„Gone Home“ (PC, 2013)

ab 6 Jahren / Verlag: The Fullbright Company

© The Fullbright Company

Spielekritik: Über die Jahre gab es schon immer Spiele, die mehr interaktive Geschichten waren, als Spiele im eigentlichen Wortsinn. In den letzten Jahren flammte das Interesse an solchen Spielen wieder auf. Die teils als “Walking Simulator” verschrienen und für manche Gamer als langweilig geltenden Computerspiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Vor allem auf dem Independent-Markt wurden in den letzten Jahren viele Spiele dieser Machart kreiert, deren Vermarktung und einfache Verbreitung durch das Konzept des Spiele-Downloads enorm vereinfacht wurde. Das PC-Spiel “Gone Home” gilt neben Spielen wie “Dear Esther” dabei als Klassiker der Branche. Weiterlesen

“Bioshock 2” (PS3, 2010)

© 2K Marin

Spielekritik: Im Jahr 2007 erschien der Shooter “BioShock” für die heimischen PCs und Konsolen. Dieser besaß alle Qualitäten, die man sich wünschen konnte. Nur drei Jahre später kam die Fortsetzung auf den Markt, welche scheinbar unmittelbar an die Geschichte des ersten Teils anknüpft und diese stimmig weiter erzählt.

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“BioShock” (PS3, 2007)

© Take-Two Interactive Software

© Take-Two Interactive Software

Spielekritik: Das Spiel “BioShock” aus dem Jahr 2007 ist nun bereits zum Spieleklassiker avanciert und ist auf dem PC, auf der PlayStation 3, der Xbox 360 und mittlerweile auch auf mobilen Geräten verfügbar (Apple iOS). Bisher hat das Spiel zwei Nachfolger erhalten: “BioShock 2” (2010) und “BioShock: Infinite” (2013), wobei der dritte Teil sich von der Unterwasserwelt verabschiedet und das Setting in eine Stadt in den Wolken verlagert.

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“Portal 2” (PS3, 2011)

© 2011 Valve Corporation

© 2011 Valve Corporation

Spielekritik: Vier Jahre nach dem Erfolg von “Portal” erschien der Nachfolger “Portal 2”, welcher wieder von Valve entwickelt wurde. Er erschien für PC und Mac. Electronic Arts brachte es auch noch für die Xbox 360 und die PlayStation 3 auf den Markt. Das Spiel setzt sich aus einer Einzelspieler-Kampagne und einem Kooperationsmodus zusammen. In der Einzelspieler-Kampagne übernimmt man wieder die Rolle von Chell, der im ersten Teil nicht die Flucht gelungen ist. Sie befindet sich am Anfang des Spiels im Tiefschlaf und wird von der künstlichen, aber sehr tollpatschigen Intelligenz Wheatley aufgeweckt. Zusammen wollen sie aus der einstürzenden Anlage fliehen. Dabei müssen sie sich über alte Teststrecken durchschlagen. Unglücklicherweise fahren sie dabei GLaDOS wieder hoch, welche im ersten Teil als Gegenspieler fungierte. Und so scheint sich alles zu wiederholen.

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“Portal” (PS3, 2007)

PortalSpielekritik: Das 2007 von den “Half-Life”-Machern, der Valve Corporation, entwickelte Spiel “Portal” war anfänglich eine Art Nebenprodukt der Half-Life-Reihe und nur erhältlich in der “Orange Box” mit Half-Life 2 zusammen. Doch das kurze Spiel fand weltweit Anerkennung. Es erhielt Preise (darunter “Spiel des Jahres 2008”), und das Museum of Modern Art (NY) erwarb es als eines von 14 Computerspielen für seine Design-Dauerausstellung. Es handelt von dem weiblichen Versuchsobjekt Chell, das im Aperture Science Enrichment Center in 19 Testkammern Rätsel mit Hilfe einer Portalkanone (Funktionsweise: siehe Abb.) lösen muss. Dabei wird ihr als Ziel ein Kuchen versprochen, doch mit der Zeit kommt Skepsis auf, ob sie diesen bekommen wird.

„Portal physics“. Über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Portal_physics.svg#/media/File:Portal_physics.svg

By User:Dammit [CC BY-SA 2.5 nl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/nl/deed.en ) ] , via Wikimedia Commons

Seinen Erfolg verdankt “Portal” einerseits seinen ausgefallenen Rätseln mit der trickreichen Idee der Portalkanone, anderseits seinem Humor. Mit der Gegenspieler-KI GLaDOS wurde ein amüsanter, schwarzhumoriger Charakter geschaffen, der die Level mit seinem Off-Kommentar auflockert. Besonders großartig waren die kleinen Geschütztürme, die Mitgefühl hatten, auch wenn der Spieler sie zerstörte. Die Level sind eher schlicht gehalten und gewinnen ihre Spannung allein durch die Rätsel. Das Spiel ist im Gesamten sehr kurz, doch darin liegt gerade seine Stärke. Es vermeidet es, das Spielprinzip unnötig auszudehnen, sondern führt  die Spieler kurz und knackig und vor allem amüsant durch das Geschehen.

Bewertung: 8/10

Quelle: Wikipedia