Serienkritik: Computerspiele zu verfilmen ist oft eine schwierige Herausforderung, da die Welten, die man erfassen will, meist zu groß sind und das Spielprinzip sich oft schwer übertragen lässt. Nachdem aber bereits die Serienadaption „The Last of Us“ (2023) überzeugen konnte, kann nun die Serie „Fallout“ aus der Hand von Geneva Robertson-Dworet und Graham Wagner ebenfalls zeigen, dass man Spiele gut adaptieren kann.
Amazon Prime
„The Wilds“ (Staffel 1, 2020)
Serienkritik: Die Geschichte von dem Überlebenskampf einer auf einer Insel gestrandeten Gruppe ist ein alter Schuh. Das kennt man bereits aus den Romanklassiker „Robinson Crusoe“ (1719) von Daniel Defoe und „Herr der Fliegen“ (1954) von William Golding. Auch in Serien wurde dieser Stoff aufgegriffen, wie beispielsweise in „Lost“ (2004-2010). Nun hat Amazon Prime seine eigene Version produziert und schickt in der zehn Folgen umfassenden Serie „The Wilds“ eine Gruppe junger Frauen auf eine einsame Insel.
„Little Fires everywhere“ (Miniserie, 2020)
Serienkritik: Das Buch „Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng hat sich 2017 über 48 Wochen lang auf der Bestsellerliste der New York Times gehalten und wurde nun als achtteilige Miniserie „Little Fires everywhere“ umgesetzt. Reese Witherspoon spielt dabei eine tragende Rolle vor und hinter der Kamera.
„Fleabag“ (Staffel 1, 2016)
Serienkritik: Die Schauspielerin und Drehbuchautorin Phoebe Waller-Bridge hat eine ganz besondere Art von Humor, welche man in ihrer Serie „Crashing“ (2016) bereits erleben durfte. Doch in der nur zwei Staffeln umfassenden Serie „Fleabag“, die man auf Amazon Prime sehen kann, offenbart sie ihr ganzes Können und ist damit eine absolute Empfehlung.
