“Ich warte hier” (2016)

Kurzfilm / Österreich / Fiktion / 2016

Filmkritik: Als bester Dokumentarkurzfilm wurde auf den 27. Bamberger Kurzfilmtagen der Film “Ich warte hier” des österreichischen Dokumentarfilmers und Regisseurs Harry Buerkle ausgezeichnet. Er selbst verweilte in Los Angeles, sodass seine Eltern den Schokoladen-Reiter für ihn entgegennahmen. Weiterlesen

“Die Möwe ist schuld” (2013)

Kurzfilm / Norwegen / Animation / 2013

Filmkritik: Der norwegische Animationskurzfilm “Die Möwe ist schuld” (OT: “Det var ikke jeg, det var Fiskmåsen”, AT: “Blame it on the Seagull”) lief auf den 27. Bamberger Kurzfilmtagen im Block “Aus anderer Sicht” und auf dem 29. Filmfest Dresden in dem Filmblock „(Un-)möglich!“, welche sich beide mit dem Themenschwerpunkt Behinderung beschäftigten und von dem Schweizer Festivalleiter Gerhard Protschka kuratiert wurden.

Der Kurzfilm erzählt die Geschichte des Pelle Sandstrak, der als Jugendlicher die ersten Anzeichen von Zwangsstörungen und Tourette entwickelte. Er versucht trotz allem das Leben, die Schule und die Zeit mit den Mädchen zu meistern, ohne dass dabei seine neuen Ticks auffallen sollen.

Die scheinbar autobiographische Geschichte des Pelle Sandstrak wird von der Regisseurin Julie Engaas (*1968) wunderbar eingefangen. In meist schwarz-weißen Bildern gehalten erinnert der Kurzfilm an klassischen Zeichentrick und verbindet wunderbar Dokumentation mit Animation. Eindringlich und amüsant schildern die Bilder und der Off-Kommentar die Entwicklung der Krankheit und der Zwangsneurosen und wie sie einen jungen Menschen verändern können. Der 12-minütige Kurzfilm hat alles, was es braucht, um im Gedächtnis zu bleiben und ist zugleich ein einfühlsames Porträt einer Krankheit. Zusammen ergibt es einen eindringlichen, unterhaltsamen und empfehlenswerten Film.

Bewertung: 7,5/10

Den kompletten Kurzfilm kann man sich hier anschauen: Vimeo

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

“Meinungsaustausch” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Experimental Dokumentation / 2016

Filmkritik: Die beiden Regisseurinnen Sophie Linnenbaum und Sophia Bösch schufen den Experimental-Dokumentations-Kurzfilm “Meinungsaustausch” (AT: „Research Refugees“), der erschreckend und absurd amüsant zur gleichen Zeit ist. Weiterlesen

“Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst” (2015)

© NFP

© NFP

Filmkritik: Die Dokumentation “Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst” (OT: “Peggy Guggenheim: Art Addict”, GB/IT/US, 2015) von der Regisseurin Lisa Immordino Vreeland erzählt anhand von Interviews, Tondokumenten, Bildern und Filmaufnahmen die Geschichte von Peggy Guggenheim und ihre Bedeutung für die Kunst.

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„Der große Tag“ (2015)

© wildbunch

© wildbunch

Filmkritik: Nachdem der Dokumentarfilm „Auf dem Weg zur Schule“ (2013) internationale Anerkennung und sein Regisseur Pascal Plisson sogar einen César für diesen Film erhalten hat, folgt nun mit „Der große Tag“ (OT: „Le Grand Jour“, Frankreich, 2015) die thematische Fortsetzung. Obwohl es kein klassisches Sequel darstellt, welches die Handlung des ersten Films weiterführen würde.

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