„In the Heights“ (2021)

Filmkritik: Kurz nach der Eröffnung kam „In the Heights“ (OT: „In the Heights“, USA, 2021) in die deutschen Kinos und genau dort gehört das Musical auch hin. Nach einer Vorlage von Lin-Manuel Miranda, dem Schaffer von „Hamilton“, erzählt es die Geschichte der Latino-Community in Washington Heights, von ihren Träumen und Sehnsüchten und das mit viel Tanz, Gesang und Herz.

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„Hutsulka Ksenya“ (2019)

Filmkritik: Der ukrainische Film „Hutsulka Ksenya“ (OT: „Гуцулка Ксеня“, ET: „Hutsul Girl Ksenia“, Ukraine, 2019) von Alena Demianenko, der in der Reihe ‚Hits‘ auf dem 30. Filmfestival Cottbus lief, ist ein beschwingtes Musical, das nicht nur wunderbare Gesangs– und Musikdarbietungen hat, sondern auch stimmig mit der ukrainischen Folklore spielt.

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„Sudden Death!“ (2012)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2012

Filmkritik: Während sich das Musical in der Filmgeschichte vor allem als Gute-Laune-Genre etablierte und oft für Kinderfilme herhalten musste, gab es doch immer wieder Weiterentwicklungen in andere Genres hinein. So muss man gleich an „Anna und die Apokalypse“ (2018) denken oder an den Kurzfilm „Hard Way – The Action Musical“ (2017). Auch der 2012 gedrehte „Sudden Death!“ von Adam Hall geht einen anderen Weg.

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„Labyrinth“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2020

Filmkritik: Der Animationskünstler Robert Löbel, der uns Kurzfilme wie „Wind“ (2013), „Link“ (2017) und zusammen mit Max Mörtl „Island“ (2017) beschert hat, hat jetzt sein erstes Musikvideo für die Musikerin Johanna Zeul umgesetzt: „Labyrinth“.

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„Ein Amerikaner in Paris“ (1951)

1952 / 24. Oscarverleihung / 1952 / 8 Nominierungen / 6 Auszeichnungen

Filmkritik: Das dritte Musical, das in der Geschichte der Oscars die Auszeichnung ‚Bester Film‘ erhielt, war Vincente Minellis „Ein Amerikaner in Paris“ (OT: „An American in Paris“, USA, 1951). Er konnte von seinen acht Nominierungen sechs Preise mit nach Hause nehmen und mit seinem Sieg hätte im Vorfeld keiner gerechnet. Die beiden Filme „Ein Platz an der Sonne“ und „Endstation Sehnsucht“ waren die großen Favoriten des Abends, doch schon bei den Golden Globes konnte das Musical den Preis für das ‚Beste Musical‘ gewinnen, prädestinierte sich so auch für die Oscars und ging schlussendlich als großer Sieger des Abends, als lachender Dritter, aus dem Rennen hervor.

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„West Side Story“ (1961)

1962 / 34. Oscarverleihung / 11 Nominierungen / 10 Auszeichnungen

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „West Side Story“ ist das sechste Musical, welches die Auszeichnung als ‚Bester Film‘ erhielt. Auf der 34. Oscarverleihung, welche am 9. April 1962 in Santa Monica stattfand und die von Bob Hope zum 13. Mal moderiert wurde, wurde er in den 19 Kategorien stolze elf Mal nominiert und konnte zehn Preise gewinnen. Er galt als der große Abräumer des Abends und konnte sich in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Haie der Großstadt“ von Robert Rossen und „Das Urteil von Nürnberg“ von Stanley Kramer, welcher ihn nur in der Kategorie ‚Bestes adaptiertes Drehbuch‘ schlagen konnte, durchsetzen.     

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„Rocketman“ (2019)

Filmkritik: Nachdem die Geschichte Freddy Mercurys mit „Bohemian Rhapsody“ (2018) Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und vier Oscars abstauben konnte, kommt gefühlt nur kurze Zeit später das Biopic „Rocketman“ (OT: „Rocketman“, UK/USA, 2019) in die Kinos. Es lässt sich dabei nicht vermeiden, diese beiden Filme zu vergleichen, erzählen sie doch beide die Geschichte eines berühmten, ehemals drogensüchtigen Sängers und das auch noch aus der Hand des gleichen Regisseurs, Dexter Fletcher. Doch eigentlich ist ein Vergleich unnötig, denn „Rocketman“ wählt eine andere Form für seine Geschichte über Elton John: das Musical.

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