„Wonder Woman“ (2017)

© Warner Bros

Filmkritik: Seit Jahren erfreut uns Marvel mit guten Superheldenfilmen wie “Iron Man” (2008), “The Avengers” (2012) und dem bald in den Kinos anlaufenden “Spiderman: Homecoming” (2017). DC, der ebenfalls sehr berühmte, andere Verlag der Branche, welcher uns Helden wie Batman und Superman geschenkt hat, versucht seit längerem schon im Kinogeschäft mitzuziehen, liefert aber bisher viel Enttäuschendes wie “Green Lantern” (2011), “Batman vs. Superman” (2016) und das eigentlich vielversprechende “Suicide Squad” (2016) ab. Mit “Wonder Woman” (OT: “Wonder Woman”, USA/China/Hong Kong/UK/Italien/Kanada/Neuseeland, 2017) kommen ein neuer DC-Film und eine neue Figur aus dem Universum ins Kino und diesmal funktioniert die Adaption erstaunlich gut. Weiterlesen

“One Shot Left” (2016)

© Nomis

Filmkritik: Der Jung-Regisseur und Drehbuchautor Manuel Vogel (*1991) liefert mit seinem Abschluss-Kurzfilm “Schnee in Rio” (2013) gute Unterhaltung ab und zeigt bereits da großes handwerkliches Geschick. Für seinen ersten Langfilm – “One Shot Left” (Deutschland, 2016) – wählte er ein ambitioniertes Projekt: Er schuf einen Actioner ohne Schnitte.

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Genrenale5 – Genre made in Germany

13.-16.2.2017, Kino Babylon, Berlin

© Genrenale

© Genrenale

Festivalbericht: In diesem Frühjahr fand wieder parallel zur Berlinale in Deutschlands Hauptstadt Berlin die Genrenale statt. In diesem Jahr feierte das Festival sein fünftes Jubiläum und zeigte dem zu Ehren nicht nur zwei sondern vier Tage lang kurze und lange Genrefilme aus Deutschland. Da der Genrefilm ein große Spanne von Filmen umfasst, wie Horrorfilme, Science-Fiction-Filme, (Mystery-)Thriller, Actionfilme und Schwarze Komödien, bekam der Besucher ein sehr abwechslungsreiches Programm serviert. Festivalort war das Babylon-Kino in Berlin-Mitte, wo man von früh an bis spät in die Nacht fast ununterbrochen Filme sehen konnte.

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“Der Eid” (2016)

© Alamode

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Filmkritik: Der isländische Film “Der Eid” (OT: “Eiðurinn”, Island, 2016) von Baltasar Kormákur erzählt eine klassische Geschichte eines sich rächenden Vaters.

Der erfolgreiche Herzchirurg Finnur (Baltasar Kormákur) lebt ein erfülltes Leben in Islands Hauptstadt Reykjavík. Nur seine volljährige Tochter Anna (Hera Hilmar), die er über alles liebt, bereitet ihm immer wieder Sorgen. Vor allem seit sie mit dem zwielichtigen Óttar (Gísli Örn Gardarsson) zusammen ist. Schnell ist für Finnur klar, dieser Mann bedeutet nur Ärger und als dann das Unvermeidliche passiert, nimmt er die Sache selbst in die Hand.

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“Wintersonnenwende” (2014)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2014

Filmkritik: Der siebenminütige Kurzfilm “Wintersonnenwende” ist das Debütwerk der Regisseurin Denise Ekale Kum. Er stellt den Anfang einer Vier-Jahreszeiten-Projektidee dar und beschäftigt sich mit dem Thema Angst.

Jason (Bardo Böhlefeld) wird jede Nacht von demselben Alptraum gequält. In diesem Traum wird er von einem Fremden durch einen Wald gejagt. Dies erscheint ihm so real und greifbar, dass er sich seinen Ängsten unweigerlich und nicht nur im Traum stellen muss.

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