„The Great Malaise“ (2019)

Kurzfilm / Kanada / Animation / 2019

Filmkritik: In nur sechs Minuten schafft es die Regisseurin und Animationskünstlerin Catherine Lepage mit ihrem Animationsfilm „The Great Malaise“ (OT: „Le mal du siècle“) die Gefühle von Burnout und Depression spürbar zu machen und kann damit die ZuschauerInnen berühren. 

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„Die Waschmaschine“ (2020)

Kurzfilm / Österreich, Deutschland / Fiktion / 2020

Filmkritik: Der erste Kurzfilm im Masterstudium des österreichischen Filmemachers Dominik Hartl – „Die Waschmaschine“ – ist eine realitätsnahe Geschichte über das Bedürfnis auf eigenen Füßen zu stehen, die ebenso irrationale Ängste thematisiert.

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„Possessor“ (2020)

Filmkritik: Der kanadische Regisseur Brandon Cronenberg muss in große Fußstapfen treten. So werden seine Filme unweigerlich mit denen seines Vaters David Cronenberg, der u.a. „Die Fliege“ (1986) und „eXistenZ“ (1999) schuf, verglichen. Als 2012 sein Debüt-Spielfilm „Antiviral“ erschien, kam er noch nicht an die Qualität der Arbeiten seines Vaters heran, mit seinem zweiten Spielfilm „Possessor“ (OT: „Possessor“, USA, Großbritannien, Kanada, 2020) offenbart er aber sein Potential, dies zu erreichen.

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„Eine gewisse Liebe zur Symmetrie“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Eine gewisse Liebe zur Symmetrie“ von Marlene Denningmann, gesehen auf den 31. Bamberger Kurzfilmtagen, frönt der Liebe zu einer Verschwörungstheorie und macht Angela Merkel zur heimlichen Feministin.

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„Vanille“ (2020)

Kurzfilm / Frankreich, Schweiz / Animation / 2020

Filmkritik: Der französische Kurzfilm „Vanille“, der u.a. auf dem 28. Internationalen Trickfilm Festival Stuttgart und dem 23. mo&friese-Festival in den Kinderprogrammen zu sehen war, ist ein wunderbarer Animationsfilm von Guillaume Lorin, der viele Themen – märchenhafte wie gesellschaftsrelevante – vereint.

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„Promising Young Woman“ (2020)

Filmkritik: Der Spielfilm „Promising Young Woman“ ist das Regiedebüt der amerikanischen Schauspielerin Emerald Fennell und war der ungewöhnlichste Oscarbeitrag in diesem Jahr. Er war in fünf Kategorien nominiert und konnte schlussendlich den Oscar für das ‚Beste Originaldrehbuch‘ für seine gelungene, bis ins letzte Detail durchdachte und sich in kein Genre pressende Story mit nach Hause nehmen.

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„Nomadland“ (2020)

Filmkritik: Der große Gewinner vieler Preisverleihungen, wie den Golden Globes und auch den 93. Oscarverleihung, war der amerikanische Spielfilm „Nomadland“ (OT: „Nomadland“, USA, 2020) von Chloé Zhao. Der bemerkenswerte Film zeigt das amerikanische Nomadenleben in heutigen Zeiten der Arbeitsimmigration, fängt damit das Gefühl immer unterwegs zu sein ein und thematisiert nebenbei viele gesellschaftsrelevante Themen.

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„Delimitation“ (2020)

Kurzfilm / Tschechische Republik / Experimentalfilm / 2020

Markéta Jandová

Filmkritik: Der tschechische Kurzfilm „Delimitation“ von Tereza Vejvodová, der auf dem 27. Slamdance Filmfestival 2021 im Programm ‚Narrative Shorts‘ lief, begeistert mit seiner choreographierten Erzählung eines Neubeginns und dem gut eingefangenen Gefühl, wie es ist, sich in einer fremden Stadt einzuleben.

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