„Vergiftete Wahrheit“ (2019)

Filmkritik: Der Justiz- und Öko-Thriller „Vergiftete Wahrheit“ (OT: „Dark Waters“, USA, 2019) von Todd Haynes wird oft als männlicher „Erin Brockovich“ bezeichnet und kann diesem Vergleich gut standhalten. Zudem kann man ihn eine Reihe mit Filmen wie den Oscargewinner „Spotlight“ (2015) stellen, welcher uns eine wahre Geschichten eindringlich und schnörkellos näherbringen.

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„American Crime Story – The People v. O. J. Simpson“ (Staffel 1, 2016)

Serienkritik: Die erste Staffel der Anthologie-Serie „American Crime Story“ beschäftigt sich in ihren zehn Folgen unter dem Zusatztitel „The People v. O. J. Simpson“ mit der medienwirksamen Gerichtsverhandlung rund um den ehemaligen Football-Profi Simpson, welcher im Jahr 1995 wegen Mordes angeklagt wurde.

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„Lucy in the Sky“ (2019)

Filmkritik: Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt der amerikanische Regisseur Noah Hawley in seinem Debütfilm „Lucy in the Sky“ (OT: „Lucy in the Sky“, USA, 2019) von den kleinen, unsichtbaren Wunden, welche Astronauten nach ihrer Rückkehr aus dem Weltall haben können.

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„Der Fall Richard Jewell“ (2019)

Filmkritik: Der Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood liefert seit seinem Regieauftakt in den 70er Jahren mit einer gewissen Regelmäßigkeit Spielfilme ab, die es meist auch zu den Oscars schaffen. Der neueste Film des mittlerweile 90-jährigen Filmemachers – „Der Fall Richard Jewell“ (OT: „Richard Jewell“, USA, 2019) – schaffte es mit nur einer Nominierung zu den 92. Oscars, ging aber leer aus. Jetzt startet das Drama, das auf wahren Ereignissen beruht, verspätet in den deutschen Kinos.

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„The Irishman“ (2019)

Filmkritik: Wie ein großer Abschied und ein Abschluss wirkt der 209-minütige Spielfilm „The Irishman“ (OT: „The Irishman“, USA, 2019) von Martin Scorsese. Nicht nur von dem geliebten Genre – den Gangster-Mafia-Filmen – dem er mit Filmen wie „Hexenkessel“ (1973) und „Casino“ (1995) gefrönt hat, sondern auch von den Darstellern, welche mittlerweile alle in die Jahren gekommen sind und welche Scorsese hier noch einmal jung werden lässt. Doch auch „The Irishman“ krankt massiv an dem ewig gleichen Kanon dieses Genres.

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„The Neighbors‘ Window“ (2019)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „The Neighbors’ Window“ von Marshall Curry war einer der fünf Nominierten für den ‚Besten Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung 2020. Mit seiner Geschichte, die ganz harmlos beginnt und emotional endet, konnte er sich gegen seine Konkurrenz wie die starken Filme „Nefta Football Club“ (2019) und „Une sœur“ (2019) behaupten und gewann die begehrte Trophäe.

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„Ein Gauner und Gentleman“ (2018)

Filmkritik: Der 1936 geborene Schauspieler und Regisseur Robert Redford, der seine Schauspieler-Karriere 1962 mit dem Film „Hinter feindlichen Linien“ startete, gab bekannt, im Alter von nun bereits 83 Jahren seine letzte Rolle in „Ein Gauner & Gentleman“ (OT: „The Old Man & the Gun“, USA, 2018) zu spielen. Der Regisseur David Lowery schuf den perfekten Film, um diesen Schauspieler nochmal in den Mittelpunkt zu setzen und gleichzeitig mit einer großen Hommage zu verabschieden.

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„The Mule“ (2019)

Filmkritik: In seinem Spätwerk scheint sich Regisseur und Darsteller Clint Eastwood auf amerikanische Helden á la „American Sniper“ (2014) und, wenn er selbst mitspielt, auf kauzige Rentner mit Herz wie bei „Gran Torino“ (2008) spezialisiert zu haben. Auch in seinem 40. Film als Regisseur – „The Mule“ (OT: „The Mule“, USA, 2019) – gibt er sich selbst mit 88 Jahren die Rolle eines Rentner-Drogenkurier. Weiterlesen

„Joy“ (2017)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2017

Filmkritik: Im Nationalen Wettbewerb des 30. Filmfest Dresden gewann der Kurzfilm „Joy“ von Abini Gold den Goldenen Reiter für den ‚Besten Spielfilm‘. Er konnte mit seiner drastischen und gut inszenierten Coming-of-Age-Geschichte die dreiköpfige Jury und auch das Publikum überzeugen.

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