„Kalte Asche“ von Simon Beckett (2007)

430 Seiten / ab 16 Jahren / Rowohlt Taschenbuch Verlag / 12 €

Buchkritik: Der Thriller „Kalte Asche“ von Simon Beckett wandelt auf bekannten Pfaden, ausgetreten von Autoren wie Kathy Reichs und ihren Temperance-Brennan-Romane oder Serien wie „CSI“. Hier wird genauso wissenschaftliche Untersuchung direkt mit dem Whodunit verknüpft und der Anthropologe darf auch hier Ermittler spielen.

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„The Wilds“ (Staffel 1, 2020)

Serienkritik: Die Geschichte von dem Überlebenskampf einer auf einer Insel gestrandeten Gruppe ist ein alter Schuh. Das kennt man bereits aus den Romanklassiker „Robinson Crusoe“ (1719) von Daniel Defoe und „Herr der Fliegen“ (1954) von William Golding. Auch in Serien wurde dieser Stoff aufgegriffen, wie beispielsweise in „Lost“ (2004-2010). Nun hat Amazon Prime seine eigene Version produziert und schickt in der zehn Folgen umfassenden Serie „The Wilds“ eine Gruppe junger Frauen auf eine einsame Insel.


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Acht Fragen an Lara Aerts

Interview: Im Gespräch mit der Journalistin und Dokumentarfilmerin Lara Aerts konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Meisjesjongensmix“, der auf dem 37. Kurzfilm Festival Hamburg zu sehen war, erfahren, warum sie sich dafür entschied einen Film über das Thema Intersexualität zu machen, wie ihr Wen Long begegnete und warum es wichtig ihre Geschichte in Bildern zu erzählen. 

The original english language interview is also available.

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„Animal Crossing : New Horizons“ (2020)

ab 0 Jahre / Einzelspieler und Mehrspieler Spieler / – / Nintendo / 45,99 €

Spielekritik: Im letzten Jahr Frühjahr, als die Pandemie noch neu war und viele Menschen dazu angehalten wurden, zuhause zu bleiben, erschien am 20. März 2020 für die Nintendo Switch das Spiel „Animal Crossing: New Horizons“ und mauserte sich schnell zum perfekten Lockdown-Spiel.

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Sieben Fragen an Andreas Irnstorfer

Interview: Im Gespräch mit dem Regisseur Andreas Irnstorfer konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Naiwan“ erfahren, der auf dem 21. Landshuter Kurzfilmfestival im ‚Shock Block‘ lief, warum er sich entschied einen Film auf den Philippinen zu drehen, was ihm visuell wichtig war und welche Vorbilder er dabei möglicherweise im Sinn hatte und wie wichtig die Wahl der beiden HauptdarstellerInnen für das Gelingen des Films war.

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„Naiwan“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland, Philippinen / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der Genre-Kurzfilm „Naiwan“ des deutschen Filmemachers Andreas Irnstorfer, der auf dem 21. Landshuter Kurzfilmfestival im ‚Shock Block‘-Programm zu sehen war, bringt ein Pärchen an einen romantischen Ort und lotet durch übernatürliche Einflüsse die Grenzen ihrer Beziehung aus.

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„Sløborn“ (Staffel 1, 2020)

Serienkritik: Die deutsche Serie „Sløborn“ aus der Hand von Christian Alvart, welche u.a. vom ZDF produziert wurde, feierte ihre Fernsehpremiere im Frühjahr 2020, handelt von einer sich rasant ausbreitenden Pandemie und ist so die perfekte Corona-Serie, welche die ZuschauerInnen sogar aufatmen lässt, denn so schlimm ist der reale Virus glücklicherweise nicht.

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„Die Insel der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs (2013)

416 Seiten / Verlag Knaur / 14,99 €

Cover des Buchs „Die Insel der besonderen Kinder“

Buchkritik: Der Spielfilm „Die Insel der besonderen Kinder“, in der Hauptrolle mit Eva Green und Asa Butterfield, aus der Hand von Tim Burton basiert auf dem Debütroman von Ransom Riggs. Im Jahr 2013 brachte er mit „Die Insel der besonderen Kinder“ (OT: „Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children“) einen Jugend-Fantasy-Roman heraus, welcher es schaffte, sich ganz wie nebenbei mit der historischen Vergangenheit zu beschäftigen, während er eine packende Fantasy-Geschichte erzählt. Weiterlesen

„The Capsule“ (2012)

Kurzfilm / Griechenland / Fiktion / 2012

Filmkritik: Die griechische Filmemacherin Athina Rachel Tsangari schuf mit dem Kurzfilm „The Capsule“, den die Zuschauer im Fokus Griechenland auf dem 30. Filmfest Dresden nochmal sehen konnten, nicht nur ein Mode-Manifest für die Deste Fashion Collection, sondern auch einen spannenden Genrefilm, der Gesellschaftsstück, Gender-Geschichte und Fantasy auf einmal ist. Weiterlesen

“Tomb Raider” (2018)

© Warner Bros. GmbH

Filmkritik: So wie dem Videospiel “Tomb Raider” selbst, welches bereits 1996 das Licht der Welt erblickte, mit dem 2013 erschienenen Spiel rebootet wurde, erging es auch der cineastischen Version. Durch das neue Spiel gab es die Möglichkeit die Angelina-Jolie-Version der Lara Croft hinter sich zu lassen und mit Alicia Vikander eine neue, authentische Lara zu schaffen. Damit schafft es der Film “Tomb Raider” (OT: “Tomb Raider”, USA, 2017) sich von vielen schlechten Videospielverfilmungen sowie den Vorgängern auch recht gut abzusetzen. Weiterlesen