„Captain Marvel“ (2019)

© Marvel Studios 2019

Filmkritik: Mittlerweile kann man sich ein Kino ohne das Marvel Cinematic Universe (MCU) gar nicht mehr vorstellen. Seit „Iron Man“ 2008 auf die Leinwände kam, folgten 20 weitere Superheldenfilme, die sich oft überschneiden und zusammen einen großen Kosmos eröffnen. Während alle auf den großen Showdown in „The Avengers: Endgame“ hin fieberten, kam der 21. Marvelfilm in die Kinos: „Captain Marvel“ (OT: „Captain Marvel“, USA, 2019), der sich in vielerlei Hinsicht dann doch von den anderen Filmen unterscheidet – allen voran mit seiner starken weiblichen Hauptfigur. Weiterlesen

„Robin Hood“ (2019)

Filmkritik: Die größte Frage, wenn man den neuesten „Robin Hood“ (OT: „Robin Hood“, USA, 2019) sieht, ist warum es nach dem wunderbaren „Robin Hood – König der Diebe“ (1991) mit Kevin Costner, dem albernen Spaß „Robin Hood – Helden in Strumpfhosen“ (1993), der Disney-Verfilmung (1973) und der realitätsnahen Variante (2010) mit Russell Crowe noch einen weiteren Film dieser Art braucht? Der Regisseur Otto Bathurst wollte die klassische Geschichte des Rächers aus Sherwood Forest dafür benutzen, klar auf die Gegenwart zu verweisen, doch ob es ihm auf diese Art gelingt ist mehr als fragwürdig. Weiterlesen

„Alita: Battle Angel“ (2019)

Filmkritik: James Cameron gilt als Visionär, wenn es darum geht, Großes und Atemberaubendes am Computer zu erschaffen. Ein ähnliches Kaliber wie „Titanic“ (1997) und „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ (2009) sollte auch sein jüngstes Projekt werden, das ihn seit 16 Jahren beschäftigt. Doch schlussendlich gab er die Regie für den Film „Alita: Battle Angel“ (OT: „Alita: Battle Angel“, USA, 2019) an Robert Rodriguez ab und setzte seine Vision nur als Drehbuchautor und Produzent um.    Weiterlesen

„Flügel aus Stahl“ (1927)

1929, 1. Oscarverleihung, 2 Nominierungen, 2 Auszeichnungen

Filmkritik: Im Jahr 1929 wurden zum ersten Mal der mittlerweile berühmteste Filmpreis der Welt vergeben: Der Oscar. Bei der 1st Annual Academy Awards of Motion Picture Arts and Scienes wurden in zwölf Kategorien Preise vergeben. Die großen Gewinner mit jeweils drei Auszeichnungen waren Frank Borzages „Das Glück in der Mansarde“ (OT: „Seventh Heaven“, USA, 1927) und Friedrich Wilhelm Murnaus „Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen“ (OT: „Sunrise: A Song of Two Humans“, USA, 1927). Doch als ‘Bester Film’ ging überraschenderweise William Wellmans Kriegsdrama „Flügel aus Stahl“ (OT: „Wings“, USA, 1927) hervor. Weiterlesen

„Bumblebee“ (2018)

Filmkritik: Die Transformers-Reihe, gestartet 2007 von Michael Bay, gehört wohl zu den langweiligsten Ausgeburten des Actiongenres. Sie wurde dazu noch von einem Spielzeug inspiriert, was mittlerweile fast schon wieder antiquiert wirkt und dessen große Erfolge schon länger zurückliegen. So hat man mit wenig Interesse die Reihe weiter verfolgt, doch dem für diesen Teil neu eingesetzten Regisseur Travis Knight gelingt nun mit „Bumblebee“ (OT: „Bumblebee“, USA, 2018) eine überraschende Weiterführung der Reihe, welche man ganz unabhängig von seinen Vorgängern betrachten darf und sollte.

Weiterlesen

„Anna und die Apokalypse“ (2018)

Filmkritik: Es gibt leider nicht viele Filme, die sich in das Subgenre Horror-Musical einordnen lassen. Neben der großartigen „Buffy“-Folge ‚Once more, with feeling‘ stechen Filme wie „Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ (2007), „Der kleine Horrorladen“ (1986) und der großartige „Rocky Horror Picture Show“ (1975) hervor. Mit „Anna und die Apokalypse“ (OT: „Anna and the Apocalypse“, Großbritannien/USA, 2018) bekommt jetzt auch endlich der Zombiefilm sein eigenes Musical. Weiterlesen

“Skyscraper” (2018)

Filmkritik: Es fühlt sich so an, als ob man Filme mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle in gut und schlecht einteilen. Obwohl man es natürlich nicht pauschal sagen kann, dass die mit der richtigen Portion Humor besser sind, als der Rest, stellt man dies doch immer wieder fest. Wenn der ehemalige Wrestling-Star The Rock sich komödiantisch und etwas selbstironisch gibt, wie beispielsweise in “Jumanji” (2017), wo uns auch bald ein Nachfolger beglücken wird, funktionieren die Filme meistens besser, als die ernsthaften Filme. Leider möchte “Skyscraper” (OT: ”Skyscraper”, USA, 2018) genau das – ernst genommen werden, aber das ist schlicht unmöglich. Weiterlesen