„Klassentreffen! – Mit den Hits der 90er“ (Boulevardtheater Dresden)

Musikalische Komödie von Michael Kuhn und E.B. Marol / Termine bis einschließlich 09.05.2026, sowie vom 03.06.2026 – 28.06.2026, vom 03.09.2026 – 27.09.2026, sowie vom 24.05.2027 – 20.06.2027 / Eintritt ab 23€
Theaterkritik: Hach ja, die 90er. Das Jahrzehnt der Wiedervereinigung Deutschlands, der Schulterpolster, des Tamagotchis und des Gameboys. Der Musiksender Viva startete durch und Eurodance kam in Mode. Und damit war das Jahrzehnt natürlich, genau wie jedes Jahrzehnt zuvor, mit einer gewissen Musik geprägt, die aber natürlich auch weit über Eurodance hinaus ging. Regisseur Olaf Becker und Textbuchschreiber Michael Kuhn, die schon u.a. italienischen Songs (Azzurro), DDR-Hits (Die Legende vom heißen Sommer), deutschem Liedgut (Mädelsabend) und den 80ern (Die Fete endet nie) ein Denkmal setzten und damit fast immer das Boulevardtheater bis auf den letzten Platz gefüllt haben, haben sich nun endlich auch diesem Jahrzehnt angenommen und mit „Klassentreffen“ wohl den nächsten großen Theaterhit fürs Haus geschaffen. Die 90er leben wieder.

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Villa Sonnenschein“ (Comödie Dresden)

Musicalcomedy von Thomas Matschoß (Text), Heiko Wohlgemuth (Songtexte) und Martin Lingnau (Musik) / Termine bis einschließlich 03.05.2026, sowie vom 10.11.2026 – 22.11.2026 und vom 29.12.2026 – 10.01.2027 (jeweils außer Montags, sowie am 01.01.2027) / Eintritt ab 25€

Chris Gon

Theaterkritik: Das Duo Martin Lingau und Heiko Wohlgemuth dürfte vielen Liebhabern des komischen Musicals ein Begriff sein. Gehört doch vor allem ihr Stück „Heiße Ecke“, um den berühmt-berüchtigten Reeperbahntreff in Hamburg, zu den langlebigsten und erfolgreichsten Stücken seines Genres. Deutschlandweit war es schon unterwegs, doch im Hamburger Schmidts Tivoli-Theater läuft es nun schon seit 2003 nahezu ununterbrochen und steht’s vor vollem Haus. In Dresden noch bekannter dürfte aber ihre Geschichte um die Königs sein. In einer an Elbflorenz angepassten Version eroberte die schräge Sippschaft die Bühne der Comödie Dresden im Sturm. Und mit „Villa Sonnenschein“ bekommt Dresden nun, unter der Regie von Bart De Clercq, ein weiteres Stück des Duos zu Gesicht. Und es ist wieder ein Hit!

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„Der betrunkene Sachse: Nüchtern betrachtet war’s betrunken besser“ (Boulevardtheater Dresden)

Soloprogramm nach Olaf Böhme, von und mit Thomas Kaufmann / Termine: 15.06.2026 (ausverkauft), 11.10.2026, 10.01.2027, 28.03.2027 jeweils 19:30 Uhr (am 28.03.2027 auch 15:00 Uhr)

Theaterkritik: Olaf Böhme galt als einer der erfolgreichsten und beliebtesten Mundart-Komiker Sachsens. Auch heute noch bringen seine Geschichten, Gedichte und Lyrics noch Landesweit die Menschen zum Lachen. Vor allem seine Figur des betrunkenen Sachsen Paul gehört zu den Bekanntesten seiner Werke. Thomas Kaufmann, Schauspieler und Entertainer, der vor allem am Boulevardtheater Dresden seine Wirkung hat, ist seit Kindheitstagen ein großer Fan von Böhme. Schon öfters hat er auf Feierlichkeiten Gedichte und Sketche des Komikers zum besten gegeben. Vor gut 5 Jahren hat Kaufmann dann seinem Idol ein ganzes Solostück gewidmet und mit „Mein Freund der betrunkene Sachse“ Paul ganz in den Mittelpunkt gestellt. Der Erfolg war riesig, so dass nun mit „Nüchtern betrachtet war’s betrunken besser“ die konsequente Fortsetzung seine Premiere fand.

