Im Staatsschauspiel Dresden: Hexenjagd

Aufführungsbericht: Man nehme einen Text von Arthur Miller, der perfekt zur aktuellen Lage passt. Dazu ein 16 Mann starkes (und wirklich starkes) Schauspielteam und zweieinhalb Stunden Zeit. Was erhält man? Dank der neuen Homepage-Gestaltung des Staatsschauspiels Dresden weiß das wirklich nur, wer sich das Stück ansieht. Oder diese Rezension liest.

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Ganz links: Ursula Hobmair als verleumderische Abigail Williams. In der Mitte die Rückansicht von Torsten Ranft als Richter. © Sebastian Hoppe

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”Bill Murray, Jan Vogler und Freunde” (2017)

4. Juni 2017 / Kulturpalast Dresden

© Decca Gold

Konzertbericht: Welcher Cineast liebt Billy Murray nicht? Ob nun seine Zuneigung schon bei “Agent Null Null Nix” (1997), “Und täglich grüßt das Murmeltier” (1993) und “Ghostbusters” (1984) entstanden ist oder erst mit der Kooperation mit Wes Anderson in Filmen wie “Die Tiefseetaucher” (2004). Auf jeden Fall ist die Konzert- und Lesereise, die der Schauspieler mit seinen 66 Jahren angetreten hat, ein Juwel für jeden Fan und war an einem Sonntagmorgen ein schöner Tagesbeginn für Musik- und Literaturfreunde. Weiterlesen

Volksbühne Berlin: Baumeister Solness

Aufführungsbericht: Eine der letzten Inszenierungen des Altmeisters Frank Castorf ist es. Kultstück wird es genannt. Der Balla-Balla-Baumeister ist laut, bunt und eine pralle Tüte aus Banalitäten. Wer das Drama von Henrik Ibsen vorher nicht kannte, wird nach diesen langen vier Stunden auch nicht schlauer sein.

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Wer jetzt denkt: „Hä?“, weiß schon alles über das Stück. Solness (Marc Hosemann), Hilde (Kathrin Angerer), Hübchenpuppe, Solness‘ Ehefrau Aline (Daniel Zillmann) (c) Thomas Aurin für Volksbühne Berlin

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Günstig ins Theater! Ein halbes Dutzend Tipps

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Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden (c) Michael Kranewitter

Tipp: „Das Staatsschauspiel ist toll! Sobald man genug Geld gespart hat, sollte man hingehen!“ So ungefähr lautet eine begeisterte Bewertung eines Google-Nutzers zum Staatsschauspiel Dresden. Und man fragt sich entgeistert: Wieso sparen?

Also gut, der Füllstand des Portmonees variiert von Mensch zu Mensch. Wer aber bedenkenlos ins Kino gehen kann, hat auch genügend Geld fürs Theater, wenn er einige Kniffe kennt.

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