„Brother’s Keeper“ (2021)

Filmkritik: Der türkische Spielfilm „Brother’s Keeper“ (OT: „Okul Tıraşı“, Türkei, Rumänien, 2021) ist das Portrait einer Jungenfreundschaft in einem harten Schulalltag und damit gleichzeitig eine Kritik am gesellschaftlichen und politischen System. Dafür wurde der Regisseur Ferit Karahan auf der 71. Berlinale 2021 mit dem FIPRESCI-Preis in der Sektion ‚Panorama‘ ausgezeichnet. 

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„Sommerflirren“ (2020)

Filmkritik: Der chinesische Spielfilm „Sommerflirren“ (ET: „Summer Blur“, OT: „Han Nan Xia Ri“, China, 2020) war einer der Beiträge der Berlinale Sektion ‚Generation KPlus‘. Die Regisseurin Han Shuai schuf ein einfühlsames Portrait einer jungen Frau, welche unter denkbar schlechten Umständen den Weg zum Erwachsenwerden beschreitet.

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„Die Croods – Alles auf Anfang“ (2020)

Filmkritik: Der Animationsfilm „Die Croods“ aus dem Jahr 2013 überraschte damals mit seiner gut erzählten, perfekt animierten Story mit viel Humor und Herz. Nun erscheint sieben Jahre später der Nachfolger auf den Leinwänden und auch „Die Croods – Alles auf Anfang“ (OT: „The Croods: A New Age“, USA, 2020) bleibt sich seiner gelungenen Mischung treu und liefert perfekte Kinounterhaltung für Groß und Klein.

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„Dead to Me“ (Staffel 2, 2020)

Serienkritik: Die erste Staffel der amerikanischen Netflix-Serie „Dead to me“ überraschte mit einem geschärften Blick auf die Probleme reicher Vorstädtler und einer besonderen Frauenfreundschaft. Nach einem gewaltigen Cliffhanger am Ende der ersten Staffel erschienen nun die zehn Folgen der zweiten Staffel.

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„Rupien! Rupien!“ von Vikas Swarup (2005)

352 Seiten / ab – Jahren / KiWi-Taschenbuch / 9,99 €

Buchkritik: Der Roman „Rupien! Rupien!“ des indischen Autors Vikas Swarup wurde durch die Verfilmung „Slumdog Millionär“, die Dev Patel weltberühmt machte und mit acht Oscars ausgezeichnet wurde, international bekannt, geht aber in seiner Schilderung der indischen Gesellschaft weit über die Verfilmung hinaus.

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„Nico“ (2021)

Filmkritik: „Nico“ (Deutschland, 2021) ist das Spielfilmdebüt der deutschen Regisseurin Eline Gehring, der auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Weltpremiere feierte und mit einem Preis für den ‚Besten Schauspielnachwuchs‘ ausgezeichnet wurde. Gehring erzählt nach einem eigenem Drehbuch eine Geschichte von Trauma, Mut und Freundschaft und der notwendigen, inneren Stärke.

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„Mission Ulja Funk“ (2021)

Filmkritik: Das Generation-Programm der 71. Berlinale hielt viele einfühlsame, starke oder gesellschaftskritische Filme parat. Doch was auch nicht fehlen durfte, war ein Film, der etwas quatschig ist und sich ganz an seine junge ZuschauerInnen richtet. Die Regisseurin Barbara Kronenberg schuf mit „Mission Ulja Funk“ (OT: „Mission Ulja Funk“, Deutschland, Luxemburg, Polen, 2021) einen solchen Beitrag und schickt seine jungen HeldInnen auf einen quietschbunten Roadtrip.

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„Taipei Suicide Story“ (2020)

Filmkritik: Der große Gewinner des Slamdance Filmfestivals 2021 war der nur 45-minütige Film „Taipei Suicide Story“ (OT: „安眠旅舍“, Taiwan, 2020) des Regisseurs KEFF, der im Q&A angedeutet hat, dass dies sein letzter Film sein wird. Der Spielfilm, der eine düstere Geschichte erzählt, konnte nicht nur den Grand Jury Prize für den ‚Besten Film‘, sondern auch den Publikumspreis Spielfilm und den Award für den Besten Hauptdarsteller gewinnen.

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Sieben Fragen an Nicolas Keppens (2021)

Interview: Im Gespräch mit dem belgischen Filmemacher Nicolas Keppens („Wildebeest“) konnten wir mehr über seinen neuesten Kurzfilm „Easter Eggs“, der ein Teil des ‚Berlinale Shorts‘-Programms ist, erfahren, wie eigene Kindheitserinnerungen, die Geschichte geformt haben, wie wichtig auch die Stimmung des Films und ob er selbst der Meinung ist, seinen eigenen Stil gefunden zu haben. 

The original english language interview is also available.

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