„Schwarzfahrer“ (1993)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 1993

Filmkritik: Auf den 30. Bamberger Kurzfilmtagen liefen in einem Sonderprogramm Kurzfilme bekannter Regisseure. Dort konnte man u.a. „True“ von Tom Tykwer, „So schnell es geht nach Istanbul“ von Andreas Dresen und den Gewinner des Oscars als ‚Bester Kurzfilm‘ 1994 sehen: „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart sehen.

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„Mein Opa vom Mars“ (2019)

Filmkritik: Alljährlich gibt es auf dem 29. Filmfestival Cottbus auch ein Kinderprogramm. Der kroatische Spielfilm „Mein Opa vom Mars“ (OT: „Moj Dida je pao s Marsa“, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Luxemburg, Norwegen, Tschechische Republik, Bosnien und Herzegowina, 2019) stach unter den Kinderfilmen hervor. Die Regisseure Dražen Žarković und Marina Andree Škop erzählen eine fantasievolle und herzensgute Geschichte mit einer großen Portion Science-Fiction und Abenteuer.

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„Pioniere des wilden Westens“ (1931)

1931 / 4. Oscarverleihung / 7 Nominierungen / 3 Auszeichnungen

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Pioniere des wilden Westens“ (OT: „Cimarron“, USA, 1931) ist der erste Western, der den Oscar für den ‚Besten Film‘ gewann. Der Film aus dem Genre, was so alt wie der Film selbst ist, konnte sich auf der 4. Oscarverleihung am 10. November 1931 gegen vier Konkurrenten durchsetzen und gewann von seinen sieben Nominierungen insgesamt noch zwei weitere Trophäen. Damit war er der große Gewinner des Abends, denn insgesamt wurden nur neun Preise in einem Bankett-Rahmen, nicht wie heute mit einem Riesenspektakel, vergeben.

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„So schnell es geht nach Istanbul“ (1990)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 1990

Filmkritik: Andreas Dresen, bei Kritikern und Filmfreunden hoch geschätzer Regisseur von Filmen wie „Halt auf freier Strecke“ (2011) und „Gundermann“ (2018) hat ebenfalls mit Kurzfilmen angefangen. Der schon 45-minuten lange „So schnell es geht nach Istanbul“ wurde damals auf der 41. Berlinale beim ‚Neuen Deutschen Film‘ vorgestellt, konnte im Jahr darauf den Publikumspreis auf den 2. Bamberger Kurzfilmtagen gewinnen und lief nun zum Jubiläum noch einmal in Bamberg.

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„Little Joe – Glück ist ein Geschäft“ (2019)

Filmkritik: Die österreichische Filmemacherin Jessica Hausner erzählt in ihrem ersten englischsprachigen Spielfilm „Little Joe“ (OT: „Little Joe“, UK, Österreich, Deutschland, 2019), ihrem mittlerweile sechsten Film und einem Science-Fiction-Horror, von einer Blume, die glücklich machen soll.

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„Nefta Football Club“ (2018)

Kurzfilm / Frankreich, Tunesien, Algerien / Fiktion / 2018

Filmkritik: Die meisten Nominierten des Oscars für den ‚Besten Kurzfilm‘ waren ernster und schwerer Natur. So auch der Gewinner „The Neighbors‘ Window“ von Marshall Curry. Doch einer der fünf Nominierten schafft es reale Ereignisse, die auch Missstände anprangern, mit viel Humor zu erzählen: Yves Piats „Nefta Football Club“.

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„Sister“ (2018)

Kurzfilm / China, USA / Animation / 2018

Filmkritik: Der Stop-Motion-Film „Sister“ (OT: „妹 妹“) von Siqi Song erzählt auf berührende und fantasievolle Weise von der Einkindpolitik in China. Damit schaffte es der achtminütige Kurzfilm zu den 92. Oscars, als einer der Nominierten für den ‚Besten Animierten Kurzfilm‘, verlor dann aber schlussendlich gegen „Hair Love“. 

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„Bernadette“ (2019)

Filmkritik: Nachdem der Regisseur Richard Linklater sich mit der “Sunset”-Trilogie (1995, 2004, 2013) einen Namen gemacht hat und mit dem Langzeitspielfilm „Boyhood“ (2014) einen großen Achtungserfolg feierte, zeichnet er in seinem neuesten Film – „Bernadette“ (OT: „Where’d You Go, Bernadette“, USA, 2019) – ein Portrait einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.

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