Serienkritik: Es gibt in jedem Jahr Serien, die Wellen schlagen, im Jahr 2022 gehörte die amerikanische Serie „Wednesday“ auf Netflix, welche 2025 um eine zweite Staffel verlängert wurde, auf jeden Fall dazu. Im Speziellen für jungen Frauen wurde die ungewöhnliche Titelheldin, die der Addams-Familie entstammt, zu einer Identifikationsfigur, was sie auch der unverkennbaren Handschrift des Regisseurs Tim Burton verdankt.
Freundschaft
„Little Trouble Girls“ (2025)
Filmkritik: Der slowenische Spielfilm „Little Trouble Girls“ feierte seine Weltpremiere auf der 75. Berlinale 2025 in der Sektion ‚Perspectives‘. Der Debütfilm von Urška Djukić ist eine klassische Coming-of-Age-Geschichte von jungen Frauen zwischen sexuellem Erwachen und religiöser Erziehung.
Sieben Fragen an Zoe Schmidt
Interview: Im Gespräch mit der deutschen Regisseurin Zoe Schmidt konnten wir mehr über den Kurzfilm „Im Kreis“ erfahren, der auf den 59. Hofer Filmtagen 2025 seine Deutschlandpremiere feierte. Sie erzählt, wie das Kreismotiv sowohl in der Geschichte als auch auf der visuellen Ebene zu finden ist, wie sie die Besetzung zusammengestellt hat und dass sie sich freut, Reaktionen von Kindern zu bekommen.
Der Film wird auf den bald stattfindenden 47. Filmfestival Max Ophüls Preis 2026 in der Kinder- und Jugendfilmreihe zu sehen sein.
„Im Kreis“ (2025)
Filmkritik: Der österreichische Kurzfilm „Im Kreis“ von Zoe Schmidt, der seine Deutschlandpremiere auf den 59. Hofer Filmtagen 2025 feierte, erzählt eine Geschichte von schädlichen Freundschaften, Gruppendynamiken und Mobbing aus der Sicht von Kindern.
„Birth of a Fire“ (2025)
Filmkritik: Der französische Kurzfilm „Birth of a Fire“ von Archibald Martin konnte auf den 59. Hofer Filmtagen 2025 den PHAROS Shiver Screen Award für den besten Genre-Film gewinnen. Es erzählt die Geschichte zweier Freunde, die eigentlich ein wenig Ruhe suchen.
„Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro (2005)
368 Seiten / ab – Jahren / Karl Blessing Verlag / 13 €
Buchkritik: Der britische Autor Kazuo Ishiguro, der 2017 den Nobelpreis für Literatur für seinen Roman „Was vom Tage übrig blieb“ (OT: „The Remains of the Day“, 1989) erhielt, hat sich in seinem neun Bücher umfassenden Œuvre auf zwei Sujets konzentriert. Zum einen blickt er aus ungewöhnlicher Perspektive auf historische Ereignisse, zum anderen erzählt er Geschichten aus der Zukunft. Gemein haben alle Geschichten einen melancholischen Grundton. „Alles, was wir geben mussten“ (OT: „Never let me Go“, 2005) gehört zu der zweiten Art und wurde bereits 2010 mit Carey Mulligan, Keira Knightley und Andrew Garfield in den Hauptrollen verfilmt.
„Elio“ (2025)
Filmkritik: Der mittlerweile 29. Animations-Langfilm aus dem Hause Pixar „Elio“ (OT: „Elio“, USA, 2025) erzählt eine klassische Abenteuergeschichte, bei der der Held am Ende zu sich selbst und was ihm wichtig ist findet. Das Regisseur:innen-Triple Domee Sho, Madeline Sharafian und Adrian Molina schuf so den ersten Sci-Fi-Film im Pixar-Universum.
„Memoiren einer Schnecke“ (2024)
Filmkritik: Auf der 97. Oscarverleihung 2025 wurde der lettische Animationsfilm „Flow“ von Gints Zilbalodis als ‚Bester Animationsfilm‘ ausgezeichnet. Einer seiner Konkurrenten um diesen Oscar war der australische Stop-Motion-Film „Memoiren einer Schnecke“ (OT: „Memoir of a Snail“, Australien, 2024). Der Regisseur Adam Elliot erzählt in seinem bereits durch Kurzfilme und „Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?“ liebgewonnenen Stil von schweren Themen, ohne dabei jemals seinen Humor zu verlieren.
Sieben Fragen an Giselle Lin
Interview: Im Gespräch mit der singapurischen Filmemacherin Giselle Lin konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Children’s Day“ erfahren, der seine Weltpremiere im ‚Berlinale Shorts‘-Programm der 75. Berlinale 2025 feierte, wie eigene Erinnerungen und Nostalgie die Geschichte formten, wie gerne sie mit Kinderdarsteller:innen zusammenarbeitet und über die Verwendung der Singlischen Sprache.
„Children’s Day“ (2025)
Kurzfilm / Singapur / Fiktion / 2025
Filmkritik: Der Kurzfilm „Children’s Day“ von Giselle Lin, der im ‚Berlinale Shorts‘-Programm der 75. Berlinale 2025 seine Weltpremiere feierte, erzählt eine berührende Geschichte einer Mädchenfreundschaft und das mit einem starken Gefühl von Nostalgie.