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Rain Man (Comödie Dresden)

Ein Schauspiel von Dan Gordon basierend auf dem MGM Spielfilm | Story von Barry Morrow, Drehbuch von Ronald Bass und Barry Morrow | Deutsch von Frank-Thomas Mende, Termine vom 24.03.2026 – 05.04.2026, außer am 27.03., 30.03. und 02.04., sowie vom 19.05.2026 – 30.05.2026, außer am 25.05.2026

Theaterkritik: 1988 eroberte Dustin Hoffmann mit seiner Darstellung des Autisten Rain Man die Herzen des Publikums. Die Geschichte um Raymond Babbitt, der von seinem Bruder Charlie, genial verkörpert vom damals 26 jährigen Tom Cruise, auf einen Roadtrip entführt wird und diesen dabei aus seiner schroffen Welt zu einem mitfühlenden Menschen macht, wurde 1989 mit dem Oscars als bester Film ausgezeichnet. Bis heute gilt der Streifen als immer wieder gern gesehener Kultfilm. Im Jahre 2008 brachte Dan Gordon dann für das renommierte Apollo Theatre in London eine erste, auf den Film basierende, Theaterfassung auf die Bühne. Wiederum darauf basierend inszenierte das Kammertheater Karlsruhe 2014 eine deutsche Version des Stücks, welche seitdem immer wieder zurückkehrte und bereits viele Zuschauer begeisterte. Vor allem Hauptdarsteller Richy Müller wirkt wie ein Magnet auf das Publikum. Und nun soll dies auch auf der Bühne der Comödie Dresden gelingen.

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Weisse Zeiten (Comödie Dresden)

Eine weihnachtliche Revue von Tilmann von Blomberg, Carsten Gerlitz & Katja Wolff / Termine bis 15.11.2025, sowie vom 9.12.2025 – 28.12.2025 (jeweils außer Montags)

Chris Gonz

Franziska Becker, Heike Jonca, Angelika Mann, Nini Stadlmann

Theaterkritik: 15 Jahre ist es her, als ein Stück die Theaterbühnen der Republik im Sturm eroberte: „Heiße Zeiten“. Eine Geschichte um 4 Frauen in den besten Jahren – Hausfrau Doris, Karrierefrau Gabi, die „Junge“ Tanja und Die „Vornehme“ Viola. Das Publikum aller Orts liebte das bissige Damenquartett, welches mit allerlei alltäglichen Wehwehchen sowie den Wechseljahren, ihren Männern und dem Älterwerden zu kämpfen haben. Und so ist die Reihe mittlerweile auf vier knackige Theaterstücke angewachsen. Neben den „Höchsten Zeiten“ kamen auch die „Himmlischen Zeiten“, die eigentlich auch das Ende einer Trilogie sein sollten. Doch der Erfolg wollte es anders und so musste noch einmal ein Zeiten-Stück her. Und was passt da Besser als ein Weihnachts-Special. Gesagt getan und so schuf nun das Trio Blomberg, Gerlitz, Wolf „Weisse Zeiten“. Und dieses Stück beinhaltet wieder alles was der Fan der Reihe haben möchte. Viel Witz, viel Stutenbissigkeit, viel Gesang und viel Herz.

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„Tussitrip“ (Comödie Dresden)

Eine neue Karaoke-Komödie von Christian Kühn (Uraufführung) / Termine bis einschließlich 12.10.2025, sowie vom 30.12.2025 – 11.01.2026 (jeweils außer Montags, sowie am 01.01.26) / Eintritt ab 23€

Chris Gonz

Theaterkritik: 2011 legte Comödiens Tausendsassa Christian Kühn (Intendant, Regisseur, Buch, Darsteller) den Grundstein für das Genre der Karaokekomödie in seiner Laufbahn. Vier Männer die in einem Kühlhaus eingeschlossen sind, vertreiben sich die Zeit mit Karaokegesang. Das Konzept ging auf, das Publikum war begeistert. 3 Jahre später ersonn Kühn daraufhin den „Tussipark“, dieses mal mit vier Frauen aber nicht weniger Witz und Gesang. Und mit einem mal kannte die Karaokekomödie das ganze Land, denn viele verschiedene Theater in ganz Deutschland lizenzierten sich die Rechte an der Geschichte und inszenierten ihren ganz eigenen Tussipark. Auch die kühnsche Inszenierung in Dresden und später auch in Karlsruhe waren ein stetiger Inhalt im Jahresprogramm der Häuser. Es folgte das Spin-Off „Zickenzirkus“, in dem die beliebte Figur der Jennifer weiteren Frauen begegnet und die „Spielplatzhirsche“, in dem noch einmal die Männer ans Mikrofon mussten. Und nach 11 Jahren ist sie nun da, die Fortsetzung auf die alle gewartet haben: „Tussitrip“.

