„Old“ (2021)

Filmkritik: Mit „The Sixth Sense“ etablierte sich der Regisseur M. Night Shyamalan und seine Film katapultierte sich in die obere Reihe des Mystery-Thriller-Genre. Auf diesen Spuren wandelt er bis heute und baut in jedem seiner Spielfilme immer einen großen Kniff mit ein. Auch in seinem mittlerweile 14. Spielfilm „Old“ (OT: „Old“, USA, 2021) wird er seinem Ruf gerecht und schuf wieder ein Werk, dass sich genau die für ihn bekannte Elemente bedient.

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Zehn Fragen an Lana Lin

Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin und Künstlerin Lana Lin konnten wir mehr über ihre poetischen Dokumentarfilm „The Cancer Journals Revisited“, gesehen online auf den 31. Lesbisch Schwulen Filmtagen, wie ihre persönliche Geschichte, die Ideen für das Projekt formte, wie sie ihre Vorleserinnen fand und welche Aspekte hier bei der Umsetzung, Visualisierung und beim Schnitt wichtig waren.  

The original english language interview is also available.

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„The Cancer Journals Revisited“ (2018)

Filmkritik: Der Dokumentarfilm „The Cancer Journals Revisited“ (OT: „The Cancer Journals Revisited“, USA, 2018) gehörte zu den stärksten Beiträgen der 31. Lesbisch Schwulen Filmtage 2020, das in diesen Zeiten ein Online-Programm zeigte. Die Regisseurin Lana Lin entdeckt filmisch, persönlich und reflexiv das Werk der Autorin Audre Lorde. 

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„Grace and Frankie“ (Staffel 6, 2019)

Serienkritik: Marta Kauffman, die Schöpferin der amerikanischen Sitcom „Grace and Frankie“ sagte einst in einem Interview, dass man diese Serie beliebig lange verlängern kann, solange die beiden Darstellerinnen daran Freude haben. Denn von Jane Fonda und Lily Tomlin und ihrer Energie lebt die Serie. So erschien vorerst die sechste Staffel und die Serie bleibt sich weiterhin treu und liefert wunderbare Unterhaltung. 

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„Das Leuchten der Erinnerung“ (2017)

Filmkritik:  Noch zu wenige Filme thematisieren die schwierigen Themen des Alters und selten gelingt das einem Film so leichtfüßig wie der Romanverfilmung „Das Leuchten der Erinnerung“ (OT: „The Leisure Seeker“, Italien/Frankreich, 2017), das englischsprachige Debüt des Italieners Paolo Virzi mit hochkarätiger Besetzung.

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“Aaba” (2016)

Kurzfilm / Indien / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der Goldene Reiter für den ‘Besten Kurzspielfilm’ auf dem 30. Filmfest Dresden ging an den indischen Kurzfilm “Aaba” (AT: “Grandfather”) des Regisseurs Amar Kaushik. Der Film schafft mit wenigen Worten und großartigen Bildern eine interessante Geschichte zu erzählen und gleichzeitig den Zuschauer zu packen und zu berühren. Weiterlesen

“Orange is the New Black” (Serie, Staffel 2, 2014)

Spoiler-Warnung: Wenn man die erste Staffel noch nicht kennt, könnte diese Kritik Spoiler enthalten.

© Netflix

Serienkritik: Wenn die erste Staffel einer Serie, wie im Fall von “Orange is the New Black” vom Publikum sehr positiv aufgenommen wird, ist es oft schwierig, diese ohne Einbuße erfolgreich fortzuführen. Doch die im Jahr 2014 produzierte zweite Staffel der amerikanischen Frauenknast-Serie liefert eine konsistente Weiterentwicklung, gute Unterhaltung und anhaltende Spannung. Weiterlesen

“Opfer” (1986)

© imdb

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Andrej Tarkowski – Spezial 8: Der letzte Film von Andrej Tarkowski ist nur wenige Monate vor seinem Tod entstanden. Der in Schweden gedrehte Film besitzt zwar einige der typischen Elemente eines Tarkowski-Films, unterscheidet sich aber trotzdem stark von seinen Vorgängern. Nicht nur der Aufbau der Geschichte hat sich verändert, sondern auch die Redseligkeit ist neu und macht den siebten Langfilm – “Opfer” (Originaltitel: “Offret”) – zum schwächsten Werk des russischen Regisseurs.

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“Ma Ma – Der Ursprung der Liebe” (2015)

© Entertainment One

© Entertainment One

Filmkritik: Der spanische Regisseur und Drehbuchautor Julio Medem (*1958) besitzt unter Kennern durch seine Filme wie “Die Liebenden des Polarkreises” (1998) und “Lucía und der Sex” (2001) einen gewissen, stilistischen Ruf. Sein neuester Film “Ma Ma – Der Ursprung der Liebe” (Originaltitel: “Ma ma”, Spanien/ Frankreich, 2015) kann sich da einordnen und bietet eine seltsame teils faszinierende Mischung aus realitätsnahem Drama und Übersteigerung.

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