Sechs Fragen an Michael Omonua

Interview: Im Gespräch mit dem Filmemacher Michael Omonua konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Rehearsal“ erfahren, der ein Beitrag des diesjährigen ‚Berlinale Shorts‘-Proramm ist. Er erzählt wie er die Grenzen in seiner Geschichte verschwimmen lässt, wie viel Kritik in seinem Kurzfilm steckt und wie die Location den visuellen Stil bestimmte. 

The original english language interview is also available.

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„Rehearsal“ (2021)

Kurzfilm / Nigeria / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der nigerianische Kurzfilm „Rehearsal” von Michael Omonua, gesehen im Rahmen des Berlinale Shorts Programm 2021, lässt die Grenzen in seinem Film absichtlich verschwimmen und lädt die ZuschauerInnen dazu ein, über Religion und deren teilweise inszenierten Charakter nachzudenken.

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„International Dawn Chorus Day“ (2021)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der Kurzfilm „International Dawn Chorus Day“ von John Greyson, der Teil des Berlinale Shorts-Programm ist und so im Sommer auch in den Berliner Kinos zu sehen sein wird, wählt einen ungewöhnlichen Zugang, um seine Geschichte über politische Geflüchtete und deren Trauma zu erzählen. 

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Berlinale 2021

Festivalbericht: Die 71. Ausgabe der Berlinale findet in diesem Jahr als ein Sommerevent im Juni statt und wird ihren Besuchern ein buntes Programm in verschiedenen Sektionen bieten. Auch das ‚Berlinale Shorts‘-Programm, welches seit 2007 ein fester Bestandteil der Berlinale ist, ist wieder der perfekte Ort, um Filme junger RegisseurInnen kennenzulernen. Nach dem Motto ‚Erzähl mir von Dir, damit ich die Welt verstehe‘ präsentiert das Programm 20 Kurzfilme aus 16 Ländern und kürte drei davon zu Preisträgern.

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„Playback“ (2019)

Kurzfilm / Argentinien / dokumentarische Form / 2019

Filmkritik: Der Kurzfilm „Playback“ (OT: „Playback. Ensayo de una despedida“) von Agustina Comedi, der im diesjährigen ‚Berlinale Shorts‘-Programm lief und den Teddy Award gewann, erzählt auf der Grundlage alter VHS-Aufnahmen von einer Gruppe Transgender-Frauen im Argentinien der späten 80er Jahre.

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„Huntsville Station“ (2020)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2020

Filmkritik: Die Dokumentation „Huntsville Station“, welche auf der 70. Berlinale ihre Weltpremiere feierte, fängt den kurzen Moment von Häftlingen zwischen Entlassung und der Busfahrt zurück in ihr Leben ein. Die beiden Regisseure Jamie Meltzer und Chris Filippone gehen dabei auf die Menschen zu und fangen das Gefühl ein, wie es ist wieder frei zu sein.

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„Girl and Body“ (2019)

Kurzfilm / Australien / Fiktion / 2019

Filmkritik: Die australische Filmemacherin Charlotte Mars beschäftigt sich in ihrem Kurzfilm „Girl and Body“ mit Frauen und ihrem eigenen Körperbewusstsein und findet dafür eine eigene Bildsprache. Der Film, der Teil des ‚Berlinale Shorts‘-Programms war, erzeugt einen starken Eindruck, der die Gefühle seiner Protagonistin wunderbar vermitteln kann.

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„T“ (2019)

Kurzfilm / USA / Dokumentarische Form / 2019

Filmkritik: Wie geht man mit Verlust und der eigenen Trauer um? In verschiedenen Kulturkreisen findet sich darauf eine Antwort. Auch in einem Mikrokosmos von in Florida lebenden Afroamerikanern existieren speziellen Riten, um zu trauern. Das hält die Filmemacherin Keisha Rae Witherspoon in ihrem Kurzfilm „T“ fest und konnte damit den Goldenen Bären für den ‚Besten Kurzfilm‘ auf der 70. Berlinale gewinnen.

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„Cause of Death“ (2020)

Kurzfilm / Südafrika, Österreich / Dokumentation / 2020

Filmkritik: Die südafrikanische Regisseurin Jyoti Mistry erzählt in ihrem beeindruckenden Kurzfilm „Cause of Death“, der im Rahmen der ‚Berlinale Shorts‘ auf der 70. Berlinale seine Weltpremiere feierte, über Gewalt an Frauen und bedient sich dafür Archivmaterial, einem eindringlichen Off-Kommentar und Animationen.   

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