„Pioniere des wilden Westens“ (1931)

1931 / 4. Oscarverleihung / 7 Nominierungen / 3 Auszeichnungen

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Pioniere des wilden Westens“ (OT: „Cimarron“, USA, 1931) ist der erste Western, der den Oscar für den ‚Besten Film‘ gewann. Der Film aus dem Genre, was so alt wie der Film selbst ist, konnte sich auf der 4. Oscarverleihung am 10. November 1931 gegen vier Konkurrenten durchsetzen und gewann von seinen sieben Nominierungen insgesamt noch zwei weitere Trophäen. Damit war er der große Gewinner des Abends, denn insgesamt wurden nur neun Preise in einem Bankett-Rahmen, nicht wie heute mit einem Riesenspektakel, vergeben.

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„Once Upon a Time in Hollywood“ (2019)

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Quentin Tarantino hat sich schnell mit seinen ersten Filmen in die Herzen der Zuschauer gespielt. Seitdem wird auf jeden neuen Film von ihm hingefiebert und natürlich auch ein gewisser Erwartungsdruck aufgebaut. Neben einer hochkarätigen Besetzung erwarten Fans eine erzählerisch perfekte Geschichte, Brutalität sowie zahlreiche Zitate und Anleihen aus der Filmgeschichte. „Once Upon a Time in Hollywood“ (OT: „Once Upon a Time … in Hollywood“, 2019, USA, UK, China, 2019), sein vermutlich vorletzter Film, wenn man dem Regisseur selbst glauben mag, bietet all diese Elemente, badet aber vor allem ausgiebig in der vergangenen, nostalgisch verklärten Welt.

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