„Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro (2005)

368 Seiten / ab – Jahren / Karl Blessing Verlag / 13 €

Buchkritik: Der britische Autor Kazuo Ishiguro, der 2017 den Nobelpreis für Literatur für seinen Roman „Was vom Tage übrig blieb“ (OT: „The Remains of the Day“, 1989) erhielt, hat sich in seinem neun Bücher umfassenden Œuvre auf zwei Sujets konzentriert. Zum einen blickt er aus ungewöhnlicher Perspektive auf historische Ereignisse, zum anderen erzählt er Geschichten aus der Zukunft. Gemein haben alle Geschichten einen melancholischen Grundton. „Alles, was wir geben mussten“ (OT: „Never let me Go“, 2005) gehört zu der zweiten Art und wurde bereits 2010 mit Carey Mulligan, Keira Knightley und Andrew Garfield in den Hauptrollen verfilmt.

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„Ein Hund für Zwei“ von Thorsten Steffens (2023)

258 Seiten / ab 0 Jahren / Piper Verlag / 15 €

Buchkritik: Der deutsche Autor Thorsten Steffens, der mit seiner „Klugscheißer“-Trilogie die Leserschaft gut unterhalten konnte, schuf nun seinen ersten Liebesroman und erzählt in „Ein Hund für Zwei“ von schief laufenden Dates, Erwartungen und der bedingungslosen Liebe eines Hundes.

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„Buridans Esel“ von Günter de Bruyn (1968)

224 Seiten / ab – Jahren / Fischer Taschenbuch Verlag / 12 €

Buchkritik: Der 1926 geborene Schriftsteller Günter de Bruyn gilt auch heute noch als eine der Größen der DDR-Literatur. Mit seinen Romanen fing er das Leben in der DDR ein. Der 1968 erschienene Roman „Buridans Esel“ erzählt nach einem Gleichnis von einem Mann, der sich zwischen zwei Frauen entscheiden muss. 

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„Die Farben der Zeit“ von Connie Willis (2001)

317 Seiten / Heyne Verlag

Buchkritik: Das Buch „Die Farben der Zeit“ (OT: „To Say Nothing of the Dog“) ist der zweite Zeitreise-Oxford-Roman der amerikanischen Autorin Connie Willis und verbindet gekonnt britische Landes- und Kulturgeschichte, Science-Fiction mit Humor und sympathischen Figuren. 

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„Mitternachts-Cowboy“ von James Leo Herlihy (1971)

216 Seiten / Deutscher Taschenbuch-Verlag

Buchkritik: Wie es auch in der Musik One-Hit-Wonder gibt, so gibt es das Phänomen auch in der Literatur. Zu diesen One-Shot-Autoren gehört auch James Leo Herlihy, der mit „Mitternachts-Cowboy“ (OT: „Midnight Cowboy“, 1965) einen starken, zeitgenössischen Roman schrieb und dies danach nicht noch einmal wiederholen konnte.

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„Die Ladenhüterin“ von Sayaka Murata (2018)

144 Seiten / Aufbau Verlag Berlin / 12 €

Buchkritik: Der 2018 erschienene schmale Roman „Die Ladenhüterin“ (OT: „コンビニ人間“) der japanischen Autorin Sayaka Murata blickt mit einem verwunderten Blick auf die menschlichen Gepflogenheiten.

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„Der Fänger im Roggen“ von Jerome D. Salinger (1951)

272 Seiten / diverse Verlage / OT: „The Catcher in the Rye“

Buchkritik: Der Roman „Der Fänger im Roggen“ (OT: „The Catcher in the Rye“) von J.D. Salinger aus dem Jahr 1951 ist wohl jedem ein Begriff. Sei es, weil es Schullektüre war, man den Aufruhr beim Erscheinen mitbekommen hat, seine Unverfilmtheit betrachtet oder man sich daran erinnert, dass der Mörder von John Lennon dieses Buch geliebt hat.

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„Oliver Twist“ von Charles Dickens (1838)

416 Seiten / ab 12 Jahren / Anaconda Verlag / 4,95 € / Übersetzung von ?

Buchkritik: Von dem Roman „Oliver Twist“, geschrieben 1838 von dem britischen Schriftsteller Charles Dickens, hat jeder bestimmt schon mal gehört, aber nur wenige haben ihn auch gelesen, denn er ist nicht besonders gut gealtert, wurde aber nichtsdestotrotz sehr häufig für Bühnen, das Fernsehen und das Kino adaptiert.

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„High-Rise“ von James Graham Ballard (1975)

272 Seiten / ab – Jahren / Diaphanes Verlag / 8 €

Buchkritik: Der dystopische Roman „High-Rise“, der 2015 von Ben Wheatley mit Tom Hiddleston in der Hauptrolle verfilmt wurde, ist ein Werk des britischen Schriftsteller James Graham Ballard, das bereits 1975 erschien. Er erzählt darin mit äußerst sachlichen Schilderungen von dem Verfall einer Gesellschaft im Kleinen.

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