„The Raft“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Bei seiner Premiere in Toronto spaltete der Kurzfilm „The Raft“ von Sylvain Cruiziat, der ebenfalls auf dem 32. Filmfest Dresden im ‚Nationalen Wettbewerb‘ zu sehen war, die Gemüter, berichtet er doch schonungslos von alltäglichem deutschen Rassismus und wie dies auch von der Kunst missbraucht wird.

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Zehn Fragen an Therese Koppe

© Valerie Anex

Interview: Im Gespräch mit der deutschen Regisseurin Therese Koppe konnten wir mehr über ihren Dokumentarfilm „Im Stillen Laut“ erfahren, der als einer der am besten besuchten Filme auf dem 62. DOK Leipzig seine Premiere feierte, über dessen Entstehung und warum sie sich entschied die Künstlerin Erika Stürmer-Alex und ihrer Lebensgefährtin auf so wunderbar entspannte Weise zu portraitieren.  

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„Im Stillen Laut“ (2019)

Filmkritik: Einer der großen Favoriten auf dem 62. DOK Leipzig war die Dokumentation „Im Stillen Laut“ (Deutschland, 2019) von Therese Koppe. Ursprünglich wollte die Filmemacherin einen Film über mehrere Künstlerinnen aus der DDR drehen, doch als sie Erika Stürmer-Alex und ihre Lebensgefährtin Christine Müller-Stosch traf, entschied sie sich, ihren Fokus auf die beiden zu legen, verbrachte viel Zeit mit ihnen und so entstand das Portrait eines Paares, das auf eine bewegtes Leben zurückblickt.

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Kunstbesitz. Kunstverlust. in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

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Lucas Cranachs d. J. „Bildnis eines Mannes“ wird wieder in Empfang genommen (1959). Vorne links auf dem Foto: der damalige Generaldirektor der SKD Max Seydewitz. 1947-1952 war er Ministerpräsident Sachsens, fiel dann in Ungnade. Mit seiner Frau Ruth veröffentlichte er mehrere Bücher mit spannenden Geschichten zum Museumsbestand der SKD. Da sie vor sozialistischer Ideologie strotzen, sind vor allem die Vorworte mit Vorsicht zu genießen. © Archiv, SKD

Ausstellungsbericht: Was darf im Museum sein und was gehört dort nicht hin? Diese Frage stellt sich nicht nur im Angesicht Beuys’scher Fettecken, sondern auch im Hinblick auf die Rechtmäßigkeit des Besitzanspruchs. Besonders durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs gingen Kulturgüter aus Museen verloren oder kamen über ethisch und rechtlich fragwürdige Wege in den Museumsbestand. Mit einer Ausstellung über Provenienzforschung machen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) darauf aufmerksam. Allein: Eine vollwertige Ausstellung ist es nicht.

 

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“Fucking Drama” (2017)

Kurzfilm / Österreich / Fiktion / 2017

Filmkritik: Auf dem 19. Landshuter Kurzfilmfestival, welches in diesem Jahr ein Sonderprogramm mit Beiträgen aus Österreich hatte, eröffnete der österreichische Kurzfilm “Fucking Drama” das Festival mit. Der Regisseur und Drehbuchschreiber Michael Podogil schuf mit seinem Kurzfilm eine Geschichte, die man so einfach nicht erwartet hatte. Weiterlesen

“Loving Vincent” (2017)

Poster zum Film "Loving Vincent"

© 2017 Loving Vincent Sp.z.o.o. & Loving Vincent Ltd.

Filmkritik: Bei den Oscars 2018 ist der britisch-polnische Animationsfilm “Loving Vincent” einer der Anwärter auf den Besten Animationsfilm. Wie unwahrscheinlich der Gewinn bei Gegnern wie dem Pixar-Film “Coco – Lebendiger als Leben” (2017) und dem Blue-Sky-Studios-Film “Ferdinand – Geht STIERisch ab” (2017) auch sein mag, hätte “Loving Vincent” ihn als erster vollständig gemalter Film mehr als verdient.

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