„Der Stadtneurotiker“ (1977)

Filmkritik: Ganze 24 Mal war der Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Woody Allen im Laufe seines bisherigen Schaffens für diverse Oscars nominiert gewesen. Die ersten Trophäen erhielt er für seinen Spielfilm „Der Stadtneurotiker“ („Annie Hall“, USA, 1977), der 1977 einen Wendepunkt in seiner Karriere darstellte. Zum 50. Jubiläum der Oscarverleihung, welche zum 13. Mal von Bob Hope moderierte wurde, wurde der Film für die Big Five nominiert, konnte vier Oscars u.a. den für ‚Besten Film‘ gewinnen und setzte sich so in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Krieg der Sterne“ (1977) von George Lucas durch. 

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„Belfast“ (2022)

Filmkritik: Der in schwarz-weiß gedrehte Spielfilm „Belfast“ (OT: „Belfast“, UK, 2022) ist der mittlerweile 18. Film des Regisseurs und Schauspielers Kenneth Branagh, den man vor allem durch seine Neuinszenierungen der ‚Agatha Christie‘-Stoffe als Regisseur kennt. Dieser Film ist nun der persönlichste Stoff aus seinem Repertoire und überzeugt als semi-autobiographische Geschichte aus der Zeit der Unruhen in Nordirland.

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Sieben Fragen an Christian Zipfel

Interview: Im Gespräch mit dem Filmemacher Christian Zipfel konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Das Leben ist sonnig und schön“, gesehen auf dem 31. Bamberger Kurzfilmtagen erfahren, wie eigene Erfahrungen von Alison Kuhn („The Case You“) als Drehbuch umgesetzt wurden, wie wichtig die richtige Wahl der SchauspielerInnen ist und wie man eine Komödie auch visuell am besten umsetzt.

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Sieben Fragen an Rachel Harrison Gordon

Interview: Im Gespräch mit der amerikanischen Filmemacherin Rachel Harrison Gordon konnten wir mehr über ihren Debüt-Kurzfilm „Broken Bird“ erfahren, der auf 70. Berlinale im Rahmen des ‚Berlinale Shorts‘-Programms seine Weltpremiere feierte, und was alles mit an Themen hinein spielte, wie wichtig Töne und Musik für den Film waren und wie sie Dank der Hilfe von Spike Lee ihre Hauptdarstellerin Indigo Hubbard-Salk fand.

The original english language interview is also available.

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Sechs Fragen an Arne Kohlweyer

© Joachim Blobel

Interview: Im Gespräch mit dem deutschen Regisseur und Drehbuchschreiber Arne Kohlmeyer konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Drübenland“ erfahren, wie eigene autobiographische Elemente in die Entwicklung mit rein spielten, wie und wo sie ihn umgesetzt haben und über seine erfolgreiche Laufbahn auf Festivals u.a. den 30. Bamberger Kurzfilmtagen

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„Luftholen“ (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2018

Gaston Stabiszewski und Shari Asha Crosson

Filmkritik: „Luftholen“ (ET: „Take a Breath“), der sechste Kurzfilm des Filmemachers Gaston Stabiszewski, erzählt eine zutiefst menschliche und auch autobiographische Geschichte eines Geschwisterpaars, was viel durchmachen musste. Weiterlesen

“Jahrhundertfrauen” (2016)

© Splendid

Filmkritik: Sieben Jahre sind bereits seit dem großartigen Film “Beginners” (2010) vergangen, bis der amerikanischen Regisseur Mike Mills seinen nächsten Film realisierte. Sein dritter Langfilm “Jahrhundertfrauen” (OT: “20th Century Women”, USA, 2016) kann auf voller Linie überzeugen und hätte den Oscar für das beste Originaldrehbuch, für den er nominiert war, vollends verdient. Weiterlesen