„Love, Death + Robots“ (Staffel 1, 2019)

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© Netflix

Serienkritik: Am 15. März 2019 veröffentlichte Netflix die Serie „Love, Death + Robots“. Aus gut nachvollziehbaren Gründen ist sie erst ab 18 Jahren freigegeben. Zur Zielgruppe gehören hauptsächlich erwachsene Comicliebhaber, Science-Fiction-Fans und Freunde kurzweiliger actionhaltiger Unterhaltung. Federführend bei dieser bis auf zwei Folgen komplett animierten Serie waren der Regisseur Tim Miller (u.a. „Deadpool“, „Terminator: Dark Fate“) und Produzent David Fincher (u. a. „Sieben“, „Fight Club“, „The Social Network“, „House of Cards“, „Mindhunter“). Entsprechend darf man richtig viel Action und sehr gute Spezialeffekte erwarten.

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„Star Trek: Discovery“ (Staffel 2, 2019)

Star Trek Discovery Staffel 2

©CBS/Netflix

Serienkritik: Nach dem Erfolg (und Plagiatsvorwürfen) der ersten Staffel von „Discovery“ ist wieder eine Menge Bewegung ins „Star Trek“-Universum gekommen. Zunächst kamen vier „Short Treks“, die einige interessante Charaktere und Aspekte intensiver beleuchten, auf Sendung. Danach startete die zweite Staffel der Serie am 18. Januar 2019 auf Netflix, in jeder Woche erschien dann eine weitere Folge. Insgesamt sind es 14 Folgen mit einer Länge von jeweils etwa 60 Minuten. Der Test soll klären, ob die Short Treks und die zweite Staffel zu überzeugen wissen. Weiterlesen

„Ederlezi Rising“ (2018)


Filmkritik:
Auf dem 28. Filmfestival Cottbus lief mit dem Film „Ederlezi Rising“ (AT: „A.I. Rising“, Serbien & USA, 2018) der erste serbische Science-Fiction-Film. Dabei ist der mit seiner Wahl der Hauptdarstellerin und viel nackter Haut nicht nur provokant, sondern besticht auch mit seinem dreckigen Zukunft-Look und erzählt eine klassische Geschichte des Genres.
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„Maniac“ (Staffel 1, 2018)

Serienkritik: Der Streaming-Anbieter Netflix ist mittlerweile zu einer Plattform für außergewöhnliche Serien geworden und für viele Ideen offen. Auch wenn nicht alle Neuerscheinungen wirklich Hits werden, kann man sich darauf verlassen, dass Netflix neue, spannende Stoffe produziert und vermarktet. Bei der Mini-Serie „Maniac“, bestehend aus zehn Folgen, waren die Voraussetzungen besonders fruchtbar. Aus der Hand von Cary Joji Fukunaga, mit den beiden Hauptdarstellern Emma Stone und Jonah Hill sowie der Möglichkeit mit vielen Genres zu spielen, konnte die Serie schnell viele Zuschauer für sich begeistern. Weiterlesen

„Zone 13“ (Projekttheater, Dresden)

Projekttheater Dresden / Termine: 27./28. März 2019 jeweils 20 Uhr / Eintritt: 8€, ermäßigt 5€

Theaterkritik: Im Neustädter Projekttheater Dresden kann man zur Zeit ein Stück sehen, welches sich intensiv mit russischer Science-Fiction-Literatur des letzten Jahrhunderts beschäftigt hat. Das hat der Regisseur Andrej Tarkowski auch getan und so erscheint das Stück wie eine stimmige Adaption von „Stalker“ (1979) und „Solaris“ (1971). Weiterlesen

Sieben Fragen an Gabriel Kalim Mucci

Interview: Der brasilianische Regisseur Gabriel Kalim Mucci erzählt von der Entstehung seines ersten narrativen Kurzfilms “Lunatique”, woher er seine Inspiration nahm und wie es um den Genre-Film in Brasilien bestellt ist..

The original english language interview is also available. Weiterlesen

„Star Trek: Discovery“ (Staffel 1, 2017-2018)

Star Trek Discovery Logo

©CBS/Netflix

Serienkritik: Nach dem frühen Aus der Vorgängerserie „Star Trek: Enterprise“ gibt es endlich wieder eine neue Serie im „Star Trek“-Universum. Produziert wurde sie von Alex Kurtzman für CBS All Access, in Deutschland kann man sie derzeit ausschließlich bei Netflix anschauen. Die Serie steht vor der Herausforderung, neue Zuschauer für Star Trek zu begeistern, ohne die Fans der früheren Filme und Serien zu enttäuschen. Ob dieser schwierige Spagat gelungen ist, soll dieser Test klären.

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“Blade Runner 2049” (2017)

© Sony Pictures / Warner Bros. Pictures

Filmkritik: Im Jahr 1982 revolutionierte der britische Regisseur Ridley Scott (*1937) das Science-Fiction-Genre mit seinem dystopischen Film “Blade Runner”. Nach dem Roman “Träumen Androiden von elektrischen Schafen?” (OT: “Do Androids Dream of Electric Sheep?”, 1968) von Philip K. Dick schuf er eine nahe, düstere Zukunft, die eine tiefgreifende Philosophie beinhaltet. 35 Jahre später erscheint die Fortsetzung “Blade Runner 2049” unter der Regie des talentierten Denis Villeneuve (*1967). Weiterlesen