„Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung“ von Julius Fischer (2018)

160 Seiten / Verlag Voland & Quist / 16 €

© Voland & Quist

Buchkritik: Der Autor, Liedermacher und Poetry-Slamer Julius Fischer versammelt in seinem Buch „Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung“ Geschichten aus dem Alltag, die er wunderbar überspitzt wiedergibt und damit oft die Sache auf den Punkt trifft. 

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„Der englische Patient“ von Michael Ondaatje (1992)

384 Seiten / dtv Verlagsgesellschaft / 10,90 €

Buchkritik: Im Jahr 1997 gewann „Der Englische Patient“ von Anthony Minghella den Oscar als ‚Bester Film‘. Der Film basiert auf den Roman „Der englische Patient“ (OT: „The English Patient“) des kanadischen Autors Michael Ondaatje. Er schuf ein Buch, das einem auf den ersten Blick unverfilmbar erscheint, denn es vermischt ohne klare Übergänge Erzähltes mit Erlebtem, Personen-Perspektiven und Zeitebenen. 

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„Die Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler (1926)

ab 6 Jahren / S.-Fischer-Verlag / 96 Seiten

Buchkritik: Der österreichische Schriftsteller, Arzt und Dramatiker Arthur Schnitzler erzählt in seinen Werken oft von menschlichen Verfehlungen und beleuchtet psychologisch das Innenleben seiner ProtagonistInnen. Er gilt als der Vertreter der Wiener Moderne, da in seinen Werken auch stets die Hauptstadt und dessen typische Bewohner eine Rolle spielen. Auch in seiner Erzählung „Die Traumnovelle“, geschrieben 1926, spielen all diese Punkte eine wichtige Rolle und so entstand eine abgründige Geschichte über das Verlangen, welche von Stanley Kubrick in „Eyes Wide Shut“ (1999) verfilmt wurde.

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„Klugscheißer Deluxe“ von Thorsten Steffens (2020)

272 Seiten / Piper Humorvoll / 10 €

© Piper Verlag, Thorsten Steffens

Buchkritik: Der deutsche Autor Thorsten Steffens stellte uns in seinem ersten Buch „Klugscheißer Royale“ Timo vor und wie schwer er es hat, ein Leben als Besserwisser zu führen. In dem fortführenden Buch „Klugscheißer Deluxe“ führt es den Protagonisten an die Universität – ein Ort hoffentlich voller Gleichgesinnter.

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„Twelve Years a Slave“ von Solomon Northup (1853)

285 Seiten / Piper Verlag / 9,99 €

Buchkritik: Fast zeitgleich mit dem damals äußerst populären „Onkel Toms Hütte“ (1852) von Harriet Beecher Stowe erschienen die Memoiren von Solomon Northup: „Twelve Years a Slave“ (OT: „Twelve Years a Slave“, 1853). Darin schildert er unverfälscht das Leben als Sklave, beginnend bei seiner Entführung als freier Mann bis hin zu seiner Rettung.

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„Forrest Gump“ von Winston Groom (1986)

254 Seiten / Heyne Verlag

Buchkritik: Vermutlich kennt jeder Robert Zemeckis großartigen Film „Forrest Gump“ (1994) mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Es basiert auf dem gleichnamigen Roman von Winston Groom und nahm diesen als Vorlage für einen wilden Ritt durch die amerikanische Geschichte. Doch den Roman kannte zum Erscheinen des Films kaum jemand, erst nach dem Kinostart vermarktete sich der Roman genauso gut wie auch „Das Bubba-Gump-Shrimp-Kochbuch“ (Winston Groom) von 1995.

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„Rebecca“ von Daphne du Maurier (1938)

524 Seiten / Insel Verlag / 12 €

Buchkritik: Der Roman „Rebecca“ (OT: „Rebecca“) von Daphne du Maurier, erschienen 1938, kann sowohl als Liebesgeschichte als auch als Schauerroman gelesen werden und bot und bietet so genügend Stoff für einigen Fernseh- und Kinoverfilmungen. Die bekannteste ist wohl jene von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1940, für die er den Oscar für ‚Besten Film‘ erhielt, und der später nochmal mit „Die Vögel“ (1963) nochmal auf die Autorin du Maurier und ihre Geschichten zurückgriff.   

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„In der Hitze der Nacht“ von John Ball (1965)

174 Seiten / DuMont Verlag

Buchkritik: Der Roman „In der Hitze der Nacht“ (OT: „In the Heat of the Night“, 1965) ist das Debüt des amerikanischen Autors John Ball, welcher damit seinen Auftakt gibt für die Romantrilogie über den schwarzen Ermittler Virgil Tibbs. Obwohl nach dem Roman sogar eine Verfilmung entstanden ist, die den Oscar für den ‘Besten Film’ erhielt, sind John Ball als Autor und seine Werke heute kaum noch ein Begriff. Wenn man sich aber nochmal auf seine Detektivgeschichten einlässt, schaffen sie es, den Leser in ihren Bann zu ziehen, so auch sein erstes Buch.   Weiterlesen

„Die Insel der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs (2013)

416 Seiten / Verlag Knaur / 14,99 €

Cover des Buchs „Die Insel der besonderen Kinder“

Buchkritik: Der Spielfilm „Die Insel der besonderen Kinder“, in der Hauptrolle mit Eva Green und Asa Butterfield, aus der Hand von Tim Burton basiert auf dem Debütroman von Ransom Riggs. Im Jahr 2013 brachte er mit „Die Insel der besonderen Kinder“ (OT: „Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children“) einen Jugend-Fantasy-Roman heraus, welcher es schaffte, sich ganz wie nebenbei mit der historischen Vergangenheit zu beschäftigen, während er eine packende Fantasy-Geschichte erzählt. Weiterlesen