Interview: Im Gespräch mit dem französischen Regisseur Idir Serghine konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Oni“ erfahren, der im ‚Shock Block‘-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war, erfahren. Er erzählt mehr über die Entstehung des Films, seine Liebe zur Kunstgeschichte und wie die Musik einen Kontrast zu den Bildern bietet und so den Schrecken verstärkt.
Gemälde
„Oni“ (2025)
Filmkritik: Der französische Kurzfilm „Oni“ von Idir Serghine, der im Genre-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war, ist ein Horror Short, der mit wenigen Mitteln und seiner großartigen Hauptdarstellerin großen Schrecken verbreitet.
„The Blood“ (2025)
Filmkritik: Der spanische Kurzfilm „The Blood“ (OT: „La Sangre“) von Joaquín León, der im Internationalen Wettbewerb des 41. Interfilm Berlin 2025 zu sehen war, erzählt vom Erwachsenwerden in einem Dorf und wie ein mögliches Wunder das Leben eines jungen Mannes verändert.
„Wo ist meine Schwester?“ von Sven Nordqvist (2007)
32 Seiten / ab 5 Jahren / Verlag Friedrich Oetinger / 19,90 €
Buchkritik: Der schwedische Geschichtenerzähler und Illustrator Sven Nordqvist ist Groß und Klein bekannt durch seine „Pettersson und Findus“-Reihe (1984-2019). Mit dem großformatigen Kinderbuch „Wo ist meine Schwester?“ offenbart er noch mehr sein großes Zeichentalent und entführt den Betrachter in eine fantastische Welt.
„Ein Amerikaner in Paris“ (1951)
1952 / 24. Oscarverleihung / 1952 / 8 Nominierungen / 6 Auszeichnungen
Filmkritik: Das dritte Musical, das in der Geschichte der Oscars die Auszeichnung ‚Bester Film‘ erhielt, war Vincente Minellis „Ein Amerikaner in Paris“ (OT: „An American in Paris“, USA, 1951). Er konnte von seinen acht Nominierungen sechs Preise mit nach Hause nehmen und mit seinem Sieg hätte im Vorfeld keiner gerechnet. Die beiden Filme „Ein Platz an der Sonne“ und „Endstation Sehnsucht“ waren die großen Favoriten des Abends, doch schon bei den Golden Globes konnte das Musical den Preis für das ‚Beste Musical‘ gewinnen, prädestinierte sich so auch für die Oscars und ging schlussendlich als großer Sieger des Abends, als lachender Dritter, aus dem Rennen hervor.
Sechs Fragen an Veljko Popović
Interview: Im Gespräch mit dem kroatischen Filmemacher Veljko Popović erzählt er uns mehr über seinen Kurzfilm „Biciklisti“, der die Zuschauer auf dem 31. Filmfest Dresden entzückte, wie es zu dem Projekt kam und über seine Ursprünge als Maler und wie der Dichter Vasko Lipovac ihn beeinflusst hat.
The original english language interview is also available.
„Cyclists“ (2018)
Kurzfilm / Kroatien & Frankreich / Animation / 2018
Filmkritik: Inspiriert von den Gemälden und Plastiken des kroatischen Künstlers Vasko Lipovac schuf der Filmemacher und Maler Veljko Popović den Kurzfilm „Cyclists“ (OT: „Biciklisti“), zu sehen u.a. auf dem 31. Filmfest Dresden 2019. Er transportiert dabei nicht nur die Inhalte von seinen Werken, sondern adaptiert auch wunderbar den Stil auf filmischer Ebene.
Kunstbesitz. Kunstverlust. in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Lucas Cranachs d. J. „Bildnis eines Mannes“ wird wieder in Empfang genommen (1959). Vorne links auf dem Foto: der damalige Generaldirektor der SKD Max Seydewitz. 1947-1952 war er Ministerpräsident Sachsens, fiel dann in Ungnade. Mit seiner Frau Ruth veröffentlichte er mehrere Bücher mit spannenden Geschichten zum Museumsbestand der SKD. Da sie vor sozialistischer Ideologie strotzen, sind vor allem die Vorworte mit Vorsicht zu genießen. © Archiv, SKD
Ausstellungsbericht: Was darf im Museum sein und was gehört dort nicht hin? Diese Frage stellt sich nicht nur im Angesicht Beuys’scher Fettecken, sondern auch im Hinblick auf die Rechtmäßigkeit des Besitzanspruchs. Besonders durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs gingen Kulturgüter aus Museen verloren oder kamen über ethisch und rechtlich fragwürdige Wege in den Museumsbestand. Mit einer Ausstellung über Provenienzforschung machen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) darauf aufmerksam. Allein: Eine vollwertige Ausstellung ist es nicht.
“Loving Vincent” (2017)

© 2017 Loving Vincent Sp.z.o.o. & Loving Vincent Ltd.
Filmkritik: Bei den Oscars 2018 ist der britisch-polnische Animationsfilm “Loving Vincent” einer der Anwärter auf den Besten Animationsfilm. Wie unwahrscheinlich der Gewinn bei Gegnern wie dem Pixar-Film “Coco – Lebendiger als Leben” (2017) und dem Blue-Sky-Studios-Film “Ferdinand – Geht STIERisch ab” (2017) auch sein mag, hätte “Loving Vincent” ihn als erster vollständig gemalter Film mehr als verdient.
„Naturmystik in der Kunst der Spätrenaissance“
Partnerausstellung zu „Alles in Allem“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Ausstellungsbericht: Nach der fulminanten Ausstellung „Alles in Allem“ wuchs die Neugier auf die dazugehörige Bilderschau, die noch bis 04.12. läuft. Können Bilder gegen ein geniales Konzept und eine tolle Ortswahl anstinken? Vermutlich. Aber leider versucht es diese Bilderschau gar nicht erst.

Roelant Savery: Paradieslandschaft. Das ist so ziemlich der ästhetische Höhepunkt dieser Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden