„Glow“ (Staffel 2, 2019)

Serienkritik: Mit der ersten Staffel der amerikanischen Serie „Glow“ schafften es die Serienmacher das Wrestling aus seiner Nische zu befreien und ein breites Publikum mit ihrer Geschichte zu begeistern. In der zweiten Staffel, veröffentlicht 2019, geht es genau da weiter, wo es in der ersten aufgehört hat und die großartigen Frauen des Wrestlings bekommen endlich ihre Sendezeit.   

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„GLOW“ (Staffel 1, 2017)

Serienkritik: Das Fernsehen blickt auf eine lange Wrestling-Tradition zurück. In den 80er Jahren wurde diese Sportart, die gefakte Showkämpfe liefert, durch Hulk Logan etwas aus dem Nischenbereich geholt. Auch der Film „The Wrestler – Ruhm, Liebe, Schmerz“ (2008) mit Mickey Rourke in der Hauptrolle bot einen anderen Blick auf diese obskure Sportart, die sich aber immer einer treuen Fangemeinde sicher sein kann. Die Netflix-Serie „GLOW“ schafft es erfolgreich mit ihren zehn Folgen in der ersten Staffel auch das Interesse von Nicht-Fans dafür zu wecken, denn der Sport steht hier glücklicherweise nicht im Vordergrund.    

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Sieben Fragen an Leandro Goddinho

Interview: Im Gespräch mit dem brasilianischen Filmemacher Leandro Goddinho, konnten wir nicht nur hinter die Kulissen seines erfolgreichen Kurzfilms „Piscina“ (ET: „Pool“ ) schauen, der auf vielen Festival darunter auch in Regensburg zu sehen war, sondern auch mehr über die Situation der LGBTQ+ in Brasilien erfahren und warum er selbst vermutlich nie einen Film über Männer machen wird.

The original english language interview is also available. Weiterlesen

„Maria Stuart, Königin von Schottland“ (2018)

Filmkritik: Das britische Königshaus und seine langjährige Geschichte hat schon viele filmische Blüten geschlagen. Die Regisseurin Josie Rourke widmet auch ihren Film „Maria Stuart, Königin von Schottland“ (OT: „Mary Queen of Scots“, UK/USA, 2018) dem Ränkespiel zwischen der schottischen Thronfolgerin Maria Stuart und Königin Elisabeth. Dabei erweitert sie die bekannte Geschichte um fiktive Situationen, aber vor allem um eine explizit weibliche Sicht. Weiterlesen

Elena Favilli und Francesca Cavallo: Good Night Stories for Rebel Girls

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©Hanser Literaturverlage

Kinderbuchkritik: „100 außergewöhnliche Frauen“ lautet der Untertitel, der dann doch noch darauf hinweist, dass es sich um die deutsche Übersetzung handelt. Auf den ersten Blick sieht man den aber nicht, was nicht nur bei mir für Verwirrung sorgt. „Aber Tante Katrin, das kann ich doch nicht lesen, das ist auf Englisch!“, wehrte meine neunjährige Nichte ab. Einen Lockversuch unternahm ich noch.

 

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„The Boogeywoman“ (2019)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „The Boogeywoman“ von Erica Scoggins war der einzige Genre-Beitrag, der es in den Internationalen Wettbewerb der 31. Filmfest Dresden geschafft hat. Das verwundert auch nicht, da uns die Regisseurin nicht nur einen klassischen Horrorfilm präsentiert, sondern viel mehr Elemente einbaut, welche sich mit den Themen Weiblichkeit und Erwachsenwerden beschäftigen.

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„In meiner Erinnerung war mehr Streichorchester“ von Julia Hoße (2018)

176 Seiten / Verlag Edition Büchergilde / 26 €

© Julia Hoße

Buchkritik: Die Graphic-Novel „In meiner Erinnerung war mehr Streichorchester“ ist das gelungene Debüt der deutschen Comiczeichnerin Julia Hoße. Sie bindet die eigenen Erinnerungen durch einen wunderbaren Stil in einen erzählerischen Kosmos ein. Weiterlesen

„The Capsule“ (2012)

Kurzfilm / Griechenland / Fiktion / 2012

Filmkritik: Die griechische Filmemacherin Athina Rachel Tsangari schuf mit dem Kurzfilm „The Capsule“, den die Zuschauer im Fokus Griechenland auf dem 30. Filmfest Dresden nochmal sehen konnten, nicht nur ein Mode-Manifest für die Deste Fashion Collection, sondern auch einen spannenden Genrefilm, der Gesellschaftsstück, Gender-Geschichte und Fantasy auf einmal ist. Weiterlesen

“Girl on the Train” (2016)

 © 2016 Constantin Film Verleih GmbH

© 2016 Constantin Film Verleih GmbH

Filmkritik: Der Spielfilm “Girl on the Train” (OT: “Girl on the Train”, USA, 2016) entstand nach dem gleichnamigen Roman der britischen Schriftstellerin Paula Hawkins (2015). Das Buch war ihr Erstlingswerk. Dieses wurde weltweit 15 Millionen verkauft und feierte internationale Erfolge. Der amerikanische Regisseur Tate Taylor (*1969) verarbeitete nun den Romanstoff in adäquater Weise und schuf einen sehr spannenden und psychologisch packenden Thriller.

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