„Elementary“ (Staffel 6, 2019)

Serienkritik: Mit einem neuen Antagonisten und einem Sherlock, der unter einer Krankheit leidet und dadurch verletzlicher ist, erzählt die sechste Staffel der amerikanischen Serie „Elementary“ die Geschichte der beiden New Yorker Detektive auf sehr menschliche Weise weiter. 

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Fünf Fragen an Sonia Hadad

Square Eyes Film

Interview: Im Gespräch mit der iranischen Filmemacherin Sonia Hadad konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Exam“ erfahren, der auf dem 32. Filmfest Dresden im ‚Internationalen Wettbewerb‘ lief, wie es zu der Geschichte kam, wie nah das Gezeigte an der Realität dran ist und was ihr bei der Umsetzung wichtig war.

The original english language interview is also available.

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„Eine Frau mit berauschenden Talenten“ (2020)

Filmkritik: Der Spielfilm „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ (OT: „La Daronne“, Frankreich, 2020) von Jean-Paul Salomé scheint mal wieder eine französische Culture-Clash-Komödie zu sein, aber dieses Mal geht es nicht um private Verbindungen wie so oft, sondern ums Geschäft. Doch auch hier werden erstmal Klischees und Stereotypen bedient, was die Geschichte dadurch auch ins Politische hebt. Sollte man aus diesen Elementen eine Komödie machen?

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„Nefta Football Club“ (2018)

Kurzfilm / Frankreich, Tunesien, Algerien / Fiktion / 2018

Filmkritik: Die meisten Nominierten des Oscars für den ‚Besten Kurzfilm‘ waren ernster und schwerer Natur. So auch der Gewinner „The Neighbors’ Window“ von Marshall Curry. Doch einer der fünf Nominierten schafft es reale Ereignisse, die auch Missstände anprangern, mit viel Humor zu erzählen: Yves Piats „Nefta Football Club“.

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„Berlin Alexanderplatz“ (2020)

Filmkritik: Der Regisseur Burhan Qurbani, den man u.a. für durch seinen Film „Wir sind jung. Wir sind stark“ (2014) kennt, wagt sich mit seinem vierten Spielfilm „Berlin Alexanderplatz“ (OT: „Berlin Alexanderplatz“, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Kanada, 2020) an eine Neuinterpretation von Alfred Döblins gleichnamigem Roman aus dem Jahr 1929 und holt die Geschichte ins Hier und Jetzt.

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„21 Bridges“ (2019)

Filmkritik: Der Action-Thriller „21 Bridges“ (OT: „21 Bridges“, USA, 2019) ging vermutlich zurecht in den deutschen Kinos unter. Zwar schafft es der Regisseur Brian Kirk, bekannt vor allem für „Games of Thrones“, prominente Namen zu versammeln, schuf aber nur ein klassisches Genrewerk, was kaum länger im Gedächtnis bleiben wird.

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„French Connection – Brennpunkt Brooklyn“ (1971)

1972 / 44. Oscarverleihung / 8 Nominierungen / 5 Auszeichnungen 

Filmkritik: Auf der 44. Oscarverleihung wurde der Cop-Film „French Connection – Brennpunkt Brooklyn“ (OT: „The French Connection“, USA,1971) mit acht Nominierungen bedacht und gab so dem Straßenkrimi mit seiner rauen Mentalität Aufschwung. Er konnte ganze fünf Trophäen auf der am 10. April 1972 stattfindenden Verleihung gewinnen und bescherte dem Regisseur William Friedkin seinen einzigen Oscar. Es war eine große Überraschung, dass er auch den Oscar als ‚Bester Film‘ gewann. Denn der Film, der viel auf Improvisation setzte, ist kein künstlerisch wertvoller Film, sondern pure Unterhaltung. Trotzdem konnte er den Favoriten „Uhrwerk Orange“ von Stanley Kubrick und die anderen drei Konkurrenten („Anatevka“, „Die letzte Vorstellung“ und „Nikolaus und Alexandra“) ausstechen. 

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„Mixtape Marauders“ (2017)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2017

Filmkritik: Der amerikanischen Filmemacher Peter Edlung schuf mit seinem Kurzfilm „Mixtape Marauders“, gesehen im Programm ‚Partyfilme‘ auf der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg, eine Hommage an das Mixtape, einer gezielten Aneinanderreihung von Songs ausgewählt meist Gefühle zu transportieren.

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„Rocketman“ (2019)

Filmkritik: Nachdem die Geschichte Freddy Mercurys mit „Bohemian Rhapsody“ (2018) Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und vier Oscars abstauben konnte, kommt gefühlt nur kurze Zeit später das Biopic „Rocketman“ (OT: „Rocketman“, UK/USA, 2019) in die Kinos. Es lässt sich dabei nicht vermeiden, diese beiden Filme zu vergleichen, erzählen sie doch beide die Geschichte eines berühmten, ehemals drogensüchtigen Sängers und das auch noch aus der Hand des gleichen Regisseurs, Dexter Fletcher. Doch eigentlich ist ein Vergleich unnötig, denn „Rocketman“ wählt eine andere Form für seine Geschichte über Elton John: das Musical.

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