„Grace and Frankie“ (Staffel 1, 2015)

Serienkritik: Filme und Serie über das Leben im Alter besitzen öfters zu viel Schwere oder in die andere Richtung gehend zu viele Momente des Fremdschämens. Doch die amerikanische Serie „Grace and Frankie“ (seit 2015) schafft es sich ihren Protagonisten ehrlich und humorvoll zu nähern, so dass man nie das Gefühl hat, dass es zu aufgesetzt ist, auch wenn alle Weichen für eine gute Sitcom gestellt sind. 

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„Love, Death + Robots“ (Staffel 1, 2019)

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© Netflix

Serienkritik: Am 15. März 2019 veröffentlichte Netflix die Serie „Love, Death + Robots“. Aus gut nachvollziehbaren Gründen ist sie erst ab 18 Jahren freigegeben. Zur Zielgruppe gehören hauptsächlich erwachsene Comicliebhaber, Science-Fiction-Fans und Freunde kurzweiliger actionhaltiger Unterhaltung. Federführend bei dieser bis auf zwei Folgen komplett animierten Serie waren der Regisseur Tim Miller (u.a. „Deadpool“, „Terminator: Dark Fate“) und Produzent David Fincher (u. a. „Sieben“, „Fight Club“, „The Social Network“, „House of Cards“, „Mindhunter“). Entsprechend darf man richtig viel Action und sehr gute Spezialeffekte erwarten.

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„Star Trek: Discovery“ (Staffel 2, 2019)

Star Trek Discovery Staffel 2

©CBS/Netflix

Serienkritik: Nach dem Erfolg (und Plagiatsvorwürfen) der ersten Staffel von „Discovery“ ist wieder eine Menge Bewegung ins „Star Trek“-Universum gekommen. Zunächst kamen vier „Short Treks“, die einige interessante Charaktere und Aspekte intensiver beleuchten, auf Sendung. Danach startete die zweite Staffel der Serie am 18. Januar 2019 auf Netflix, in jeder Woche erschien dann eine weitere Folge. Insgesamt sind es 14 Folgen mit einer Länge von jeweils etwa 60 Minuten. Der Test soll klären, ob die Short Treks und die zweite Staffel zu überzeugen wissen. Weiterlesen

„Tote Mädchen lügen nicht“ (Staffel 1, 2017)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ (OT: „13 Reasons Why“, 2017), welche die Geschichte des Suizids einer Teenagerin erzählt, hat für großes Aufsehen gesorgt. Angeblich stieg die Rate der Selbstmorde und Suizidversuche, nachdem Jugendliche sich die Serie angeschaut haben, so dass man sie nur noch mit Warnhinweisen zu sehen bekommt. Doch eigentlich und das auch offensichtlich hatte die Serie natürlich etwas anderes im Sinn.

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„Riverdale“ (Staffel 2, 2018)

Serienkritik: Nachdem die erste Staffel der amerikanischen Serie „Riverdale“ noch für gute Unterhaltung mit ihrem überdrehten Genremix und der stilisierten Ästhetik sorgte, driftet die Serie ab ihrer zweiten Staffel, erschienen 2018, absolut ins Unglaubwürdige und Abstruse ab, kann die Zuschauer aber trotzdem bei der Stange halten.

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„Glow“ (Staffel 2, 2019)

Serienkritik: Mit der ersten Staffel der amerikanischen Serie „Glow“ schafften es die Serienmacher das Wrestling aus seiner Nische zu befreien und ein breites Publikum mit ihrer Geschichte zu begeistern. In der zweiten Staffel, veröffentlicht 2019, geht es genau da weiter, wo es in der ersten aufgehört hat und die großartigen Frauen des Wrestlings bekommen endlich ihre Sendezeit.   

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„Unbreakable Kimmy Schmidt“ (Staffel 2, 2016)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Unbreakable Kimmy Schmidt“ (OT: „Unbreakable Kimmy Schmidt“) überraschte die Zuschauer in ihrer ersten Staffel mit gut platziertem Humor und Gags, die einfach funktionierten, sowie der darin innewohnenden Gesellschaftskritik und starken weiblichen Charakteren. Natürlich zog der Erfolg weitere Staffeln nach sich: Nur kurze Zeit später erschien die zweite Staffel, welche die Charaktere weiter ausbaut und die Fäden weiter spinnt.

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„GLOW“ (Staffel 1, 2017)

Serienkritik: Das Fernsehen blickt auf eine lange Wrestling-Tradition zurück. In den 80er Jahren wurde diese Sportart, die gefakte Showkämpfe liefert, durch Hulk Logan etwas aus dem Nischenbereich geholt. Auch der Film „The Wrestler – Ruhm, Liebe, Schmerz“ (2008) mit Mickey Rourke in der Hauptrolle bot einen anderen Blick auf diese obskure Sportart, die sich aber immer einer treuen Fangemeinde sicher sein kann. Die Netflix-Serie „GLOW“ schafft es erfolgreich mit ihren zehn Folgen in der ersten Staffel auch das Interesse von Nicht-Fans dafür zu wecken, denn der Sport steht hier glücklicherweise nicht im Vordergrund.    

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