Filmkritik: Der französisch-deutsche Spielfilm „Herz aus Eis“, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der 75. Berlinale 2025 feierte, ist die fünfte Regiearbeit von Lucile Hadžihalilović, die darin eine Geschichte frei nach Hans-Christian Andersens „Schneekönigin“ und von einer gegenseitigen Abhängigkeit einer junger Frau und eines Stars erzählt.
Märchen
„The Ugly Stepsister“ (2025)
Filmkritik: Der norwegische Spielfilm „The Ugly Stepsister“ (OT: „Den stygge stesøsteren“, Norwegen/Polen/Schweden/Dänemark, 2025) von Emilie Blichfeldt, der seine Europäische Premiere auf der 75. Berlinale 2025 in der Sektion ‚Panorama‘ feierte, erzählt das Aschenputtel-Märchen aus einem anderen Blickwinkel.
„Spring“ (2023)
Kurzfilm / Dänemark / Fiktion / 2023
FFilmkritik: Der dänische Animationsfilm „Spring“ (OT: „Forår“) von Pernille Kjær, der im Internationalen Wettbewerb des 36. Filmfest Dresden 2024 zu sehen war, erzählt eine mysteriöse Geistergeschichte, die zum Interpretieren einlädt.
„Compound Eyes of Tropical“ (2022)
Kurzfilm / Taiwan / Animation / 2022
Filmkritik: Der Kurzfilm „Compound Eyes of Tropical“ (OT: „熱帶複眼“) von Zhang Xu Zhan gewann auf dem 66. DOK Leipzig 2023 den ‚mephisto 97.6 Preis‘. Es erzählt in faszinierenden Stop-Motion-Bildern ein taiwanesisches Volksmärchen.
„Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch“ (2022)
Filmkritik: In den Jahren 2001 bis 2007 wurde der Animationsfilmsektor durch die „Shrek“-Reihe revolutioniert, da hier Unterhaltung entstand, die sich direkt mit all den Zitaten und dem bösen Humor an Erwachsene richtete. Aus dieser Fantasy-Märchenwelt erhielt der gestiefelte Kater 2011 sein eigenes Spin-Off. Nun, elf Jahre später, löst sich der zweite Teil – „“Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch (OT: „Puss in Boots: The last Wish“, USA, 2022) von Joel Crawford – wunderbar von der Originalreihe und findet seinen eigenen Stil.
Acht Fragen an Lorenzo Recio
Interview: Im Gespräch mit dem französischen Regisseur und Künstler Lorenzo Recio konnten wir mehr seine Kurzfilm „Tempus Fugit“, gesehen auf dem 21. Landshuter Kurzfilmfestival, erfahren, ob er ihn selbst als Genrefilm sieht und was ihm bei der Be- und und Umsetzung am Herzen lag.
„Tempus Fugit“ (2019)
Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2019
Filmkritik: Der französische Kurzfilm „Tempus Fugit“ von Lorenzo Recio, der im ‚Internationalen Wettbewerb‘ des 21. Landshuter Kurzfilmfestivals lief, ist eine gelungene Mischung aus Fantasy und realitätsnahem Drama und besticht mit ihrem Cast genauso wie mit seiner Inszenierung.
„Gretel & Hänsel“ (2020)
Filmkritik: Märchenstoffe eignen sich immer wieder wunderbar als zeitloses Filmmaterial und wird so auch in vielen Genres aufgearbeitet. Zuletzt diente die Erzählung „Hänsel und Gretel“ (1812) der Gebrüder Grimm als Grundlage für das Fantasiespektakel „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ (2013). Der Regisseur Osgood Perkins macht nun daraus eine düstere Coming-of-Age-Geschichte eines jungen Mädchens und dreht dafür auch gleich den Titel um: „Gretel & Hänsel“ ( OT: „Gretel & Hansel“, USA, 2020).
Fünf Fragen an Tomoki Misato
Interview: Im Gespräch mit dem japanischen Filmemacher Tomoki Misato konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „My little Goat“ erfahren, der im Internationalen Wettbewerb des 31. Filmfest Dresden lief, was ihn bei seinem Stil beeinflusst hat und von seiner Liebe zur Stop-Motion-Technik.
„My little Goat“ (2018)
Kurzfilm / Japan / Fiktion / 2018
Filmkritik: Im Internationalen Wettbewerb des 31. Filmfest Dresden 2019 feierte der Stop-Motion-Kurzfilm „My little Goat“ (OT: „マイリトルゴート“) von Tomoki Misato seine Deutschlandpremiere. Sein Kurzfilm offenbart nicht nur die Liebe zum Medium selbst, sondern interpretiert auch das Grimmsche Märchen in einem dunkleren Sinne neu.
