„Müll auf dem Mars“ (2018)

Filmkritik: Das 28. Cottbuser Filmfestival wartete mit außergewöhnlichen Science-Fiction-Filmen auf. Darunter waren Lazar Bodrozas „Ederlezi Rising“ und die tschechische Komödie „Müll auf dem Mars“ (OT: „Trash on Mars“, Tschechische Republik, 2018). Der Regisseur Benjamin Tuček nutzte eine einmalige Gelegenheit und schuf gleichzeitig ein bitterböses, wenn ein etwas überstrapazierendes Gesellschaftsportrait. Weiterlesen

“Dédalo” (2013)

Kurzfilm / Portugal / Fiktion / 2013

Filmkritik: In der Horrornacht auf den 27. Bamberger Kurzfilmtagen liefen gleich zwei Horrorfilme des talentierten, portugiesischen Regisseurs Jerónimo Rocha (*1981). Die Kurzfilme “Arcana” (2015) und “Dédalo”. Beide sind Reminiszenzen an große Horrorgenre. Im zweiten Film entführt er uns der Regisseur ins All und in eine ferne Zukunft. Weiterlesen

“Valerian – Die Stadt der tausend Planeten” (2017)

© Universum Film GmbH

Filmkritik: Der Spielfilm “Valerian – Die Stadt der tausenden Planeten” (OT: “Valerian and the City of a Thousand Planets”, Frankreich, 2017) ist der Film, den der bekannte, französische Regisseur Luc Besson schon immer machen wollte. So ist ein buntes, traumhaftes Spektakel entstanden, doch der Subtext besitzt leider eine unangenehmen Beigeschmack. Weiterlesen

“Alien: Covenant” (2017)

© 20th Century Fox

Filmkritik: Im Jahr 1979 sorgte der Film “Alien” des amerikanischen Regisseurs Ridley Scott (*1937) für Aufregung und gehört heute zu den Klassikern in den beiden Genres Science-Fiction und Horrorfilm. Es folgten drei allesamt beachtenswerte Fortsetzungen immer aus der Hand eines bekannten Regisseurs und endete mit dem vierten Teil “Alien: Die Wiedergeburt” (1997). Ridley Scott selbst schuf mit “Prometheus – Dunkle Zeichen” (2012) einen gelungenes Reboot der Serie. Doch mit dem zweiten Teil dieser Reihe – “Alien Covenant” schuf er eine banale und nicht überzeugende Fortsetzung. Weiterlesen

“Solaris” (1972)

© imdb

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Andrej Tarkowski – Spezial 4: In seinem dritten Langspielfilm wendet sich der russische Regisseur Andrej Tarkowski wieder einem neue Genre zu. Nach einem Kriegs- und einem Historienfilm führt er den Zuschauer nun in die Science-Fiction-Gefilde. Mit “Solaris” (OT: “Solyaris”, Deutschland/ Russland, 1972) wendet sich Tarkowski von seiner geliebten Erde ab, um in den Tiefen des Weltalls die notwendige Erd- und Naturverbundenheit unverhohlen zu bewerben.

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