„Auslöschung“ (2018)

© Netflix

Filmkritik: Science-Fiction ging in der Kulturgeschichte schon oft Hand in Hand mit der Philosophie. In der Literatur denkt man da besonders an die Werke von Stanislaw Lem. Aber nicht nur seine verfilmten Büchern, sondern auch Filme wie “Stalker” (1979) von Andrej Tarkowski, Kubricks “2001: Odyssee im Weltraum” (1968) und “Moon” (2009) zeigen, dass Science-Fiction mehr kann als Weltraumschlachten. Der neueste Film von Alex Garland – Auslöschung (OT: “Annihilation”, USA/UK, 2018) gehört ebenfalls zu dieser Art Filme und wurde deshalb aus den deutschen Kinos verbannt.

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“Kindeswohl“ (2017)

Filmkritik: Der Regisseur Richard Eyre und der britische Autor Ian McEwan haben vor über 30 Jahren bereits mehrmals zusammengearbeitet und wollten seitdem mal wieder gemeinsam ein Projekt umsetzen. Als Ian McEwan 2014 den Roman “Kindeswohl” schrieb, spielten die zwei schon mit dem Gedanken den Stoff zu verfilmen. Aus der Idee wurde Wirklichkeit und so startet bald der Spielfilm “Kindeswohl” (OT: “The Children Act”, UK, 2017) mit der großartigen Emma Thompson in der Hauptrolle in den deutschen Kinos. Weiterlesen

”Maze Runner 3 – Die Auserwählten in der Todeszone” (2018)

© Twentieth Century Fox

Filmkritik: Einige Jahre sind seit dem ersten Film “Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth” (2014) vergangen. Verfilmt wurde damals der innovative Auftakt der Romantrilogie von James Dashner. Der zweite Film “Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste” (2015) konnte dagegen der Vorlage wenig gerecht werden. Nun startete der dritte Teil “Maze Runner – Die Auserwählten der Todeszone” (OT: “Maze Runner: The Death Cure”, USA, 2018) in den Kinos und entfernt sich noch weiter von der Vorlage des sowieso schon schwächsten dritten Teils der Buchreihe. Weiterlesen

“Wunder” (2017)

Poster zum Film "Wunder"

© Studiocanal GmbH

Filmkritik: Die Romanverfilmung ”Wunder” (OT: “Wonder”, USA / Hongkong, 2017) war bei den diesjährigen Oscar in einer der Nebenkategorien (‘Beste Make-Up und die Besten Frisuren’) nominiert. Hier stand der Film in starker Konkurrenz zu dem schlussendlichen Gewinner “Die dunkelste Stunde”. Doch eigentlich hätte der Spielfilm von Stephen Chbosky mehr als nur diese eine Nominierung verdient, denn den Filmemachern gelang mit “Wunder” eine warmherzige Komödie mit genau der richtigen Botschaft.

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“Jugend ohne Gott” (2017)

Filmkritik: Der deutsche Genrefilm “Jugend ohne Gott” (OT: “Jugend ohne Gott”, Deutschland, 2017) nahm sich den 1937 erschienen, gleichnamigen Roman von Ödön von Horvath als Grundlage und schuf einen dystopischen Science-Fiction, der in der nahen Zukunft angesiedelt ist und der inhaltlich wie optisch überzeugen kann. Weiterlesen

Alte Meister. Graphic Novel von Mahler

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@Suhrkamp Verlag

Buchkritik: Der Comiczeichner Nicolas Mahler ist bekannt für Minimalismus in den Bildern. Zu Graphic Novels verarbeitet er am liebsten dicke Wälzer. So hat er vor drei Jahren den rund 1700 Seiten langen Schinken „Der Mann ohne Eigenschaften“ des Robert Musil auf 150 recht wortarme Seiten gebannt.

Mit „Alte Meister“ von 2011 nimmt sich Mahler den Großmeister des Wortkreisels und des nörglerischen Rundumschlags vor: Thomas Bernhard. Mahler nutzt das malerische Setting in der Gemäldegalerie, um die spärliche Handlung in Szene zu setzen. Große Kunst, der kleine Mensch und die Frage, was wirklich zählt im Leben.

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