Filmkritik: Der Schweizer-israelische Kurzfilm „A Bird’s Wish“ war einer von vier Animationsfilmen der 60. Hofer Filmtage 2026. Die Regisseurin Gan De Lange überträgt dabei ihre eigenen Erfahrungen auf einen schillernden Vogel mit einem großen Wunsch.
Filme
„Something Wild“ (2025)
„By Any Means“ (2026)
Filmkritik: Das Etikett ‚nach wahren Begebenheiten‘ wird gerne von Spielfilmen herangezogen, um seine eigene Geschichte zu legitimieren. Auch der zweite Spielfilm des Regisseurs Elegance Bratton – „By Any Means“ – beruft sich auf historische Ereignisse rund um die Ermorderung des Bürgerrechtsaktivisten Vernon Dahmer während der Bürgerrechtsbewegung in den 60er Jahren in den USA.
„Our Girls“ (2025)
Filmkritik: Das niederländische Spielfilm „Our Girls“ des Regisseurs Mike van Diem, der im Programm der 59. Hofer Filmtage 2025 zu sehen war, ist ein Drama, das sich beinahe kammerspielartig um zwei Familien und große moralische Fragen dreht und nun in die Kinos kommt.
„Moscas – Fliegen und andere Gäste“ (2026)
Filmkritik: Der mexikanische Spielfilm „Moscas – Fliegen und andere Gäste“ von Fernando Eimbcke, der auf der 76. Berlinale 2026 seine Weltpremiere feierte und mit dem Leserpreis der Berliner Morgenpost und dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet wurde, ist ein zartes Drama, das die Kraft von Freundschaft auf unprätentiöse Weise betont.
„Primetime“ (2026)
„Bagger Drama“ (2024)
Filmkritik: Der Schweizer Spielfilm „Bagger Drama“ von Piet Baumgartner, der auf dem 46. Filmfestival Max Ophüls Preis 2025 seine Weltpremiere feierte und für die Beste Regie und mit dem Fritz-Raff-Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde, erzählt eine Geschichte von Verlust aus drei Perspektiven und zeigt vermutlich das erste Bagger-Ballett der Filmgeschichte.
„Daughter“ (2024)
Filmkritik: Der belgische Kurzfilm „Daughter“ (OT: „La Fille“) von Jorge Sermini, der im ‚Shock Block‘-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 lief, ist eine Geschichte über Verlust und Elternliebe und das im Gewand eines Horrorfilms.
„Der Heimatlose“ (2026)
Filmkritik: Die erst letztes Jahr ins Leben gerufene Berlinale-Sektion ‚Perspectives‘ zeigt Debütfilme junger Filmschaffender. Auch Kai Stänicke, der bereits mit seinen Kurzfilmen aufgefallen ist, feierte mit seinem Debütfilm „Der Heimatlose“ in dieser Sektion auf der 76. Berlinale 2026 seine Weltpremiere und erzählt in einem historischen Gewand von aktuellen Themen.


