„Huntsville Station“ (2020)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2020

Filmkritik: Die Dokumentation „Huntsville Station“, welche auf der 70. Berlinale ihre Weltpremiere feierte, fängt den kurzen Moment von Häftlingen zwischen Entlassung und der Busfahrt zurück in ihr Leben ein. Die beiden Regisseure Jamie Meltzer und Chris Filippone gehen dabei auf die Menschen zu und fangen das Gefühl ein, wie es ist wieder frei zu sein.

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„T“ (2019)

Kurzfilm / USA / Dokumentarische Form / 2019

Filmkritik: Wie geht man mit Verlust und der eigenen Trauer um? In verschiedenen Kulturkreisen findet sich darauf eine Antwort. Auch in einem Mikrokosmos von in Florida lebenden Afroamerikanern existieren speziellen Riten, um zu trauern. Das hält die Filmemacherin Keisha Rae Witherspoon in ihrem Kurzfilm „T“ fest und konnte damit den Goldenen Bären für den ‚Besten Kurzfilm‘ auf der 70. Berlinale gewinnen.

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„Cause of Death“ (2020)

Kurzfilm / Südafrika, Österreich / Dokumentation / 2020

Filmkritik: Die südafrikanische Regisseurin Jyoti Mistry erzählt in ihrem beeindruckenden Kurzfilm „Cause of Death“, der im Rahmen der ‚Berlinale Shorts‘ auf der 70. Berlinale seine Weltpremiere feierte, über Gewalt an Frauen und bedient sich dafür Archivmaterial, einem eindringlichen Off-Kommentar und Animationen.   

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„They Shall Not Grow Old“ (2019)

Filmkritik: Wie man der nächsten Generation Zeitgeschichte näher bringen kann und das abseits des staubigen Geschichtsunterricht ist immer eine spannende Frage. Der bekannte Regisseur Peter Jackson findet mit „They Shall Not Grow Old“ (OT: „They Shall Not Grow Old“, UK/Neuseeland, 2019) eine gelungene Antwort auf diese Frage und schuf eine Dokumentation, die Geschichte durch ein paar Tricks lebendig werden lässt.

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„eadem cutis: dieselbe haut“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Experimentalfilm / 2019

Filmkritik: In ihrem Animationsfilm „eadem cutis: dieselbe haut”, welcher als einer der Kurzfilme des Sofa-Screenings des 32. Filmfest Dresden gezeigt wurde, beschäftigt sich die Filmemacherin und Künstlerin Nina Hopf mit dem Thema der körperlichen Identität aus einem persönlichen Blickwinkel. 

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„Walk Run Cha-Cha“ (2019)

Kurzfilm / USA / Dokumentation / 2019

 Filmkritik: Auf den ersten Blick scheint die Kurz-Dokumentation „Walk, Run, Cha-Cha“ nicht der perfekte Oscarkandidat zu sein. Doch der Film von Laura Nix, einer der fünf Nominierten als ‚Bester Dokumentar-Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung, erzählt auf entspannte Weise eine Flüchtlingsgeschichte aus einem anderen Blickwinkel heraus.

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„Iktamuli“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2019

Filmkritik: In ihrem dokumentarischen Animationsfilm „Iktamuli“, der auf dem Filmfest Dresden 2019 seine Weltpremiere feierte und u.a. auch in Bamberg zusehen war, erzählt die Regisseurin und Drehbuchautorin Anne-Christin Plate von den Gefühlen einer Mutter in Bezug auf ihren behinderten Sohn und das auf wunderbare unprätentiöse, sehr persönliche Weise. 

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„Inside Me“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2019

Filmkritik: In ihrem Abschlussfilm „Inside me“, u.a. gesehen in Bamberg und in Leipzig, beschäftigt sich die Filmemacherin Maria Trigo Teixeira mit dem Thema der Abtreibung und schuf damit einen gelungenen Anime-Dok, der dieses oft sachlich diskutierte Thema emotionale Tiefe verleiht.

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„In the Absence“ (2019)

Kurzfilm / Südkorea / Dokumentation / 2019

Filmkritik: Die fast 30-minütige Kurz-Dokumentation „In the Absence“ (OT: „Bujaeui gieok“) ist der südkoreanische Beitrag der als ‚Bester Dokumentar-Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung in dieser Kategorie nominiert wurde. Zwar konnte er nicht, wie der Landeskollege „Parasite“ die Trophäe gewinnen, überzeugte aber mit seiner detaillierten Schilderung des Fährunglücks, welches sich 2014 vor der Küste von Südkorea ereignet hat.

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