Filmkritik: Der französische Kurzfilm „Sixty-Seven Milliseconds“ des Filmemacher-Duos fleuryfontaine, bestehend aus Galdric Fleury und Antoine Fontaine, lief im Wettbewerb Dokumentarfilm des 41. Interfilm Berlin 2025 und spürt mit einer 3D-Rekonstruktion des Tatorts und dem Füllen einer visuellen Lücke einer Straftat nach.
DOK Leipzig
Acht Fragen an Jelena Milunović
Interview: Im Gespräch mit der serbischen Regisseurin und Animationskünstlerin Jelena Milunović konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Floating“ (OT: „Lebdenje“) erfahren, der im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm des 68. DOK Leipzig 2025 lief. Sie erzählt davon, warum sie sich dafür entschied, diese persönliche Geschichte zu erzählen, was sie dafür benötigte, warum sie wenig Worte braucht und was ihr auf visueller Ebene wichtig war.
„Floating“ (2025)
Filmkritik: Der serbische Animations-Kurzfilm „Floating“ von Jelena Milunović, der seine Deutsche Premiere auf dem 68. DOK Leipzig 2025 feierte, erzählt von der Erkrankung des eigenen Vaters und findet dafür eine Entsprechung in ihren animierten Bildern.
Neun Fragen an Serge-Olivier Rondeau
Interview: Im Gespräch mit den kanadischen Filmemacher Serge-Olivier Rondeau konnten wir mehr über seinen Dokumentarfilm „The Inheritors“ (OT: „Les héritiers“) erfahren, der auf dem 68. DOK Leipzig 2025 seine Weltpremiere erfahren. Er erzählt von dem stundenlangen Ausharren vor Ort, welche Wichtigkeit haptische Bilder in seiner Arbeit haben und wie er mit der Zeit nicht nur den Rhythmus der portraitierten Möwen kennenlernte, sondern auch ihre Sprache beinah lernte.
„The Inheritors“ (2025)
Filmkritik: Der kanadischen Dokumentation „The Inheritors“, die auf dem 68. DOK Leipzig 2025 ihre Weltpremiere feierte, gelingt etwas, das vielen Natur- und Tierdokumentationen nicht gelingt: Der Regisseur Serge-Olivier Rondeau geht auf Augenhöhen mit den Tieren, bringt nicht die menschliche Sicht und ihre Arbeit ins Bild, sondern lässt die hier portraitierten Möwen für sich selbst sprechen.
Neun Fragen an Marcel Barelli
Interview: Im Gespräch mit dem Schweizer Filmemacher Marcel Barelli konnten wir mehr über seinen ersten langen Animationsfilm „Mary Anning“ erfahren, der auf dem 68. DOK Leipzig 2025 im ‚Young Eyes‘-Programm lief, und seinen Kurzfilm „EX-tract“ über das Artensterben, ebenfalls auf dem Festival gesehen. Er erzählt von der Produktion des Langfilms in der Schweiz, für welches Zielpublikum er gedacht ist und ob sich ein Themenkanon durch seine Filme sieht.
„Mary Anning“ (2025)
Filmkritik: Der Schweizer Animationsfilm „Mary Anning“ von Marcel Barelli, der im ‚Young Eyes‘-Programm des 68. DOK Leipzig 2025 zu sehen war und schon in einigen europäischen Ländern in den Kinos gestartet ist, erzählt basierend auf realen Personen von einer der ersten Paläontologinnen der Welt.
„EX-tract“ (2025)
Filmkritik: Der Schweizer Animationsfilm „EX-tract“ von Marcel Barelli, der im Animations-Kurzfilm-Wettbewerb des 68. DOK Leipzig 2025 seine Weltpremiere feierte, thematisiert in der Kürze der Zeit mit einer klaren Botschaft das aktuelle Artensterben.
Acht Fragen an Janneke Swinkels und Tim Frijsinger
Interview: Im Gespräch mit den beiden Regisseur:innen und Animationskünstler:innen Janneke Swinkels und Tim Frijsinger konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Murmuration“ (OT: „Zwermen“) erfahren, der auf dem 68. DOK Leipzig 2025 seine Deutsche Premiere feierte, wie hier zwei Ideen zusammengekommen sind, warum sie sich das erste Mal für Stop-Motion entschieden haben und welche Herausforderungen, das mit sich brachte.
„Murmuration“ (2025)
Filmkritik: Der niederländisch-belgische Kurzfilm „Murmuration“ des Regio-Duos Janneke Swinkels und Tim Frijsinger, der auf dem 68. DOK Leipzig 2025 seine Deutsche Premiere feierte, erzählt vom Altwerden, dem Leben in einem Altersheim und auch vom Abschiednehmen.