„Maniac“ (Staffel 1, 2018)

Serienkritik: Der Streaming-Anbieter Netflix ist mittlerweile zu einer Plattform für außergewöhnliche Serien geworden und für viele Ideen offen. Auch wenn nicht alle Neuerscheinungen wirklich Hits werden, kann man sich darauf verlassen, dass Netflix neue, spannende Stoffe produziert und vermarktet. Bei der Mini-Serie „Maniac“, bestehend aus zehn Folgen, waren die Voraussetzungen besonders fruchtbar. Aus der Hand von Cary Joji Fukunaga, mit den beiden Hauptdarstellern Emma Stone und Jonah Hill sowie der Möglichkeit mit vielen Genres zu spielen, konnte die Serie schnell viele Zuschauer für sich begeistern. Weiterlesen

„Spuk in Hillhouse“ (Staffel 1, 2018)

Serienkritik: Der Roman „Spuk in Hill House“ von Shirley Jackson hat schon einige filmische Adaptionen hervorgebracht. Besonders bekannt ist „Das Geisterschloss“ mit Liam Neeson, Catherine Zeta-Jones und Owen Wilson in den Hauptrollen, verfilmt 1999 von Jan de Bont. Die nun auf Netflix veröffentlichte Serie „Spuk in Hill House“ (OT: „The Haunting of Hill House“, 2018) aus der Hand von Mike Flanagan macht es etwas Neues aus dem Stoff und schuf so gleichzeitig ein Familiendrama und eine Horrorgeschichte. Weiterlesen

„Twin Peaks“ (Staffel 1, 1990)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Twin Peaks“ ist schon lange zum Kulturgut geworden. Die beiden Serienschöpfer Mark Frost und David Lynch haben mit ihren beiden ersten Staffeln Anfang der 90er Jahre für Furore gesorgt und sie erst nach 16 Jahren mit einer dritten Staffel fortgesetzt. Die Serie war und ist außergewöhnlich, indem sie viele verschiedene Genre verbindet und scheinbar mühelos einen ganz eigenständigen Kosmos schuf. Den Auftakt machte 1990 die erste Staffel mit acht Folgen. Weiterlesen

„Jane the Virgin“ (Staffel 1, 2015)

 Serienkritik: Die amerikanische Serie „Jane the Virgin“ (OT: „Jane the Virgin“), welche viel dazu beigetragen hat Gina Rodriguez im Filmgeschäft zu etablieren, ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits macht sie sich über lateinamerikanische Telenovelas lustig, andererseits liefert sie alles, was man sich als Fan solcher Serien nur wünschen kann. Man sollte also definitiv nicht nur an ironischen Brechungen interessiert sein, sondern auch Liebe für Soaps empfinden, um diese amerikanische Serie auch genießen zu können. Weiterlesen

„Orange is the New Black“ (Staffel 6, 2018)

© Netflix

Serienkritik: In der letzten Staffel der amerikanischen Serie „Orange is the New Black“ ging es turbulent zu, so dass man sich fragte, wie es von diesem Punkt aus weitergehen könnte. Die nachfolgende sechste Staffel findet dafür die richtige Lösung, verlegt die Handlung in den Hochsicherheitstrakt und schafft so einen Neuanfang. So macht es umso trauriger, dass es nach diesen 13 fulminanten Folgen nur noch eine finale Staffel geben soll. Weiterlesen

“The Walking Dead” (Staffel 3, 2013)

Serienkritik: Die dritte Staffel der amerikanischen Zombie-Serie “The Walking Dead” rückt die menschlichen Konflikte in den Vordergrund und zeigt, dass der größte Feind nicht mehr die Untoten sind, sondern moralisch verwerfliche Menschen. Die Fokusverschiebung, nach der ersten Staffel, in der das Szenario eingeführt, und in der zweiten Staffel, die sich vor allem um private Probleme einer kleinen Gruppe drehte, setzt neue Maßstäbe,zeigt, wie die Welt nach der Katastrophe geworden ist, und überzeugt 16 Folgen lang mit einem Höchstmaß an Spannung.

Weiterlesen