„Something to Remember“ (2019)

Kurzfilm / Schweden / Animation / 2019

Filmkritik: Die schwedische Filmemacherin und Künstlerin Niki Lindroth von Bahr realisiert seit neun Jahren Stop-Motion-Filme und etablierte einen wiedererkennbaren Stil. Seit „Tord and Tord“, mit dem 2010 alles begonnen hat, werden die Geschichten immer düsterer, aber auch komplexer: Da reiht sich der neueste Film „Something to Remember“ (OT: „Något att minnas“) ein. 

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Sechs Fragen an Sabine Ehrl

Interview: Im Gespräch mit der deutschen Filmemacherin Sabine Ehrl erzählt sie von der ursprünglichen Idee aus einem Traum bis hin zum fertigen Skript für den dystopischen Kurzfilm „F for Freaks“, der u.a. in Dresden und Bamberg lief. Dabei berichtet sie, wie visuelle Regeln bei der Gestaltung geholfen haben und wie sie die bekannte Darstellerin Ursula Werner („Der Junge muss an die frische Luft“ (2018)) für ihren Film gewinnen konnte und ob wir das Glück haben werden, noch mehr von dieser Welt zu sehen.

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„F for Freaks“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „F for Freaks“ der Regisseurin Sabine Ehrl ist eine gelungene Dystopie und ein schöner Ausflug ins Genre, der aber genauso sozialkritische Töne aufnimmt. Damit konnte er die Zuschauer u.a. auf den Filmfestivals in Dresden, Bamberg und Regensburg wunderbar unterhalten.

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„Love, Death + Robots“ (Staffel 1, 2019)

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© Netflix

Serienkritik: Am 15. März 2019 veröffentlichte Netflix die Serie „Love, Death + Robots“. Aus gut nachvollziehbaren Gründen ist sie erst ab 18 Jahren freigegeben. Zur Zielgruppe gehören hauptsächlich erwachsene Comicliebhaber, Science-Fiction-Fans und Freunde kurzweiliger actionhaltiger Unterhaltung. Federführend bei dieser bis auf zwei Folgen komplett animierten Serie waren der Regisseur Tim Miller (u.a. „Deadpool“, „Terminator: Dark Fate“) und Produzent David Fincher (u. a. „Sieben“, „Fight Club“, „The Social Network“, „House of Cards“, „Mindhunter“). Entsprechend darf man richtig viel Action und sehr gute Spezialeffekte erwarten.

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Fünf Fragen an Louis Morton

Interview: Im Gespräch mit dem amerikanischen Filmemacher Louis Morton erzählt er uns mehr über seinen Kurzfilm „Floreana“, der im ‚Internationalen Wettbewerb‘ des 31. Filmfest Dresden lief, wie er die Idee dazu entwickelt hat, wie er seinen zeichnerischen Stil fand und warum er sich dafür entschied ohne Sprache zu drehen. 

The original english language interview is also available.

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„The Silence“ (2019)

Filmkritik: Wenn man den Trailer des Monster-Horrorfilms „The Silence“ (OT: „The Silence“, USA, 2019) von John R. Leonetti zum ersten Mal sieht, hat man ein Dé­jà-vu. Hat man das nicht so ähnlich bereits bei „A Quiet Place“ (2018) von John Krasinski gesehen. Genau diesen Schatten und damit der ständig einhergehende Vergleich wird dieser Spielfilm einfach nicht los. Dabei besitzt der Film genug Potential, um nicht ständig damit verglichen zu werden.

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„The Last Well“ (2018)

Kurzfilm / Kroatien, Frankreich / Fiktion / 2018

© thelastwell.com

Filmkritik: Der kroatische Kurzfilm „The Last Well“, gesehen in der ‘Shock Block’-Reihe auf dem 20. Landshuter Kurzfilmfestival, ist ein starker, realitätsnaher Science-Fiction-Film, der nicht nur gut unterhalten kann, sondern ganz wie nebenbei heutige Missstände anprangert.  Weiterlesen

„Zone 13“ (Projekttheater, Dresden)

Projekttheater Dresden / Termine: 27./28. März 2019 jeweils 20 Uhr / Eintritt: 8€, ermäßigt 5€

Theaterkritik: Im Neustädter Projekttheater Dresden kann man zur Zeit ein Stück sehen, welches sich intensiv mit russischer Science-Fiction-Literatur des letzten Jahrhunderts beschäftigt hat. Das hat der Regisseur Andrej Tarkowski auch getan und so erscheint das Stück wie eine stimmige Adaption von „Stalker“ (1979) und „Solaris“ (1971). Weiterlesen

„Antiviral“ (2012)

Filmkritik: Der kanadisch-französische Spielfilm „Antiviral” (OT: „Antiviral“, Kanada/Frankreich, 2012) von Brandon Cronenberg erschien vor sechs Jahren in Frankreich und Kanada und kann jetzt auch für die deutschen Heimkinos erworben werden. Er erzählt in ruhigen Bildern von einer dystopischen Zukunft, in der sich ein lukrativer Handel mit Krankenheiten etabliert hat. In der Hauptrolle kann man hier den mittlerweile etablierten Schauspieler Caleb Landry Jones in einer frühen Rolle sehen. Weiterlesen