„Das Schweigen der Lämmer“ (1991)

Filmkritik: Der Spielfilm „Das Schweigen der Lämmer“ (OT: „The Silence of the Lambs“, USA, 1991) von Jonathan Demme schaffte bei der 64. Oscarverleihung 1992, welche am 30. März im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles stattfand, etwas, was erst zwei weiteren Filmen („Es geschah in einer Nacht“ (1934), „Einer flog übers Kuckucksnest“ (1975)) gelungen ist. Er gewann die Big Five von seinen insgesamt sieben Nominierungen. Das überraschte alle, die Ausgezeichneten selbst ebenso wie das Publikum, denn schon lange hat kein Thriller, geschweige denn einer mit expliziten Horror-Elementen, den Preis gewonnen und setzte sich so in der Hauptkategorie ‚Bester Film‘ gegen Filme wie „JFK – Tatort Dallas“ (1991) und „Die Schöne und das Biest“ (1991) durch.

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„Rebecca“ (1940)

Filmkritik: Der Schwarz-Weiß-Film „Rebecca“ war der erste Film, den Alfred Hitchcock in Amerika mit dem Produzenten David O. Selznick realisierte. Basierend auf einer erfolgreichen Romanvorlage erzählt er ein klassisches Schauermärchen, welches aber nur wenig der bekannten Hitchcock-Handschrift trägt. Der Film war trotzdem ein großer Erfolg und erhielt auf der 13. Oscarverleihung, welche am 27. Februar 1941 in Los Angeles im Biltmore Hotel stattfand, 11 Nominierungen in 16 Kategorien (die Gewinner wurden erstmals in der Geschichte der Oscars bis zur Verleihung geheim gehalten). Unter der Moderation von Bob Hope gewann der Film zwei Oscars: für die „Beste Kamera in einem Schwarzweißfilm“ und als „Bester Film“. In der Hauptkategorie konnte er sich gegen neun Konkurrenten, u.a. „Der große Diktator“ (1940) von Charles Chaplin und „Früchte des Zorns“ (1940) von Darryl F. Zanuck, durchsetzen. 

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„Cyrano“ (2021)

Filmkritik: Das Musical „Cyrano“ basiert auf den bekannten Roman „Cyrano de Bergerac“ von Edmond Rostand aus dem Jahr 1897, der bereits mehrmals verfilmt wurde, u.a. mit Steve Martin („Roxanne“ (1987)) und Gerard Depardieu („Cyrano von Bergerac“ (1990)) in der Hauptrolle. Basierend auf einer Musical-Adaption des Stoffes entstand nun der neueste Film „Cyrano“ (OT: „Cyrano“, USA, 2021) aus der Hand des Regisseurs Edmond Rostand.

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„The Power of the Dog“ (2021)

Filmkritik: Einer der großen Oscarfavoriten, der nur eine Trophäe mit nach Hause nehmen konnte, war der Western „The Power of the Dog“ (OT: „The Power of the Dog“, Neuseeland, Australien, 2021) aus der Hand von Jane Campion, der Regisseurin, welche mit ihrem Film „Das Piano“ als erste Frau die Goldene Palme des Filmfestivals von Cannes gewinnen konnte. Nun kehrt sie nach längerer Pause mit ihrem neuesten Film auf die Streamingplattform Netflix zurück.

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„The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“ (Staffel 2, 2018)

Serienkritik: Nachdem die erste Staffel der Buchadaption „The Handmaid’s Tale – Die Report der Magd“ bei Kritikern und ZuschauerInnen einschlug wie ein Bombe, bewegen und schockieren konnte, wird die Serie in ihrer zweiten Staffel, dieses Mal ohne Roman-Hintergrund, konsequent fortgesetzt und der Blick zusätzlich noch erweitert.

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„In der Hitze der Nacht“ (1967)

1968 / 40. Oscarverleihung / 7 Nominierungen / 5 Auszeichnungen

Filmkritik: Figuren wie Sherlock Holmes, Sam Spade, Philip Marlow und Miss Marple haben in Filmen und Büchern das Genre des ‚Whodunit‘ begründet. Doch erst bei der 40. Oscarverleihung schafft es ein Film dieses Genres den Oscar für den ‘Besten Film’ zu gewinnen. Der amerikanische Spielfilm „In der Hitze der Nacht“ (OT: „In the Heat of the Night“, USA, 1967) von Norman Jewison schaffte es von sieben Nominierungen fünf Auszeichnungen zu erhalten und gilt so als der große Gewinner der 40. Academy Award of Merit und setzte sich in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Bonnie und Clyde“ (1967) und „Die Reifeprüfung“ (1967) durch. Weiterlesen