„Accidence“ (2018)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2018

Poster des Kurzfilms „Accidence“Filmkritik: Der kanadische Kurzfilm „Accidence“, gesehen im Internationalen Wettbewerb des 31. Filmfest Dresden, von den drei Regisseuren Guy Maddin, Evan und Galen Johnson ist ein verspielter Thriller, bei dem man die Puzzleteile zusammensetzt, und bedient sich gleichzeitig an der Ästhetik von Musikvideos.

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„Drübenland“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Über die DDR gibt es viele Filme und auch eine Unmenge an Literatur. Gefühlt wurde alles schon mal gesagt, doch Arne Kohlweyer erzählt in seinem semi-autobiographischen Kurzfilm „Drübenland“, gesehen auf den 30. Bamberger Kurzfilmtagen, etwas was man so nicht gesehen hat und berichtet davon, wie sich die Wende eigentlich als Kind angefühlt hat.

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„Judy“ (2019)

Filmkritik: Immer wieder gibt es Biopics wie „Nowhere Boy“ (2009) und „Rocketman“ (2019), die einem das Leben bekannter Künstler näher bringen. Auch „Judy“ (OT: „Judy“, UK, 2019) von Rupert Goold beschäftigt sich mit einer bekannten Persönlichkeit. Die Schauspielerin und Sängerin Judy Garland starb 1969 an einer Überdosis. Der Film begleitet sie in ihren letzten Jahren und geht der Frage nach, wie es zu dieser Tragödie kommen konnte.

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„Favoriten“ (2019)

Kurzfilm / Österreich / Fiktion / 2019

Filmkritik: Martin Monk, den Regisseur von „Alphamädchen“, verschlug es von Berlin nach Wien. Auf dem Weg dahin hatte er die Idee für seinen neuesten Kurzfilm „Favoriten“, gesehen auf den 30. Bamberger Kurzfilmtagen, und so schickt seine Protagonisten ebenfalls auf eine Reise.

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„Emma.“ (2020)

Filmkritik: Im Jahr 1816 veröffentlichte Jane Austen ihren Roman „Emma“. Als einer der beliebtesten Stoffe wurde ihr Buch bereits viele Male verfilmt, zuletzt mit Gwyneth Paltrow in der gleichnamigen Verfilmung von 1996. Jetzt macht die Regisseurin Autumn de Wilde das literarische Meisterwerk einer neuen Generation mit einer aktuellen Aufbereitung schmackhaft und verpasst der historischen Geschichte eine moderne Bildsprache: „Emma.“ (OT: „Emma.“, UK, 2020).

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„Die letzten Kinder im Paradies“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Mit dem fast 30-minütigen Kurzfilm „Die letzten Kinder im Paradies“, gesehen auf dem 30. Bamberger Kurzfilmtagen, schuf die deutsche Filmemacherin Anna Roller eine berührende Coming-of-Age-Geschichte und überzeugt mit inszenatorischem Geschick.

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„The Peanut Butter Falcon“ (2019)

Filmkritik: Filme über Behinderte besitzen oft was sehr Schweres oder Verkopftes. Zu oft sind sie zu vorsichtig und Mitleid spielt eine große Rolle. Einer der Filme, welcher dieses Schema schon einmal durchbrach, war der deutsche Film „Die Goldfische“ von Alireza Golafshan. Der amerikanische Independent-Film „The Peanut Butter Falcon“, der gleich nach dem Start für Furore sorgte und schnell das Dreifache seiner Produktionskosten wieder rein hatte, schlägt in die gleiche Kerbe und schuf zugleich einen warmherzigen Wohlfühl-Film.

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„Mutterland“ (2019)

Filmkritik: Der Begriff Heimat ist vielschichtig. In seinem Spielfilm „Mutterland“ (ET: „Motherland“, OT: „Gimtine“, Litauen/Lettland/Deutschland/Griechenland, 2019), gesehen auf dem 29. Filmfestival Cottbus, geht der in den USA geborene Regisseur Tomas Vengris dieser Frage aus der Perspektive eines Jungen nach. 

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