„Huntsville Station“ (2020)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2020

Filmkritik: Die Dokumentation „Huntsville Station“, welche auf der 70. Berlinale ihre Weltpremiere feierte, fängt den kurzen Moment von Häftlingen zwischen Entlassung und der Busfahrt zurück in ihr Leben ein. Die beiden Regisseure Jamie Meltzer und Chris Filippone gehen dabei auf die Menschen zu und fangen das Gefühl ein, wie es ist wieder frei zu sein.

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„True“ (2004)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2004

Filmkritik: Nachdem Tom Tykwer bereits mit Filmen wie „Lola rennt“ (1998) Erfolge gefeiert hat, kehrte er für den Compilation-Film „Paris, je t’aime“ (2006) noch einmal zum Medium Kurzfilm zurück. Er schuf mit seinem Beitrag – „True“ – einen zehnminütigen Kurzfilm, der zeigt, dass man auch in kürzester Zeit eine große Liebesgeschichte erzählen kann.

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„Girl and Body“ (2019)

Kurzfilm / Australien / Fiktion / 2019

Filmkritik: Die australische Filmemacherin Charlotte Mars beschäftigt sich in ihrem Kurzfilm „Girl and Body“ mit Frauen und ihrem eigenen Körperbewusstsein und findet dafür eine eigene Bildsprache. Der Film, der Teil des ‚Berlinale Shorts‘-Programms war, erzeugt einen starken Eindruck, der die Gefühle seiner Protagonistin wunderbar vermitteln kann.

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„T“ (2019)

Kurzfilm / USA / Dokumentarische Form / 2019

Filmkritik: Wie geht man mit Verlust und der eigenen Trauer um? In verschiedenen Kulturkreisen findet sich darauf eine Antwort. Auch in einem Mikrokosmos von in Florida lebenden Afroamerikanern existieren speziellen Riten, um zu trauern. Das hält die Filmemacherin Keisha Rae Witherspoon in ihrem Kurzfilm „T“ fest und konnte damit den Goldenen Bären für den ‚Besten Kurzfilm‘ auf der 70. Berlinale gewinnen.

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„Cause of Death“ (2020)

Kurzfilm / Südafrika, Österreich / Dokumentation / 2020

Filmkritik: Die südafrikanische Regisseurin Jyoti Mistry erzählt in ihrem beeindruckenden Kurzfilm „Cause of Death“, der im Rahmen der ‚Berlinale Shorts‘ auf der 70. Berlinale seine Weltpremiere feierte, über Gewalt an Frauen und bedient sich dafür Archivmaterial, einem eindringlichen Off-Kommentar und Animationen.   

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„Stump the Guesser“ (2020)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2020

Filmkritik: Das Dreier-Regie-Gespann Guy Maddin und die beiden Brüder Evan und Galen Johnson, die u.a. den Spielfilm „The Green Frog“ (2017) und den Kurzfilm „Accidence“ (2018) realisiert haben, stellten im ‚Berlinale Shorts‘-Programm ihren neuesten Kurzfilm „Stump the Guesser“ vor. 

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„Something to Remember“ (2019)

Kurzfilm / Schweden / Animation / 2019

Filmkritik: Die schwedische Filmemacherin und Künstlerin Niki Lindroth von Bahr realisiert seit neun Jahren Stop-Motion-Filme und etablierte einen wiedererkennbaren Stil. Seit „Tord and Tord“, mit dem 2010 alles begonnen hat, werden die Geschichten immer düsterer, aber auch komplexer: Da reiht sich der neueste Film „Something to Remember“ (OT: „Något att minnas“) ein. 

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„Unterwegs“ (2019)

Kurzfilm / Niederlande / Fiktion / 2019

Filmkritik: Durch eine persönliche Beobachtung wurde der jungen Regisseurin Marit Weerheijm die oft übersehene Armut in der Gesellschaft bewusst. Um sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, realisierte sie u.a. den Kurzfilm „Unterwegs“ (OT: „En Route“), der seine Premiere im Jugendprogramm der 70. Berlinale feierte.

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„Filipiñana“ (2020)

Kurzfilm / Philippinen, Vereinigtes Königreich / Fiktion / 2020

Filmkritik: Im Rahmen des ‚Berlinale Shorts‘-Programm lief auch der Kurzfilm „Filipiñana“ von Rafael Manuel, der eine Coming-of-Age-Geschichte in einem ungewohnten, geschlossenen Kosmos erzählt und dabei seine Bildsprache voll auskostet. Dafür wurde er auch der 70. Berlinale mit dem Silbernen Bären der Jury ‚Kurzfilm‘ ausgezeichnet.

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