„Mission Ulja Funk“ (2021)

Filmkritik: Das Generation-Programm der 71. Berlinale hielt viele einfühlsame, starke oder gesellschaftskritische Filme parat. Doch was auch nicht fehlen durfte, war ein Film, der etwas quatschig ist und sich ganz an seine junge ZuschauerInnen richtet. Die Regisseurin Barbara Kronenberg schuf mit „Mission Ulja Funk“ (OT: „Mission Ulja Funk“, Deutschland, Luxemburg, Polen, 2021) einen solchen Beitrag und schickt seine jungen HeldInnen auf einen quietschbunten Roadtrip.

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„Herr Bachmann und seine Klasse“ (2021)

Filmkritik: Der fast vierstündige Dokumentarfilm „Herr Bachmann und seine Klasse“ (Deutschland, 2021) von Maria Speth, der auf der 71. Berlinale seine Premiere feierte, besticht mit einem Einblick in einen pädagogischen Führungsstil, der sich abseits vom leistungsorientierten Arbeiten komplett auf seine SchülerInnen konzentriert, und konnte damit den Silbernen Bären für den Preis der Jury gewinnen. Weiterlesen

71. Berlinale 2021 – Open Air

  1. – 20. Juni 2021 / Open Air

Festivalankündigung: In diesem Jahr wurde die Berlinale wegen der Corona-Pandemie in den Sommer verlegt. Vom 9. bis 20. Juni 2021 steht dem Publikum ein vielfältiges Programm mit über 130 Beiträgen aus 54 Ländern zur Verfügung. Auch in diesem Jahr ist das ‚Berlinale Shorts‘-Programm eine Entdeckung wert. Neben den 20 Kurzfilmen in dem Programm kann man auf der Berlinale über 90 Langfilme, zahlreiche weitere Kurzfilme und drei Serien sehen. Damit die Qual der Wahl nicht so schwer fällt, kommen hier unsere persönlichen Empfehlungen. 

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„Ich bin dein Mensch“ (2021)

Filmkritik: Oft finden sich im Berlinale Wettbewerb, welcher in diesem Jahr 15 Filme aus 16 Länder umfasste, viele schwere Stoffe und viele Dramen. Doch in diesem Jahr überraschte das vielfältige Programm, u.a. der Gewinner „Bad Luck Banging or Loony Porn“, aber auch die deutschen Beiträge waren für Überraschungen gut. So auch der neueste Film von Maria Schrader – „Ich bin Dein Mensch“ (ET: „I’m Your Man“, Deutschland, 2021) – eine im Kern romantische Komödie.

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„Bad Luck Banging or Loony Porn“ (2021)

Filmkritik: Der Gewinner der diesjährigen Berlinale ist der Spielfilm „Bad Luck Banging or Looney Porn“ (OT: „Babardeală cu bucluc sau porno balamuc“, Rumänien/Luxemburg/Kroatien/Tschechische Republik, 2021) des Regisseurs Radu Jude, der hier in einem Triptychon mit viel Humor den Menschen an sich und die rumänische Gesellschaft portraitiert.

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„Day Is Done“ (2021)

Kurzfilm / China / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der chinesische Kurzfilm „Day is Done“ (OT: „下午过去了一半“ / „Xia Wu Guo Qu Le Yi Ban“) gewann im Rahmen des ‚Berlinale Shorts‘-Programm einen Silbernen Bären, erzählt auf einfühlsame Weise vom Abschiednehmen, der sommerlichen Hitze und führt hier seinen 2016 entstandenen Spielfilm „The Summer is Gone“ fort.

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„International Dawn Chorus Day“ (2021)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der Kurzfilm „International Dawn Chorus Day“ von John Greyson, der Teil des Berlinale Shorts-Programm ist und so im Sommer auch in den Berliner Kinos zu sehen sein wird, wählt einen ungewöhnlichen Zugang, um seine Geschichte über politische Geflüchtete und deren Trauma zu erzählen. 

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Berlinale 2021

Festivalbericht: Die 71. Ausgabe der Berlinale findet in diesem Jahr als ein Sommerevent im Juni statt und wird ihren Besuchern ein buntes Programm in verschiedenen Sektionen bieten. Auch das ‚Berlinale Shorts‘-Programm, welches seit 2007 ein fester Bestandteil der Berlinale ist, ist wieder der perfekte Ort, um Filme junger RegisseurInnen kennenzulernen. Nach dem Motto ‚Erzähl mir von Dir, damit ich die Welt verstehe‘ präsentiert das Programm 20 Kurzfilme aus 16 Ländern und kürte drei davon zu Preisträgern.

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