“Alien: Covenant” (2017)

© 20th Century Fox

Filmkritik: Im Jahr 1979 sorgte der Film “Alien” des amerikanischen Regisseurs Ridley Scott (*1937) für Aufregung und gehört heute zu den Klassikern in den beiden Genres Science-Fiction und Horrorfilm. Es folgten drei allesamt beachtenswerte Fortsetzungen immer aus der Hand eines bekannten Regisseurs und endete mit dem vierten Teil “Alien: Die Wiedergeburt” (1997). Ridley Scott selbst schuf mit “Prometheus – Dunkle Zeichen” (2012) einen gelungenes Reboot der Serie. Doch mit dem zweiten Teil dieser Reihe – “Alien Covenant” schuf er eine banale und nicht überzeugende Fortsetzung. Weiterlesen

“Die Auserwählten”-Trilogie von James Dashner (2009-2011)

© Carlsen Verlag

© Carlsen Verlag

Buchkritik: Die “Die Auserwählten”-Trilogie des amerikanischen Autors James Dashner ist Teil der zur Zeit beliebten Fantasy-Jugendbuchwelle. Er schafft es eine faszinierende Geschichte und neue Welt zu kreieren mit vielen Besonderheiten, aber leider bleibt bei seiner Geschichte die Tiefe der Figuren auf der Strecke.

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Karel Čapek: Der Krieg mit den Molchen

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Die schöne neue Ausgabe der @Edition Büchergilde behält die geniale Bebilderung von Hans Ticha

Buchkritik: Wer hat sich nicht schon mal einen Sci-Fi-Film angeschaut und sich dabei gefragt: Wem haben wir eigentlich das Wort „Roboter“ zu verdanken? Jetzt hat das ewige Grübeln ein Ende, denn ich verkünde: Es war Karel Čapek, der das von seinem Bruder Josef vorgeschlagene Wort mit seinem Drama R.U.R. (Rossums Universal-Robots) prägte.

Karel Čapek, geboren 1890 und bereits 1938 an Lungenentzündung gestorben, gehört zu den wichtigsten tschechischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Werke zeichnen sich durch einen Humor aus, den man vom weltbekannten „Schwejk“ von Čapeks Zeitgenossen Jaroslav Hašek kennt.

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Karel Capek, wie man ihn auf wikipedia.de sieht

In seinem Roman „Der Krieg mit den Molchen“ (1937) entwirft Čapek eine düstere Zukunftsvision. Und doch handelt es sich um eine beißende Satire, die immer wieder laut auflachen lässt. Zum besonderen Lesegenuss wird der Text durch die tolle Illustration von Hans Ticha. Denn er findet nicht nur großartige Bilder dafür, sondern zeichnet fingierte Zeitungsartikel, wissenschaftliche Abhandlungen oder Werbeanzeigen grafisch perfekt nach.

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“Die Bestimmung – Allegiant” (2016)

© 2015 Concorde Filmverleih GmbH

© 2015 Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Der jetzt in den Kinos anlaufende Film “Die Bestimmung – Allegiant” (Originaltitel: “The Divergent Series: Allegiant”, US, 2016) ist der dritte von vier Filmen, welche die Romantrilogie von Veronica Roth auf die Leinwand bringen. Die 1988 geborene Schriftstellerin Roth veröffentlichte nach ihrem Studium des Schreibens im Jahr 2011 das Buch “Die Bestimmung” (“Divergent”) und konnte mit diesem Debüt bereits große Erfolge verbuchen. Seitdem bewegte sie sich nur in diesem Universum und schloss 2013 die Trilogie mit “Die Bestimmung – Die letzte Entscheidung” (“Allegiant”) ab. Im darauffolgenden Jahr wurde unter der Regie von Neil Burger (bekannt für Filme wie “The Illusionist” (2006) und “Ohne Limit” (2011)) der erste Roman verfilmt. 2015 erschien dann die Verfilmung des zweiten Romans “Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit” (“Insurgent”) unter dem Titel “Die Bestimmung – Insurgent” auf der Leinwand. Die Regie übernahm der Deutsche Robert Schwendtke (*1968), der sich mit Filmen wie “Flight Plan – Ohne jede Spur” (2005), “R.E.D. – Älter, Härter, Besser” (2010) und „R.I.P.D.“ (2013) einen Namen gemacht hat. Er zeichnet sich nun auch für den dritten Teil verantwortlich. Er schuf einen Film, der sich nahtlos an seine Vorgänger anschließt, und das leider nicht nur im positiven Sinne.

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