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„Der Wanderer über dem Nebelmeer“ (Comödie im Schloss)

Ein neues Musical von Christian Kühn, mit der Musik aus dem Album „Leichtes Gepäck“ von Silbermond. / Termine bis einschließlich 10.08.2025, außer Mittwochs und am 17.07.2025) / Eintritt ab 34,50€

Chris Gonz

Theaterkritik: Caspar David Friedrich ist, fraglos, der wohl bedeutendste Maler der deutschen Romantik. Der 1774 in Greifswald geborene Künstler, welcher von 1798 an als Wahl-Dresdner in der heutigen sächsischen Hauptstadt lebte, schuf weltweit bekannte Gemälde wie „Das Eismeer“, „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ und natürlich „Der Wanderer über dem Nebelmeer“. Einem Künstler der Gegenwart – Regisseur, Schauspieler, Intendant und Buchschreiber Christian Kühn – schwebte schon lange die Umsetzung eines Theaterstücks über Friedrich vor und als er vor einiger Zeit mal wieder das Album „Leichtes Gepäck“ von Silbermond hörte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Es muss ein Musical mit genau dieser Musik sein.

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„Familie Braun“ (Comödie Dresden)

Komödie nach der preisgekrönten gleichnamigen ZDF-Dramedy-Serie von Manuel Meimberg / Termine bis einschließlich 31.05.2025, sowie vom 02.09.2025 – 14.09.2025 (jeweils außer Montags) / Eintritt ab 23€

Theaterkritik: Die ZDF-Dramedy „Familie Braun“ aus dem Jahre 2016 war ein Wagnis. In 8 kurzen Film-Happen, die zusammen gerade einmal knapp 45 Minuten gingen, wurde die Geschichte um 2 Neonazis erzählt, die es plötzlich mit einem 6-jährigen schwarzen Mädchen zu tun bekommen, welches ihre rechte Ideologie auf den Kopf stellt. Mutig inszeniert war das Ganze in seiner Umsetzung so gelungen, dass es dafür sogar den internationalen Emmy in der Kategorie ‚Serie im Kurzformat‘ gab. 2019 wurde der Stoff dann erstmals als Theaterstück in Quedlinburg aufgeführt. 2024 gab es im Kammertheater Karlsruhe, unter der Regie von William Danne, eine erneute Interpretation der Geschichte, welche nun in der Comödie Dresden seine Premiere hat.

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„Operette für zwei schwule Tenöre“ (Comödie Dresden)

musikalische Komödie von Johannes Kram & Florian Ludwig / Termine bis einschließlich 27.04.2025 / Eintritt ab 23 Euro

Theaterkritik: Comödien-Intendant Christian Kühn bewies schon mehrmals seinen Mut, wenn es um die Vielfältigkeit in der Programmplanung geht. Man erinnere sich an die Transfigur Bibi Botoxberg in „Alter Schwede“ oder an Joana in „Santa Maria“ welcher sich im Verlaufe des Stücks als schwuler Mann herausstellte. Queere Inhalte im Theater sind für eine Stadt wie Dresden leider, trotz des „Carte Blanche“, immer noch alles andere als „normal“. Und nun bringt uns die Comödie, mit ihrer ersten Premiere im Jahre 2025 gleich mal ein ganzes Stück um schwule Charaktere und queeres Leben. Herausgekommen ist dabei nicht weniger, als ein mit Preisen ausgezeichnetes Highlights des noch jungen Jahres.

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„Spanisch für Anfängerinnen“ (Comödie Dresden)

Sommertheater der Comödie Dresden im Hotel Elbflorenz / Termine: bis 31.08.2019 jeweils Mittwoch – Samstag um 20 Uhr / Eintritt: ab 17€

© Volker Beinhorn

Theaterkritik: Seit nun bereits 5 Jahren lädt die Comödie Dresden ihre Gäste zum Sommertheater in den Innenhof des benachbarten Hotel Elbflorenz ein. Zu Beginn waren 4 Herren auf dem Jacobsweg unterwegs, danach wehte eine scharfe Brise um die Rettungsschwimmer vom Tittisee, bevor 2017 dann die 90er in „Eis Eis Baby“ wiederbelebt wurden. Und nachdem im letzten Jahr nun die Alpen glühten, geht es dieses Mal nach Spanien, wo zwei Süd-Europäer nun versuchen ihren Zuschauern Spanisch beizubringen. Weiterlesen