Genrenale5 – Genre made in Germany

13.-16.2.2017, Kino Babylon, Berlin

© Genrenale

© Genrenale

Festivalbericht: In diesem Frühjahr fand wieder parallel zur Berlinale in Deutschlands Hauptstadt Berlin die Genrenale statt. In diesem Jahr feierte das Festival sein fünftes Jubiläum und zeigte dem zu Ehren nicht nur zwei sondern vier Tage lang kurze und lange Genrefilme aus Deutschland. Da der Genrefilm ein große Spanne von Filmen umfasst, wie Horrorfilme, Science-Fiction-Filme, (Mystery-)Thriller, Actionfilme und Schwarze Komödien, bekam der Besucher ein sehr abwechslungsreiches Programm serviert. Festivalort war das Babylon-Kino in Berlin-Mitte, wo man von früh an bis spät in die Nacht fast ununterbrochen Filme sehen konnte.

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“The Jungle Book” (2016)

 © The Walt Disney Company

© The Walt Disney Company

Filmkritik: Den im Jahr 1967 erschienenen Zeichentrickfilm “Das Dschungelbuch” kennt vermutlich fast jeder. Vor allem die Lieder wie ‘Probier’s mal mit Gemütlichkeit’ und ‘Ich wäre gern wie Du’ sind in das popkulturelle Gedächtnis eingebrannt. Fast 50 Jahre später entsteht wieder unter der Hand Disneys eine Realverfilmung des bekannten Romans von Rudyard Kipling: “The Jungle Book” (Originaltitel: “The Jungle Book”, US, 2016).

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“Arlo & Spot” (2015)

© 2015 Disney•Pixar

© 2015 Disney•Pixar

Filmkritik: Die Animationsschmiede Pixar beschäftigt sich oft mit Helden, die ein Abenteuer bestehen müssen und dabei stets eine Entwicklung durchlaufen. Filme wie „Findet Nemo“ (2003) und “WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf” (2008) stehen exemplarisch dafür. Dadurch eignen sich auch Coming of Age-Geschichten (engl. für heranwachsen) besonders gut. Furore macht der vor kurzem in den Kinos angelaufene Pixar-Film „Alles steht Kopf“ (2015). In dessen Schatten kam nun ein weiterer Film – “Arlo & Spot” (OT: “The Good Dinosaur”, US, 2015) – aus den Pixar-Studios in die Kinos und wird wohl trotz seines komplett anderen Metiers immer wieder mit „Alles steht Kopf“ verglichen werden.

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“Crimson Peak” (2015)

© Universal Pictures

© Universal Pictures

Filmkritik: Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro (*1964) machte sich einen Namen durch den Film “Pans Labyrinth” (2006), welcher gekonnt Märchen mit realitätsnahen Ereignissen verband. Seine Blockbuster-Filme wie “Hellboy” (2004) und “Pacific Rim” (2013) trugen ebenfalls zu seinem Ruhm bei. Auch sein neuestes Werk, “Crimson Peak” (OT: “Crimson Peak”, AT: “Haunted Peak”, US, 2015), schien ein Schauermärchen höchster Güte zu werden, doch leider verließ er sich hierbei mehr auf die Optik als auf die Geschichte.

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“Fantastic Four” (US, 2015)

© 2015 Constantin Film Verleih GmbH

© 2015 Constantin Film Verleih GmbH

Filmkritik: Im Jahre 1961 startete die Comicbuchreihe “Die fantastischen Vier” (im Original: “Fantastic Four”). Geschaffen wurden diese Bücher, bei denen zum ersten Mal ein Superhelden-Team im Zentrum stand, von den Marvel-Größen Stan Lee und Jack Kirby. Bereits 1986 erwarb Bernd Eichinger die Rechte zu einer Verfilmung. Damit diese nicht verfielen, produzierte er einen Film, der zwar fertiggestellt, aber nie veröffentlicht wurde, denn das verlängerte die Vertragslaufzeit. Daher zeichnet sich Eichinger als Produzent bei den beiden amerikanischen Verfilmungen “Fantastic Four” (2005) und “Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer” (2007) verantwortlich. Jetzt erscheint eine erneute filmische Adaption der Fantastischen Vier. Der Film “Fantastic Four” (Originaltitel “The Fantastic Four”, US, 2015) basiert auf der überarbeiteten Comic-Reihe “Ultimate Fantastic Four” aus dem Jahr 2004 und möchte einen anderen Weg beschreiten.

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