mit viel Humor, Offenheit und Lebensnähe.
Ihr habt nun die Möglichkeit, ihn online zu sehen.
Streaming-Anbieter: Vimeo
Sprache: Englisch, Untertitel englisch
Ein Streaming-Tipp von Doreen Kaltenecker
Sieben Fragen an fleuryfontaine
Interview: Im Gespräch mit den beiden Regisseuren Galdric Fleury und Antoine Fontaine, die seit 2011 als Duo fleuryfontaine zusammenarbeiten, konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Sixty-Seven Milliseconds“ (OT: „Soixante-sept millisecondes“) erfahren, der im Wettbewerb Dokumentarfilm des 41. Interfilm Berlin 2025 zu sehen war, welche technischen Mittel sie für die wahre Rekonstruktion einer Straftat verwendet haben und welche Lücke der Film dabei schließen kann.
„Sixty-Seven Milliseconds“ (2025)
Filmkritik: Der französische Kurzfilm „Sixty-Seven Milliseconds“ des Filmemacher-Duos fleuryfontaine, bestehend aus Galdric Fleury und Antoine Fontaine, lief im Wettbewerb Dokumentarfilm des 41. Interfilm Berlin 2025 und spürt mit einer 3D-Rekonstruktion des Tatorts und dem Füllen einer visuellen Lücke einer Straftat nach.