„Kopf hoch!“ (2015)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2015

Standbild aus dem Kurzfilm "Kopf Hoch" von Gottfried Mentor

© Gottfried Mentor

Filmkritik: Der Animationsfilm “Kopf hoch!” des Regisseurs Gottfried Mentor (*1981) gewann auf den 27. Bamberger Kurzfilmtagen 2017 den Preis für den besten Kinderfilm, welcher von den jungen Zuschauern selbst gewählt wurde. Weiterlesen

“Speechless” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

Filmkritik: Zum festen Programm des Landshuter Kurzfilmfestival gehört die Sprungbrettreihe, welche jedes Jahr von SchülerInnen der Landshuter Gymnasien zusammengestellt und moderiert wird. Auch im Jahr 2017 waren diese Veranstaltungen sehr gut besucht und lieferten abwechslungsreiche Unterhaltung und gleichzeitig ein gutes Bild, was die deutsche Jugend so bewegt. Im zweiten Block sprang nicht der Gewinner der Reihe, “Voicemail” (2016), besonders ins Auge, sondern der deutsche Kurzfilm “Speechless”. Weiterlesen

“Das Pubertier” von Jan Weiler (2014)

128 Seiten / 2014 / Kurzgeschichten / Kindler Verlag

© Kindler Verlag

Buchkritik: Die vor kurzem in den Kinos erschienene Verfilmung “Das Pubertier – Der Film” (2017) von Leander Haußmann machte neugierig auf die Vorlage. Geschrieben wurde “Das Pubertier” 2014 von dem deutschen Journalisten und Autor Jan Weiler (*1967). In den nächsten Jahren erschienen auch noch zwei Nachfolger: “Im Reich der Pubertiere” (2016) und “Und ewig schläft das Pubertier” (2017). Weiterlesen

“How the Grinch stole Christmas!” von Dr. Seuss (1956)

© Random House Children’s Books

© Random House Children’s Books

Buchkritik: Der amerikanische Kinderbuchautor Dr. Seuss (eigentlich: Theodor Seuss Geisel, 1904-1991) veröffentlichte über 60 Kinderbücher und gehört zu den Größen der amerikanischen Kinderbuchwelt. In Deutschland ist er vor allem durch die vier Verfilmungen, die auf seinen Büchern basieren, bekannt. Die berühmteste Verfilmung ist wohl “Der Grinch” aus dem Jahr 2000 mit Jim Carey in der Hauptrolle. Dieser läuft alljährlich zu Weihnachten im Fernsehen und der Grinch wurde zum Weihnachtsmuffel par excellence.

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“Häschen in der Grube” von Isabel Kreitz (2014)

Buchkritik: Jedem ist der Titel des Buches “Häschen in der Grube” durch das gleichnamige Kinderlied (Text: Friedrich Fröbel) gewiss bekannt. Die deutsche Illustratorin Isabel Kreitz (*1967) deutet diese Zeile um und schickt ein schneeweißes Kaninchen in die Kanalisation. Mit Wagemut und Freude im Herzen begibt sich dieses auf eine Reise. Nachdem aber ein Ausgang nicht zu finden ist und die bedrohlichen Schatten immer weiter zunehmen, verliert das Häschen seinen Mut, bis es schlussendlich neue Gefährten findet, die dem Kleinen helfen können. Die Bilderbuch-Geschichte kommt selbstverständlich ganz ohne Worte aus. Mit wunderschönen gezeichneten Bildern – vor allem die Ausarbeitung der Gesichter und die Details können überzeugen – wird auf 32 Seiten die Geschichte des weißen Hasen mit vielen emotionalen Auslösern erzählt. Diese ist dabei spannend, schön und erheiternd. Hinzu kommen die wunderschön gestalteten Bilder. Dass die Illustratorin auch Graphic Novels und Comics zeichnet, erkennt man deutlich, trägt aber viel zum Charme des Buches bei. Das Bilderbuch “Häschen in der Grube” ist ein wunderschönes Werk für Kinder ab fünf Jahre, an dem nicht nur die Kleinen immer wieder Spaß haben werden und das somit definitiv ins heimische Bücherregal gehört.

Bewertung: 5/5

Altersfreigabe: ab ca. 5 Jahre

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle: Homepage der Illustratorin