Im Staatsschauspiel Dresden: Das große Heft

Aufführungsbericht: Ulrich Rasche hat seine Masche gefunden: eine Masse Menschen, die im Chor den Text vortragen und dabei auf rotierender Scheibe gehen, das Ganze in Schwarzweiß-Optik. Egal, ob dabei das knapp 200 Jahre alte Drama „Woyzeck“ auf die Bühne kommt, mit dem er 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war – oder nun der mit 30 Jahren noch frische Roman „Das große Heft“. Für diese Inszenierung gab es den Sächsischen Theaterpreis 2018, auch wenn Wikipedia davon nichts weiß.

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Die zweite Scheibe ist anfangs nicht da. © Sebastian Hoppe

„Woyzeck“ wurde dazumal aufgezeichnet und von 3sat übertragen. Die Optik war neu, ja. Aber die zweistündige Inszenierung hatte deutliche Längen, zumindest für den Fernsehzuschauer. Wie besteht das gleich gestrickte Stück „Das große Heft“?

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Sieben Fragen an Ru Kuwahata

© Tiny Inventions

Interview: Einer der Oscar-Kandidaten der 90. Academy Awards für den ‘Besten Animationskurzfilm’ war die französische Produktion “Negative Space”. Die Regie und die meisten handwerklichen Aufgaben übernahm das Duo Max Porter und Ru Kuwahata. Im Gespräch mit der gebürtigen Japanerin Ru Kuwahata erzählt sie, wie es zu dem Stop-Motion-Film kam, von ihrer Zusammenarbeit mit Max und was ihnen wichtig bei der visuellen Umsetzung war.

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Sechs Fragen an Tommi Seitajoki

Interview: Im Gespräch erzählt uns der finnische Regisseur Tommi Seitajoki mehr über seinen Film Glaspärlan“, der auf dem 19. Landshuter Kurzfilmfestival 2018 lief, welche Botschaft der Film hat und welchen Einfluss Dokumentarfilme auf sein Werk haben.

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“Glaspärlan” (2017)

Kurzfilm / Finnland / Fiktion / 2017

Filmkritik: Im Programm ‘Europe in 19 Minutes’ konnte man auf dem diesjährigen Landshuter Kurzfilmfestival den finnischen Kurzfilm “Glaspärlan” (DT: “Die Glasperle”, ET: “The Glass Pearl”) sehen, welcher geschickt eine Coming-of-Age-Geschichte mit einem sozialkritischen Thema verbindet.

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“Elefant” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der Kurzfilm „Elefant“ der Filmstudentin Suzanna Zawieja lief im gleichen Wettbewerbsblock auf den 28. Bamberger Kurzfilmtagen 2018 wie der großartige „Bier und Calippo“ und der außergewöhnliche „Vielmals“. Trotzdem weiß der Kurzfilm sich zu behaupten und bleibt als eindringliches Portrait einer zerrütteten Kindheit im Kopf der Zuschauer hängen. Weiterlesen

“Mrs. McCutcheon” (2017)

Kurzfilm / Australien / Animation / 2017

Filmkritik: Im Kinderblock des 30. Filmfest Dresden 2018 lief der außergewöhnliche Kurzfilm “Mrs. McCutcheon”, der Kindern eine wichtige Botschaft vermittelt, zudem berühren kann und dementsprechend auch von der neuen Jury für Geschlechtergerechtigkeit mit einer lobenden Erwähnung bedacht wurde. Weiterlesen