„Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub“ (2018)

Filmkritik: Erfolgreiche Animationsfilme müssen heutzutage scheinbar immer Nachfolger bekommen. So auch der 2012 erschienene, putzige Animationsspaß “Hotel Transsilvanien” aus dem Hause Sony Pictures unter der Regie von Genndy Tartakovsky. Bereits im Jahr 2015 folgte die erste Fortsetzung und nun schickt er in “Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub” (OT: “Hotel Transylvania 3: Summer Vacation”, USA, 2018) seine bunte Monstertruppe auf Reisen. Weiterlesen

“Die Weite suchen” (2015)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2015

© Balance Film GmbH

© Balance Film GmbH

Filmkritik: Der am höchsten dotierte Preis auf dem Filmfest Dresden ist jedes Jahr der Filmförderpreis des Kunstministeriums. Oft ist der Zuschauer überrascht, welcher Film dafür ausgewählt wird. So erhielt im Jahr 2015 Susann Maria Hempel für ihren Experimental-Kurzfilm “Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen” die begehrte Prämie. Im Jahr 2016 gewann der in Rotoskopie ausgeführte Animationsfilm “Die Weite suchen” den Preis. Dieser gewann auch noch den Bamberger Schokoladenreiter auf den diesjährigen Bamberger Kurzfilmtagen.

Weiterlesen

“Am Strand” (2015)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2015

© Monika Plura

© Monika Plura

Filmkritik: Die Deutsche Nele Mueller-Stöfen (*1967), welche bereits mit Edward Berger, der vor allem als Fernsehregisseur bekannt ist, an dem Film “Jack” (2014) zusammengearbeitet hat, liefert mit dem Kurzfilm “Am Strand” ihren eigenen von ihr geschriebenen und regierten Film. Dieser erzählt die Geschichte von Clemens (Fabian Busch) und Laura (Laura Tonke), die sich in ihrem Ostseeurlaub so sehr langweilen, dass sie ein kleines Spiel mit den Nachbarn spielen, was sie aber dazu treibt immer mehr zu lügen. Dies führt dazu, über ihre eigene Beziehung und Liebe nachzudenken. Treffsicher mit guten Humor und pointierten Dialogen erzählt Mueller-Stöfen in ihrem 20-minütigen Kurzfilm von typischen zwischenmenschlichen Problemen und dem Ende einer Beziehung. Sie geht das Thema dabei ohne Scheu und realitätsnah an. Der Humor ergibt es sich aus einer kleinen Übersteigerung des Alltags und wird durch die fabelhaften Schauspieler ausgelebt. Fabian Busch und Laura Tonke sind ein großer Gewinn für den Film und geben ihren Figuren eine bestechende Lebendigkeit und Authentizität. Mit so einem gelungen Debüt wird es Nele Mueller-Stöfen in der deutschsprachigen Filmwelt gewiss zu etwas bringen.

Bewertung: 8/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen: 28. Filmfest Dresden – Festival Katalog