Kunstbesitz. Kunstverlust. in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

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Lucas Cranachs d. J. „Bildnis eines Mannes“ wird wieder in Empfang genommen (1959). Vorne links auf dem Foto: der damalige Generaldirektor der SKD Max Seydewitz. 1947-1952 war er Ministerpräsident Sachsens, fiel dann in Ungnade. Mit seiner Frau Ruth veröffentlichte er mehrere Bücher mit spannenden Geschichten zum Museumsbestand der SKD. Da sie vor sozialistischer Ideologie strotzen, sind vor allem die Vorworte mit Vorsicht zu genießen. © Archiv, SKD

Ausstellungsbericht: Was darf im Museum sein und was gehört dort nicht hin? Diese Frage stellt sich nicht nur im Angesicht Beuys’scher Fettecken, sondern auch im Hinblick auf die Rechtmäßigkeit des Besitzanspruchs. Besonders durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs gingen Kulturgüter aus Museen verloren oder kamen über ethisch und rechtlich fragwürdige Wege in den Museumsbestand. Mit einer Ausstellung über Provenienzforschung machen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) darauf aufmerksam. Allein: Eine vollwertige Ausstellung ist es nicht.

 

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“Der Fall Lori Plump” von Sebastian Meschenmoser (2013)

64 Seiten / ab 4 Jahren / Esslinger Verlag / 9,95 €

© esslinger Verlag

Buchkritik: Nicht nur Eichhörnchen (“Eichhorn und der Mond”), Ziegen (“Die verflixten sieben Geißlein”) und Hunde (“Mopsmanns magische Wunderwolle”) bringt der deutsche Künstler und Kinderbuchautor Sebastian Meschenmoser in seinen Büchern unter, sondern auch ein Plumplori, das man selten als Hauptcharakter in Kindergeschichten findet: “Der Fall Lori Plump” (2013). Weiterlesen

“Bauer Ente” von Martin Waddell (1991)

40 Seiten / ab 4 Jahren / orell füssli Verlag / 14,95 €

Cover des Kinderbuchs "Bauer Ente" von Martin Waddell

Aus: „Bauer Ente“ von Martin Waddell © 2017 Orell Füssli Kinderbuch

Buchkritik: Der versierte Kinderbuchautor Martin Waddell (*1941 in Belfast) bringt den Kindern mit seinem in den 90er Jahren erschienenen Kinderbuch “Bauer Ente” eine kindgerechte Version der Orwellschen “Animal Farm”. Weiterlesen

“Wo ist mein Hut?” von Jon Klassen (2012)

40 Seiten / ab 4 Jahren / NordSüd Verlag / 15 €

Cover des Kinderbuchs

© Nord Süd Verlag

Buchkritik: Der 1981 in Kanada geborene Jon Klassen ist ein Tausendsassa. Er ist Animationskünstler, Illustrator und Schriftsteller und das nicht nur für Kinderbücher. So ist “Wo ist mein Hut” auch kein typisches Kinderbuch, sondern löste mit seiner ungewöhnlichen Geschichte und dessen Ende Applaus, Kritik und wilde Diskussionen aus. Weiterlesen