Filmkritik: Der deutsche Spielfilm „Köln 75“ (Deutschland, Polen, Belgien, 2025) von Ido Fluk, der seine Weltpremiere auf der 75. Berlinale 2025 feierte, reiht sich ein in das zur Zeit beliebte Genre der Musik-Biopics, wählt aber nicht den Künstler selbst als Ausgangspunkt seiner Geschichte, sondern die deutsche Konzertveranstalterin Vera Brandes.
Musikfilm
„Like A Complete Unknown“ (2024)
Filmkritik: Das neueste Biopic erzählt aus dem Leben von Bob Dylan: „Like a Complete Unknown“ (OT: „A Complete Unknown“, USA, 2024) von James Mangold mit Timothee Chalamet in der Hauptrolle, der auch selbst gesungen hat, ging mit acht Oscarnominierungen ins Rennen und konnte aber keine der begehrten Trophäen gewinnen.
„Antisocial“ (2024)
Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2024
Filmkritik: Der Kurzfilm „Antisocial“, der im Rahmen des 8. Obscura Filmfestivals 2024 in Berlin zu sehen sein wird, ist ein düsteres Stop-Motion-Musikvideo.
„Gloria!“ (2024)
Filmkritik: Der italienische Spielfilm „Gloria!“ ( OT: „Gloria!“, Italien/Schweiz, 2024) von Margherita Vicario stach unter den Wettbewerbsteilnehmer-Filmen der 74. Berlinale 2024 als schwungvolles Empowerment-Musical hervor, konnte sich aber nicht gegen den Gewinnerfilm „Dahomey“ (2024) von Mati Diop durchsetzen.
„Back to Black“ (2024)
Filmkritik: Die letzten Jahre sind geprägt von Musiker-Biopics wie „Bohemian Rhapsody“ (2018) und „Rocketman“ (2019), die in die Kinos kamen. Der amerikanisch-britische Spielfilm „Back to Black“ (OT: „Back to Black“, Frankreich, UK/USA, 2024) von Sam Taylor-Johnson widmet sich nun der im Jahr 2011 verstorbenen Sängerin Amy Winehouse und setzt dabei leider den falschen Fokus.
„Hideous“ (2022)
Kurzfilm / UK / Fiktion / 2022
Filmkritik: Der Musiker Oliver Sim, der ein Teil der Band ‚The XX‘ ist, stellt in dem Kurzfilm „Hideous“ von Yann Gonzalez, der im Programm des 39. Interfilm Berlin 2023 zu sehen war, sein künstlerisches Solo-Werk vor.
„Auf Sand gebaut“ (2023)
Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2023
Filmkritik: Der Kurzfilm „Auf Sand gebaut“ von Florian Paul, der auf dem 44. Filmfestival Max Ophüls Preis 2023 seine Weltpremiere feierte, ist die Weiterentwicklung des narrativen Musikvideos und vereint eine 30-minütige Geschichte mit vier Songs ebenfalls von der Band Florian Paul & Die Kapelle der letzten Hoffnung.
„Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody“ (2022)
Filmkritik: In regelmäßigen Abständen tauchen in der Kinolandschaft Biopics großer Sänger:innen auf u.a. über Billy Holiday („The United States vs. Billie Holiday“ (2021)), Elton John („Rocketman“ (2019)), Freddie Mercury („Bohemian Rhapsody“ (2018)) oder auch Udo Lindenberg („Lindenberg! Mach Dein Ding“ (2019)). Jetzt kam ein Film über die amerikanische Sängerin Whitney Houston: „Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody“ (OT: „Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody“, USA, 2022) in die Kinos. Die Regisseurin Kasi Lemmons kann dabei nicht jede stereotypische Klippe umschiffen, liefert aber ein tolles Portrait einer Frau, deren Musik man ganz automatisch im Ohr hat.
„Tick, Tick…Boom!“ (2022)
Filmkritik: Das Musical „Tick, Tick…Boom!“ (OT: „Tick, Tick…Boom!“, USA, 2022) von Lin-Manuel Miranda, zu sehen auf der Streaming-Plattform Netflix, erzählt mit viel Gefühl vom Leben und Wirken des Musical-Schreibers Jonathan Larson und brachte damit dem Hauptdarsteller Andrew Garfield eine Oscar-Nominierung ein.
„Cyrano“ (2021)
Filmkritik: Das Musical „Cyrano“ basiert auf den bekannten Roman „Cyrano de Bergerac“ von Edmond Rostand aus dem Jahr 1897, der bereits mehrmals verfilmt wurde, u.a. mit Steve Martin („Roxanne“ (1987)) und Gerard Depardieu („Cyrano von Bergerac“ (1990)) in der Hauptrolle. Basierend auf einer Musical-Adaption des Stoffes entstand nun der neueste Film „Cyrano“ (OT: „Cyrano“, USA, 2021) aus der Hand des Regisseurs Edmond Rostand.

