„The Suicide Squad“ (2021)

Filmkritik: Als im Jahr 2016 „Suicide Squad“ aus dem Hause DC erschien, wollten sie so kreativ und witzig sein, wie die Superhelden-Vereinigungen á la „The Avengers“ der Konkurrenz Marvel. Doch es zündete einfach nicht. Jetzt kommt der nächste Film um die Truppe schräger Figuren in die Kinos, aber dieses Mal nahm James Gunn, der Regisseur von „The Guardians of the Galaxy“ das Steuer in die Hand und schuf mit „The Suicid Squad“ (OT: „The Suicide Squad“, USA, 2021) keine Fortsetzung, sondern einen gelungenen Neustart der Geschichte.

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„Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ (2021)

Filmkritik: Das Marvel Cinematic Universe, welches 2008 mit „Iron Man“ startete, wird seit Jahren immer größer und erweitert sich in viele Richtungen. Jetzt kommt, nachdem in „Black Panther“ der erste schwarze Superheld zum Leben erwachte, mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ (USA, 2021) ein weiterer großer Superheld, diesmal mit chinesischen Wurzeln, hinzu.

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„Handbook for a Privileged European Woman“ (2021)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2021

Filmkritik: Die Filmemacherin Alma Buddecke, welche bereits mit ihrem Kurzfilm „Hot Dog“ aufgefallen ist, präsentierte auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 ihren neuesten Kurzfilm „Handbook for a Privileged European Woman“, welcher dem Stil und der Offenheit seines Vorgängers treu bleibt.

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„Tenet“ (2020)

Filmkritik: Christopher Nolan, Regisseur von Filmen wie „Inception“ (2010) und „Dunkirk“ (2017), bestand darauf, sich in diesem Jahr den Titel des ‚Retter des Kinos‘ zu verdienen. Denn sein Blockbuster „Tenet“ (OT: „Tenet“, USA, 2020) ursprünglich angekündigt für Juli 2020, kam nun als erster wirklich großer Film zurück auf die Leinwände und führte in Deutschland dazu, dass mit seinem Start auch manche Kinos wieder öffneten. 

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„Unhinged – Außer Kontrolle“ (2020)

Filmkritik: Die erste große Hollywood-Produktion, welche es nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie in die Kinos geschafft hat, war nicht, wie es Nolan eine Zeit lang verkündet hat, sein neuester Film „Tenet“, sondern der Actioner „Unhinged – Außer Kontrolle“ (OT: „Unhinged“, USA, 2020). Der Film aus der Hand des Regisseurs Derrik Borte, dessen Filme es bisher nicht in die deutschen Kinos geschafft haben, liefert solide Actionunterhaltung ab, wenn man sich auf dieses oft auf Effekte abzielende Genre einlassen kann.

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„21 Bridges“ (2019)

Filmkritik: Der Action-Thriller „21 Bridges“ (OT: „21 Bridges“, USA, 2019) ging vermutlich zurecht in den deutschen Kinos unter. Zwar schafft es der Regisseur Brian Kirk, bekannt vor allem für „Games of Thrones“, prominente Namen zu versammeln, schuf aber nur ein klassisches Genrewerk, was kaum länger im Gedächtnis bleiben wird.

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„French Connection – Brennpunkt Brooklyn“ (1971)

1972 / 44. Oscarverleihung / 8 Nominierungen / 5 Auszeichnungen 

Filmkritik: Auf der 44. Oscarverleihung wurde der Cop-Film „French Connection – Brennpunkt Brooklyn“ (OT: „The French Connection“, USA,1971) mit acht Nominierungen bedacht und gab so dem Straßenkrimi mit seiner rauen Mentalität Aufschwung. Er konnte ganze fünf Trophäen auf der am 10. April 1972 stattfindenden Verleihung gewinnen und bescherte dem Regisseur William Friedkin seinen einzigen Oscar. Es war eine große Überraschung, dass er auch den Oscar als ‚Bester Film‘ gewann. Denn der Film, der viel auf Improvisation setzte, ist kein künstlerisch wertvoller Film, sondern pure Unterhaltung. Trotzdem konnte er den Favoriten „Uhrwerk Orange“ von Stanley Kubrick und die anderen drei Konkurrenten („Anatevka“, „Die letzte Vorstellung“ und „Nikolaus und Alexandra“) ausstechen. 

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„Der Clou“ (1973)

1974 / 46. Oscarverleihung / 10 Nominierungen / 7 Auszeichnungen

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Der Clou“ (OT: „The Sting“, USA, 1973) war auf der 46. Oscarverleihung 1974 der große Abräumer. Während er sich noch an den Kinokassen mit seinem großen Konkurrenten „Der Exorzist“ von William Friedkin messen musste, war es bei der Vergabe ganz deutlich der Sieger. Er wurde in zehn der sechzehn Kategorien nominiert und konnte davon sieben Preise gewinnen u.a. setzte er sich als ‚Bester Film‘ durch gegen „Der Exorzist“ und George Lucas’ „American Graffiti“. Aus heutiger Sicht stellt es ein kleines Rätsel dar, wie diese Gaunerkomödie, welche zwar mit Paul Newman und Robert Redford hervorragend besetzt wurde, solch eine Begeisterungswelle sowohl an den Kinokassen als auch bei den Academy Awards auslösen konnte. Doch mit diesem Film gewann seit 1931 wieder einmal Universal den Hauptpreis und mit der Firma zusammen das erste Mal ein unabhängiges Produzententeam, so dass es heute auch als Triumph des New Hollywoods angesehen wird.     

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„Spider-Man: Far from Home“ (2019)

Filmkritik: Wie soll es in dem Marvel Cinematic Universe ohne Avengers weitergehen? Das ist die Leitfrage, die den 23.-MCU- und zweiten Spider-Man-Film „Spider-Man: Far from Home“ antreibt. Die Antwort welche uns Marvel gibt, ist erfrischend einfach: So wie bisher, Action gepaart mit klassischen Story-Elementen und Humor. 

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