„Manila is Full of Men Named Boy“ (2019)

Kurzfilm / Philippinen / Fiktion / 2019

Filmkritik: Auf dem 31. Filmfest Dresden 2019 gewann der 20-minütige Kurzfilm „Manila is Full of Men Named Boy“, der auch auf dem 20. Landshuter Kurzfilmfestival lief, den Goldenen Reiter für den ‚Besten Spielfilm‘. Darin nimmt der Regisseur Andrew Stephen Lee die Zuschauer mit auf eine Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig in das Herz seines Heimatlandes Philippinen. Weiterlesen

„Der verlorene Sohn“ (2018)

Filmkritik: Schon vor Jahren konnte man in Deutschland das Buch „Umkehr der Liebe“ von John und Anne Paulk lesen, welche darin ihren heilsamen Weg aus der Homosexualität hin zueinander beschreiben. Die Neuorientierung fand in einem christlichen Camp statt. Wer eine andere Sicht, also eine die weniger nach Gehirnwäsche klingt, der Lage solcher Camps erfahren möchte, kann sich nicht nur in den gängigen Medien informieren, sondern auch den neuen Film von Joel Edgerton ansehen: „Der verlorene Sohn“ (OT: „Boy Erased“, USA; 2018).

Weiterlesen

„Vice – Der zweite Mann“ (2019)

© eOne Germany

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Adam McKay hat sich jahrelang auf Komödien mit Will Ferrell in der Hauptrolle spezialisiert u.a. „Der Anchorman“ (2004) und „Stiefbrüder“ (2008), hat sich dann aber 2015 mit „The Big Short“ quasi neu erfunden. Mit viel Witz und einer leichtfüßigen Inszenierung beschäftigte er sich mit der Bankenkrise und schaffte es dieses Thema jedem zugänglich zu machen und gleichzeitig scharfe Kritik zu üben. Mit seinem neuesten Spielfilm „Vice – Der zweite Mann“, der 2019 für acht Oscars nominiert war, wendet er sich nun der Politik zu und erzählt vom Leben und Wirken Dick Cheneys auf seine nun neu etablierte, wunderbare Art. Weiterlesen

„Müll auf dem Mars“ (2018)

Filmkritik: Das 28. Cottbuser Filmfestival wartete mit außergewöhnlichen Science-Fiction-Filmen auf. Darunter waren Lazar Bodrozas „Ederlezi Rising“ und die tschechische Komödie „Müll auf dem Mars“ (OT: „Trash on Mars“, Tschechische Republik, 2018). Der Regisseur Benjamin Tuček nutzte eine einmalige Gelegenheit und schuf gleichzeitig ein bitterböses, wenn ein etwas überstrapazierendes Gesellschaftsportrait. Weiterlesen

„Appalachian Holler“ (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentarfilm / 2018

Filmkritik: Den deutschen Dokumentarfilmer Matthias Lawetzky verschlug es in die südlichen Appalachen. Im tiefen Herzen von Amerika geht er den Ursprüngen der Blue-Grass- und Countrymusik nach und feierte damit seine Weltpremiere auf dem 61. DOK Leipzig in einem Block mit dem Langfilm „Doel“.

Weiterlesen

“The Walking Dead” (Staffel 4, 2013-14)

Serienkritik: Mit einem fast glücklichen Ende schließt die dritte Staffel der amerikanischen Zombie-Dystopie “The Walking Dead” ab. Die Serie hatte bis dato zwar die Zuschauer mit einigen Schicksalsschlägen konfrontiert, Figuren sind ausgeschieden und unterschiedliche Bedrohungen haben sich gezeigt. Doch was nun in der vierten Staffel auf die Charaktere wartet, damit hätten hartgesottene Fans vermutlich nicht gerechnet, und das zeigt gleichzeitig in welche Richtung sich die Serie entwickelt. Weiterlesen

“The First Purge” (2018)

Filmkritik: Vor fünf Jahren entstand mit „The Purge“ der Auftakt zu einer Horrorfilm-Reihe, welche von Beginn nicht auch das Politische gescheut hat. Mit dem vierten Teil – „The First Purge“ (OT: „The First Purge“, USA, 2018) gehen der Drehbuchschreiber James DeMonaco (Regisseur der ersten drei Filme) und Regisseur Gerard McMurray noch einen Schritt weiter und machen aus dem Film mehr ein politisches Drama als einen Horrorfilm, als was die Reihe begann. Weiterlesen