“Teufelszeug” von Joe Hill (2010)

Buchkritik: Vom Horror-Großmeister Alexandre Aja (*1978), bekannt für Filme wie “The Hills have Eyes” (2006), kam vor drei Jahren die Verfilmung des Romans “Teufelszeug” (OT: “Horns”, 2010) von Joe Hill in die Kinos. Dieser Film zeigte, dass Daniel Radcliffe mehr als nur Harry Potter spielen kann und machte neugierig auf die 544 Seiten lange Buchvorlage. Weiterlesen

“Tod am Laacher See” (Hans Jürgen Sittig, 2012)

272 Seiten / 2012 / Kriminalroman / Verlag: Emons Verlag

© emons Verlag

Buchkritik: Wer schon einmal in der Eifel gewesen ist, kennt die natürlichen Reize und Vorzüge dieser Vulkanlandschaft im Westen Deutschlands. Wenn dann noch ein Krimi in dieser Gegend angesiedelt ist, verspricht dies zusätzlich spannende Lektüre. Der Roman “Tod am Laacher See” (2012) ist der zweite Kriminalroman des Autors Hans Jürgen Sittig, der sich um den Hauptkommissar Wärmland dreht und eine besonders spannende und mysteriöse Handlung inmitten der rauen Natur der Eifel bietet. Weiterlesen

Felix Salten: Bambi. Komplette Lesung zum entspannten Hören

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Felix Salten: Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde. (c) Verlag Alb Müller. Digitalisat der Zentralbibliothek Zürich

Buchkritik und Tipp: Wer „Bambi“ sagt, meint meistens Kitsch. Logisch, kennt doch der Großteil der Menschheit den Disney-Film. Beschaulich, aber lesen braucht man das ja nicht noch mal. Vollkommen falsch. Denn das Original von Felix Salten kommt ohne klebrige heile Welt-Kulisse aus. Es zeigt die Natur, wie sie ist: bezaubernd schön, manchmal. Grausam und blutig, manchmal. Auf der Seite des MDR Kultur kann man derzeit die komplette Lesung in 13 feinen Häppchen hören.

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Joseph Heller: „Rembrandt war 47 und sah dem Ruin ins Gesicht“ (1988)

© C. Bertelsmann

Buchkritik: Wer Joseph Heller (1923-1999) kennt, der kennt ihn als Autor des irrwitzigen Romans „Catch-22“ (deutsch: „Der IKS-Haken“, später ebenfalls „Catch-22“). Das Antikriegsbuch wurde verfilmt, auch eine ziemlich lustige amerikanische Ska-Band hat sich danach benannt. Im englischen Sprachgebrauch hat sich „Catch 22“ als geflügeltes Wort für eine eingefahrene, paradoxe Situation eingebürgert.

27 Jahre nach dem Megaerfolg brachte Heller ein Buch heraus, mit dem er sich ins Gebiet der Kunstgeschichte vorwagte. Der Originaltitel lautet „Picture This“ (1988) und dreht sich um Rembrandt, Aristoteles, die Gegenwart und vor allem die Ökonomie. Klingt geil, oder?

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“Rico, Oskar und der Diebstahlstein” von Andreas Steinhöfel (2011)

Alter: ab 10 Jahre, 336 Seiten, Verlag: Carlsen Verlag

© Carlsen Verlag

Buchkritik: Der abschließende Teil “Rico, Oskar und der Diebstahlstein” der Romantrilogie um den kleinen Rico und seinen Freund Oskar kann mit einer ähnlich guten Mischung aus Gefühl und Abenteuer wie seine beiden Vorgänger (Rico, Oskar und die Tieferschatten und Rico, Oskar und das Herzgebreche) überzeugen. Weiterlesen

“Das Licht zwischen den Meeren” von M. L. Stedman (2013)

© Blanvalet

© Blanvalet

Buchkritik: Im Herbst 2016 lief der Spielfilm “Light between the Oceans” (2016) in den Kinos an. Dieser basiert auf den Roman “Das Licht zwischen den Meeren” (2013, Originaltitel: “The Light between Oceans”, 2012) von der in Australien geborenen Autorin M. L. Stedman. Das Buch war ihr Debütroman und sie konnte internationale Erfolge verbuchen und das Buch wurde in 35 Sprachen übersetzt.

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Herman Melville: Bartleby der Schreiber

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Tolles Büchlein! (c) Suhrkamp Insel Verlag

Buchkritik: Die Urform des passiven Helden ist Bartleby, dessen Geschichte 1853 erstmals gelesen werden konnte. Moby-Dick-Autor Herman Melville erzählt die Geschichte des seltsamen Typen auf 74 vergnüglichen Seiten. Bartleby wurde zum Vorbild für Figuren wie Yvonne, die Burgunderprinzessin und andere, deren wichtigstes Merkmal das Nichtstun ist.

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