Interview: Im Gespräch mit dem italienischen Filmemacher und Künstler Donato Sansone konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Dark Globe“ erfahren, der im Programm ‚EJECT XXVIII – die lange Nacht des abwegigen Films‘ des 41. interfilm Berlin 2025 zu sehen war, wie er bereits vor 15 Jahren seinen eigenen Stil entwickelt hat, wie sein Blick auf die Welt ist und warum es jetzt Zeit für seinen ersten Spielfilm wird.
„Dark Globe“ (2024)
Filmkritik: Der italienische Kurzfilm „Dark Globe“ von Donato Sansone, der im Program ‚EJECT XXVIII – die lange Nacht des abwegigen Films‘ auf dem 41. interfilm Berlin 2025 zu sehen war, erzählt in gelungenen Animationen von Krieg und Klimazerstörung.
Jetzt in der Mediathek! – Der Film „Marina“
Mediathek-Tipp: Im Jahr 2021 wurde der Kurzfilm „Marina“ auf dem 61. DOK Leipzig 2018 als ‚Bester Kurz-Dokumentarfilm‘ ausgezeichnet und löste aufgrund seiner Inszenierung Debatten aus. Die werkgruppe2, deren Spielfilm „Luisa“ (59. Hofer Filmtage 2025) demnächst in die Kinos kommt, wählte eine Schauspielerin aus, um von Pflegekräften in Deutschland mit deren Worten, aber ohne ihre Sichtbarmachung zu erzählen. Der Film besitzt dabei zwar etwas theaterhaftes, kann aber mit seiner offenen Schilderung tief berühren.
Ihr habt nun die Möglichkeit, ihn online zu sehen.
Streaming-Anbieter: BPB – Bundeszentrale für politische Bildung
Sprache: Deutsch
Den Kurzfilm „Marina“ bei der Bundeszentrale für politische Bildung anschauen.
Ein Mediathek-Tipp von Doreen Kaltenecker
Rain Man (Comödie Dresden)
Ein Schauspiel von Dan Gordon basierend auf dem MGM Spielfilm | Story von Barry Morrow, Drehbuch von Ronald Bass und Barry Morrow | Deutsch von Frank-Thomas Mende, Termine vom 24.03.2026 – 05.04.2026, außer am 27.03., 30.03. und 02.04., sowie vom 19.05.2026 – 30.05.2026, außer am 25.05.2026
Theaterkritik: 1988 eroberte Dustin Hoffmann mit seiner Darstellung des Autisten Rain Man die Herzen des Publikums. Die Geschichte um Raymond Babbitt, der von seinem Bruder Charlie, genial verkörpert vom damals 26 jährigen Tom Cruise, auf einen Roadtrip entführt wird und diesen dabei aus seiner schroffen Welt zu einem mitfühlenden Menschen macht, wurde 1989 mit dem Oscars als bester Film ausgezeichnet. Bis heute gilt der Streifen als immer wieder gern gesehener Kultfilm. Im Jahre 2008 brachte Dan Gordon dann für das renommierte Apollo Theatre in London eine erste, auf den Film basierende, Theaterfassung auf die Bühne. Wiederum darauf basierend inszenierte das Kammertheater Karlsruhe 2014 eine deutsche Version des Stücks, welche seitdem immer wieder zurückkehrte und bereits viele Zuschauer begeisterte. Vor allem Hauptdarsteller Richy Müller wirkt wie ein Magnet auf das Publikum. Und nun soll dies auch auf der Bühne der Comödie Dresden gelingen.
„Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ (2025)
Filmkritik: Der heruntergekommene Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell) ist frustriert: Egal welches Team er aus überrumpelten Diner-Gästen zusammenstellt – der Übergang zwischen Entführung und Überzeugung ist fließend – sie schaffen es einfach nicht die Welt zu retten. Dabei scheint die Aufgabe denkbar einfach: Sie müssen nur einen kleinen Jungen daran hindern, eine KI zu entwickeln, die den Weltuntergang herbeiführt. Auf dem Weg dahin muss das Team einige schwere und vor allem abstruse Hindernisse aus dem Weg räumen.
Sieben Fragen an Florian Moses Bayer
Interview: Im Gespräch mit dem Regisseur und Drehbuchautor Florian Moses Bayer („Steh auf Du Sau“) konnten wir mehr seinen Kurzfilm „Die gemeinen Kleinigkeiten“, der auf dem 47. Filmfestival Max OphülsPreis 2026 gleich zwei Preise (Bester Kurzfilm und Publikumspreis) gewinnen konnte, erfahren. Er erzählt, wie seine eigenen Erfahrungen die Geschichte inspiriert haben, was ihm visuell wichtig war und ob es schwierig war, den Hauptdarsteller Michael Bauer zu finden.
„Die gemeinen Kleinigkeiten“ (2026)
Filmkritik: Der österreichische Kurzfilm „Die gemeinen Kleinigkeiten“ von Florian Moses Bayer stach aus dem Kurzfilm-Programm des 47. Filmfestival Max Ophüls Preis 2026 hervor und konnte auch zurecht gleich zwei Preise gewinnen: Die Auszeichnung als ‚Bester Kurzfilm‘ sowie den Publikumspreis.
Kinostarts 12.03.2026
Kinostarts: Folgende Filme starten bundesweit in dieser Woche in den deutschen Kinos:
- Good Luck, Have Fun, Don’t Die
- Das geheime Stockwerk
- The Testament Of Ann Lee
- Nouvelle Vague
- Für immer ein Teil von dir – Reminders Of Him
- Mein neues altes Ich – Eine Reise in das Mysterium der Menopause
- Johannes und das Licht der Welt
- Un Poeta
- Der Tod wird kommen
- Elon Musk Uncovered: Das Tesla- Experiment
- Chronos – Fluss der Zeit
- Exhibition on Screen: Turner & Constable
- Kinoleben – Über das Arsenal in Tübingen und weitere Programmkinos
- Versprechen für die Ewigkeit – Die Paderborner Vincentinerinnen im Wandel der Zeit
Sieben Fragen an Alex Reinberg und Leni Gruber
Interview: Im Gespräch mit den beiden Regisseur:innen Leni Gruber und Alex Reinberg konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Preiswerte Lösungen für ein besseres Leben“ erfahren, der auf dem 47. Filmfestival Max Ophüls 2026 seine Deutsche Premiere feierte und im D-A-CH-Wettbewerb des 26. Landshuter Kurzfilmfestival 2026 zu sehen sein wird, wie es war, in einem IKEA zu drehen und wir sprechen auch über ihre neue Miniserie „S.H.E.E.P.“ (2026).
„Preiswerte Lösungen für ein besseres Leben“ (2025)
Filmkritik: „Preiswerte Lösungen für ein besseres Leben“ ist der neueste Kurzfilm von Leni Gruber und Alex Reinberg, der seine Premiere auf dem 47. Filmfestival Max Ophüls Preis 2026 feierte und auch im D-A-CH-Wettbewerb des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 laufen wird. Er erzählt von einem Weglaufen aus dem eigenen Leben und einer damit einhergehenden kreativen Identitätsfindung.
