Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Auferstanden aus Ruinen“ von Harry Besel, der u.a. im Wettbewerb der 59. Hofer Filmtage 2025 lief und auf dem 26. Landshuter Kurzfilmfestival 2026 im Krimi-Special gezeigt wurde, erzählt eine Gauner-Geschichte gleichzeitig von historischen Veränderungen in Deutschland.
Drama
„Unidentifizierte Unflugobjekte (UUO)“ (2026)
Filmkritik: Eine Stimme berichtet kenntnisreich und voller Ernst von ihrer Arbeit in der Behörde für Unidentifizierte Unflugobjekte – vor allem davon, was Objekte alles nicht sein dürfen. Die Beispiele sind dabei oft abstrus, die Beschreibungen der Regeln und Verwaltung der Objekte klar und zugleich umständlich. Der Zweck der Behörde bleibt unklar.
„Dog Alone“ (2025)
Filmkritik: Der kurze Animationsfilm „Dog Alone“ (OT: „Cão Sozinho“) von Marta Reis Andrade, der auf dem 41. Interfilm Berlin 2025 und im Wettbewerb des 38. Filmfest Dresden 2026 zu sehen war, erzählt eine Geschichte von Einsamkeiten und findet dafür perfekt abgestimmte Bilder und Metaphern.
„Blueberry“ (2024)
Filmkritik: Der schwedische Kurzfilm „Blueberry“ von Emil Brulin und Hampus Hallberg sorgte für große Erheiterung in der Eröffnung des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026, und erzählt auf leichtfüßige Weise von Verlust und dem Umgang damit.
„Life Life Balance“ (2024)
Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Life Life Balance“ von Leonie Englert, der seine Weltpremiere im D-A-CH-Wettbewerb des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 feierte, ist eine gut gelauntes und freches Plädoyer für ein Leben, das sich nicht nur um Erwerbsarbeit dreht.
„Winkie“ (2025)
Filmkritik: Der kanadische Kurzfilm „Winkie“ von Daniel Duranleau, der im Genre-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war und dort seine Europapremiere feierte, ist ein Monsterfilm und gleichzeitig ein Film über das Vater-Sein.
„Trance“ (2026)
Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Trance“ von Jona Schloßer, der auf dem 26. Landshuter Kurzfilmfestival 2026 den Hauptpreis – den Großen BMW-Kurzfilmpreis – gewann, ist ein ebenso authentisches wie fesselndes Drama über eine überlastete Notfallsanitäterin.
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Sieben Fragen an Julius Weigel
Interview: Im Gespräch mit dem deutschen Regisseur und Drehbuchautor Julius Weigel konnten wir mehr über seinen ersten langen Spielfilm „Solo Show“ ,erfahren, der sein Abschlussfilm an der ZHdK ist und auf dem 47. Filmfestival Max Ophüls Preis 2026 seine Deutschlandpremiere feierte. Er erzählt von der Ausgangsidee bis hin zur Umsetzung in einem ungewöhnlichen Format sowie wo und mit welchen Schauspieler:innen sie in Zürich gedreht haben.
„Solo Show“ (2025)
Filmkritik: Der Schweizer Spielfilm „Solo Show“, der im Wettbewerb des 47. Filmfestival Max Ophüls Preis 2026 seine Deutschlandpremiere feierte und demnächst auf dem Festival Achtung Berlin! zu sehen sein wird, erzählt drei Geschichten vom Darstellungsdrang, dem Verkaufs-Ich und wie man sich selbst in der Öffentlichkeit verbiegt.
