“Alice im Wunderland” von Lewis Carroll (1865)

© marix Verlag

Buchkritik: Der britische Schriftsteller Lewis Carroll (1832-1898) hieß eigentlich Charles Lutwidge Dodgson und war Mathematiker im viktorianischen England. Für drei befreundete Schwestern erdachte er sich fantastische Geschichten und so entstand “Alice im Wunderland” (erstmals 1865 erschienen), welches das Genre der Nonsens-Literatur begründete. Weiterlesen

“Mordwald“ von Hans Jürgen Sittig (2011)

© emons Verlag

Buchkritik: Nachdem bereits der Kriminalroman “Tod am Laacher See” (2011) von Hans Jürgen Sittig begeistern konnte, schien die Lektüre des ersten Eifelkrimis “Mordwald” (2012) fast schon eine Pflicht zu sein. In diesem dreht sich wieder alles um eine Mordserie an Jägern und den Ermittlungen des Hauptkommissars Jan Wärmlands. Auf spannende und sehr unterhaltsame Art und Weise begibt sich der Leser auf die Jagd nach dem Verbrecher, blickt dabei immer hinter die Intrigen und dringt in die unerwarteten Handlungen der Protagonisten vor. Weiterlesen

“Teufelszeug” von Joe Hill (2010)

Buchkritik: Vom Horror-Großmeister Alexandre Aja (*1978), bekannt für Filme wie “The Hills have Eyes” (2006), kam vor drei Jahren die Verfilmung des Romans “Teufelszeug” (OT: “Horns”, 2010) von Joe Hill in die Kinos. Dieser Film zeigte, dass Daniel Radcliffe mehr als nur Harry Potter spielen kann und machte neugierig auf die 544 Seiten lange Buchvorlage. Weiterlesen

“Tod am Laacher See” (Hans Jürgen Sittig, 2012)

272 Seiten / 2012 / Kriminalroman / Verlag: Emons Verlag

© emons Verlag

Buchkritik: Wer schon einmal in der Eifel gewesen ist, kennt die natürlichen Reize und Vorzüge dieser Vulkanlandschaft im Westen Deutschlands. Wenn dann noch ein Krimi in dieser Gegend angesiedelt ist, verspricht dies zusätzlich spannende Lektüre. Der Roman “Tod am Laacher See” (2012) ist der zweite Kriminalroman des Autors Hans Jürgen Sittig, der sich um den Hauptkommissar Wärmland dreht und eine besonders spannende und mysteriöse Handlung inmitten der rauen Natur der Eifel bietet. Weiterlesen

Felix Salten: Bambi. Komplette Lesung zum entspannten Hören

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Felix Salten: Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde. (c) Verlag Alb Müller. Digitalisat der Zentralbibliothek Zürich

Buchkritik und Tipp: Wer „Bambi“ sagt, meint meistens Kitsch. Logisch, kennt doch der Großteil der Menschheit den Disney-Film. Beschaulich, aber lesen braucht man das ja nicht noch mal. Vollkommen falsch. Denn das Original von Felix Salten kommt ohne klebrige heile Welt-Kulisse aus. Es zeigt die Natur, wie sie ist: bezaubernd schön, manchmal. Grausam und blutig, manchmal. Auf der Seite des MDR Kultur kann man derzeit die komplette Lesung in 13 feinen Häppchen hören.

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Joseph Heller: „Rembrandt war 47 und sah dem Ruin ins Gesicht“ (1988)

© C. Bertelsmann

Buchkritik: Wer Joseph Heller (1923-1999) kennt, der kennt ihn als Autor des irrwitzigen Romans „Catch-22“ (deutsch: „Der IKS-Haken“, später ebenfalls „Catch-22“). Das Antikriegsbuch wurde verfilmt, auch eine ziemlich lustige amerikanische Ska-Band hat sich danach benannt. Im englischen Sprachgebrauch hat sich „Catch 22“ als geflügeltes Wort für eine eingefahrene, paradoxe Situation eingebürgert.

27 Jahre nach dem Megaerfolg brachte Heller ein Buch heraus, mit dem er sich ins Gebiet der Kunstgeschichte vorwagte. Der Originaltitel lautet „Picture This“ (1988) und dreht sich um Rembrandt, Aristoteles, die Gegenwart und vor allem die Ökonomie. Klingt geil, oder?

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“Rico, Oskar und der Diebstahlstein” von Andreas Steinhöfel (2011)

Alter: ab 10 Jahre, 336 Seiten, Verlag: Carlsen Verlag

© Carlsen Verlag

Buchkritik: Der abschließende Teil “Rico, Oskar und der Diebstahlstein” der Romantrilogie um den kleinen Rico und seinen Freund Oskar kann mit einer ähnlich guten Mischung aus Gefühl und Abenteuer wie seine beiden Vorgänger (Rico, Oskar und die Tieferschatten und Rico, Oskar und das Herzgebreche) überzeugen. Weiterlesen