„Mission Ulja Funk“ (2021)

Filmkritik: Das Generation-Programm der 71. Berlinale hielt viele einfühlsame, starke oder gesellschaftskritische Filme parat. Doch was auch nicht fehlen durfte, war ein Film, der etwas quatschig ist und sich ganz an seine junge ZuschauerInnen richtet. Die Regisseurin Barbara Kronenberg schuf mit „Mission Ulja Funk“ (OT: „Mission Ulja Funk“, Deutschland, Luxemburg, Polen, 2021) einen solchen Beitrag und schickt seine jungen HeldInnen auf einen quietschbunten Roadtrip.

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„3Freunde2Feinde“ (2020)

Filmkritik: Der österreichische Spielfilm „3Freunde2Feinde“, der von Sebastian Brauneis mit wenigen finanziellen Mitteln realisiert wurde, feierte auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Deutschlandpremiere und kann das Publikum gut mit seiner klassischen Underdog-Geschichte unterhalten. 

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„Hutsulka Ksenya“ (2019)

Filmkritik: Der ukrainische Film „Hutsulka Ksenya“ (OT: „Гуцулка Ксеня“, ET: „Hutsul Girl Ksenia“, Ukraine, 2019) von Alena Demianenko, der in der Reihe ‚Hits‘ auf dem 30. Filmfestival Cottbus lief, ist ein beschwingtes Musical, das nicht nur wunderbare Gesangs– und Musikdarbietungen hat, sondern auch stimmig mit der ukrainischen Folklore spielt.

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„Eine Frau mit berauschenden Talenten“ (2020)

Filmkritik: Der Spielfilm „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ (OT: „La Daronne“, Frankreich, 2020) von Jean-Paul Salomé scheint mal wieder eine französische Culture-Clash-Komödie zu sein, aber dieses Mal geht es nicht um private Verbindungen wie so oft, sondern ums Geschäft. Doch auch hier werden erstmal Klischees und Stereotypen bedient, was die Geschichte dadurch auch ins Politische hebt. Sollte man aus diesen Elementen eine Komödie machen?

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„Wochenbett“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2020

Filmkritik: Die Künstlerin Henriette Rietz schuf mit „Wochenbett“, gesehen im ‚Nationalen Wettbewerb‘ des 32. Filmfest Dresden, ihren ersten Kurzfilm, der auf eigenen Erfahrungen beruht, und konnte damit den LUCA Filmpreis für Geschlechtergerechtigkeit gewinnen.

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„Are you hungry?“ (2019)

Kurzfilm / Finnland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der finnische Regisseur Teemu Niukkanen bewies uns bereits in seinem Erstling „Fucking Bunnies“ (OT: „Saatanan Kanit“, 2018), dass man wunderbar ernste Themen mit Humor verbinden kann, wenn man über das Alltägliche etwas Unerwartetes hereinbrechen lässt. Auch in „Are you hungry?“ (OT: „Onko Sulla Nälkä?“) bleibt er der psychologisierenden Komödie treu und liefert damit wieder gelungene Unterhaltung. 

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„Masel Tov Cocktail“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2020

Filmkritik: Der 30-minütige Kurzfilm „Masel Tov Cocktail“ von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch war der große Sieger des 32. Filmfest Dresden, denn er lief nicht nur erfolgreich im Jugend- und Wettbewerbsprogramm und konnte die Herzen der Zuschauer und den Goldenen Reiter des Publikums gewinnen, sondern wurde auch mit dem höchstdotierten Preis des Festivals, dem Filmförderpreis der Staatsministerin, ausgezeichnet. 

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„Die Känguru-Chroniken“ (2020)

Filmkritik: Die Adaption eines Buches kann Tücken bergen. Auch wenn hier der Schriftsteller Marc-Uwe Kling für die Verfilmungen seiner Känguru-Trilogie selbst das Drehbuch geschrieben hat, mag die Geschichte des Kleinkünstlers und seines vorlauten Kommunisten-Kängurus als Spielfilm „Die Känguru-Chroniken“ (Deutschland, 2020) nicht recht auf der Leinwand funktionieren. 

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„Die Brücke am Kwai“ (1957)

1958 / 30. Oscarverleihung / 8 Nominierungen / 7 Auszeichnungen

Filmkritik: Auf der 30. Oscarverleihung am 26. März 1958, welche u.a. von James Stewart, David Niven und Bob Hope moderiert wurde und als erste vollständig live im Fernsehen übertragen wurde, galt von vornherein das Antikriegsdrama „Die Brücke am Kwai“ (OT: „The Bridge on the River Kwai“, 1957, UK/USA) als der große Favorit des Abends. Mit seinen sieben Oscargewinnen von acht Nominierungen bei insgesamt 12 Oscars wurde er auch der strahlende Sieger, schenkte dem Genre des Antikriegsfilm 27 Jahre nach „Im Westen nichts Neues“ (1930) wieder einen Oscar für den ‚Besten Film‘ und setzte sich damit gegen die Konkurrenz wie „Die 12 Geschworenen“ von Henry Fonda durch. Erst 21 Jahre später sollte mit „Die durch die Hölle gehen“ (1978) der nächste Antikriegsfilm mit der höchsten Oscar-Trophäe ausgezeichnet werden.     

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