Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Life Life Balance“ von Leonie Englert, der seine Weltpremiere im D-A-CH-Wettbewerb des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 feierte, ist eine gut gelauntes und freches Plädoyer für ein Leben, das sich nicht nur um Erwerbsarbeit dreht.
„Klassentreffen! – Mit den Hits der 90er“ (Boulevardtheater Dresden)
Theaterkritik: Hach ja, die 90er. Das Jahrzehnt der Wiedervereinigung Deutschlands, der Schulterpolster, des Tamagotchis und des Gameboys. Der Musiksender Viva startete durch und Eurodance kam in Mode. Und damit war das Jahrzehnt natürlich, genau wie jedes Jahrzehnt zuvor, mit einer gewissen Musik geprägt, die aber natürlich auch weit über Eurodance hinaus ging. Regisseur Olaf Becker und Textbuchschreiber Michael Kuhn, die schon u.a. italienischen Songs (Azzurro), DDR-Hits (Die Legende vom heißen Sommer), deutschem Liedgut (Mädelsabend) und den 80ern (Die Fete endet nie) ein Denkmal setzten und damit fast immer das Boulevardtheater bis auf den letzten Platz gefüllt haben, haben sich nun endlich auch diesem Jahrzehnt angenommen und mit „Klassentreffen“ wohl den nächsten großen Theaterhit fürs Haus geschaffen. Die 90er leben wieder.
38. Filmfest Dresden 2026
Festivalbericht: Mitte April 2026 fand an sechs Tagen an vielen Spielstätten in Dresden auch Open Air das 38. Internationale Kurzfilmfestival Dresden 2026, kurz Filmfest Dresden, statt. Unter der Leitung von Anna Gaschütz und Sylke Gottlebe konnte man in drei Wettbewerben, im Kinder- und Jugendprogramm sowie in vielen Sonderprogrammen 380 Kurzfilme aus 60 Ländern sehen. Unter diesen wurden 17 Preise im Wert von 72.500 € vergeben.
Kinostarts 07.05.2026
Kinostarts: Folgende Filme starten bundesweit in dieser Woche in den deutschen Kinos:
Sechs Fragen an Stéphanie Lansaque und François Leroy
Interview: Im Gespräch mit den beiden Filmemacher:innen und Animationskünstler Stéphanie Lansaque und François Leroy konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Sisowath Quay“ (OT: „Quai Sisowath“) erfahren, der im ‚Shock Block‘-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war. Sie erzählen, was ihnen wichtig war von dem Kambodscha zu erzählen, welchen Wert sie auf originäre Stimmen setzen und warum sie sich dieses Mal für eine Horrorgeschichte entschieden haben.
„Sisowath Quay“ (2026)
Filmkritik: Der französische Kurzfilm „Sisowath Quay“ von Stéphanie Lansaque und François Leroy, der im Genre-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war, erzählt eine Geschichte aus Kambodscha, über dessen lokale Mythen und das Müllproblem vor Ort.
Jetzt online! – Der Film „Hard Way: The Action Musical“
Streaming-Tipp: Bereits vor neun Jahren auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 gesehen: „Hard Way: The Action Musical“ von Daniel Vogelmann – ist ein Actionfilm-Musical, wie es bereits der Titel verrät und sorgt für gute Unterhaltung.
Ihr habt nun die Möglichkeit, ihn online zu sehen.
Streaming-Anbieter: Dailymotion
Sprache: englisch
Ein Streaming-Tipp von Doreen Kaltenecker
Sieben Fragen an Grace Presse
Interview: Im Gespräch mit der australischen in den USA lebenden Filmemacherin Grace Presse konnten wir mehr über ihren fünfminütigen Kurzfilm „Sleep Tight“ erfahren, der im ‚Shock Block‘-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 gezeigt wurde. Sie erzählt, wie die Geschichte aus der eigenen Schlafparalyse heraus entstanden ist, wie sie das Monster erschufen und welche weiteren Projekte in der Pipeline stehen.
„Sleep Tight“ (2025)
Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „Sleep Tight“ von Grace Presse, der im ‚Shock Block‘-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war, erzählt von Schlafparalyse und welche unheimliche Ursachen, dass womöglich haben könnte.
Sieben Fragen an Rafa Dengra Oliver
Interview: Im Gespräch mit dem spanischen Regisseur und Drehbuchautor Rafa Dengra Oliver konnten wir mehr über seinen Horror Short „Imago“ erfahren, der im Genre-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war, wie er den Film mit eigenen Mitteln und als Proof-of-Concept für den Spielfilm erstellt hat, wie wichtig ihm handgemachte Effekte sind und wie er sich das Filmemachen autodidaktisch beigebracht hat.