„Wochenbett“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2020

Filmkritik: Die Künstlerin Henriette Rietz schuf mit „Wochenbett“, gesehen im ‚Nationalen Wettbewerb‘ des 32. Filmfest Dresden, ihren ersten Kurzfilm, der auf eigenen Erfahrungen beruht, und konnte damit den LUCA Filmpreis für Geschlechtergerechtigkeit gewinnen.

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„Der übers Meer kam“ (2020)

Kurzfilm / Österreich, Deutschland / Dokumentation / 2020

Filmkritik: Nachdem Jonas Riemer die ZuschauerInnen mit seinem gelungenen Spiel-Kurzfilm „Mascarpone“ unterhalten hat, kann man nun seinen zweiten Film „Der übers Meer kam“ auf den Festivals sehen u.a. auf dem Filmfest Dresden, doch dieses Mal entschied er sich für einen Anime-Dok mit ernstem Hintergrund.

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25. Schlingel Chemnitz 2020

Mitteilung: Das etablierte, internationale Kinder- und Jugendfilmfestival Schlingel, welches alljährlich in Chemnitz stattfindet, feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Dabei war die Resonanz auch in diesem Jahr, trotz strenger Corona-Regelungen zufriedenstellend für den Festivalleiter Michael Harbauer und sein Team. Es wurden 13.000 Besucher verzeichnet, welche vom 10. bis 17. Oktober in fünf Spielstätten aus 263 Produktionen aus 40 Ländern ihr individuelles Programm zusammenstellen konnten. Dabei präsentierte das Festival wieder eine gute Mischung aus deutschen und internationalen Produktionen, welche wunderbar zeigen, wie vielfältig der Kinder- und Jugendfilm ist. Der Hauptpreis – der Europäische Kinderfilmpreis der Sächsischen Kunstministerin – wurde an den polnischen Spielfilm „Ärger hoch drei“ von Marta Karwonksa vergeben. Die Stadt Chemnitz kürte „Schwesterchen“ von Alexander Galibin zu ihrem Gewinner und der Film „Die Piraten von nebenan“ gewann die Herzen der Kinderjury. Zudem wurde auch in diesem Jahr der Hauptpreis der Sächsischen Landesmedienanstalt vergeben – diesmal an „Moon Rock für Monday“ von Kurt Martin.     

Wer mehr zu den Preisen und den Gewinnern erfahren möchte kann in der Presseinfo zu den Preisträgerfilmen nachlesen oder die Preisverleihung auf YouTube nachholen.

geschrieben von Doreen Matthei

Filme, welche die Testkammer gesichtet hat:

  • Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (OT: „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, Deutschland, 2019, Regie: Caroline Link)
  • Bist du hungrig?“ (OT: „Are you hungry?“, Finnland, 2019, Regie: Teemu Niukkanen)
  • „Boxi und der verlorene Schatz“ (OT: „Boxi a Film!“, Ungarn, 2020, Regie: Béla Klingl) 
  • „Clara und der magische Drache“ (OT: „Klara ta tschariwni drakon“, Ukraine, 2019, Regie: Oleksandr Klymenko)
  • „Der Nachtzug“ (OT: „Ghatare An Shab“, Iran, 2019, Regie: Hamidreza Ghotbi)
  • „Linie 28“ (OT: „O28“, Frankreich, 2019, Regie: Otalia Caussé, Geoffroy Collin, Louise Grardel, Antoine Marchand, Robin Merle, Fabien Meyran)
  • Masel Tov Cocktail“ (OT: „Masel Tov Cocktail“, Deuschland, 2020, Regie: Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch)   
  • Nein, ich will nicht tanzen!“ (OT: „No, I don’t want to dance!“, UK, 2019, Regie: Andrea Vinciguerra)
  • „Perfect 10“ (OT: „Perfect 10“, UK, 2019, Regie: Eva Riley)
  • „Unser Zuhause“ (OT: „우리집“, Südkorea, 2019, Regie: Ga-Eun Yoon)

Quellen:

„FragMANts“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Experimental / 2019

Filmkritik: Das mittlerweile nur noch aus zwei Künstlerinnen bestehende Künstlerinnenkollektiv NEOZOON beschäftigt sich seit Jahren mit dem Verhältnis von Mensch und Tier und nutzt dafür YouTube als Quelle ihrer Filme. Auch in ihrem neuesten Film „FragMANts“ stellen sie wieder einen gelungenen Mix aus YouTube-Material zusammen, um diesmal den Menschen und sein Konsum- und Vorliebenverhalten einzufangen. 

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„Nimic“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland, UK, USA / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der griechische Regisseur Yorgos Lanthimos, der mit Filmen wie „The Killing of a Sacred Deer“ (2017) und „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“ (2019) Weltruhm erlangt hat, realisierte zwischen seinen Langfilmprojekten im Jahr 2019 den Kurzfilm „Nimic“, der auf dem 32. Filmfest Dresden im Programm ‚Schwerpunkt: Nachbilder–Spuren des Traumas‘ zu sehen war.

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„Are you hungry?“ (2019)

Kurzfilm / Finnland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der finnische Regisseur Teemu Niukkanen bewies uns bereits in seinem Erstling „Fucking Bunnies“ (OT: „Saatanan Kanit“, 2018), dass man wunderbar ernste Themen mit Humor verbinden kann, wenn man über das Alltägliche etwas Unerwartetes hereinbrechen lässt. Auch bei „Are you hungry?“ (OT: „Onko Sulla Nälkä?“) bleibt er der psychologisierenden Komödie treu und liefert damit wieder wunderbare Unterhaltung. 

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„Brave Little Army“ (2018)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2018

Filmkritik: Die kanadische Filmemacherin und Schauspielerin Michelle D’Alessandro Hatt schuf mit ihrem Kurzfilm „Brave Little Army“, zu sehen u.a. im ‚Jugend‘-Programm des 32. Filmfest Dresden, einen gelungenen Auftakt für eine geplante Trilogie und erzählt wie sich eine starke Mädchenclique fand.

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„Masel Tov Cocktail“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2020

Filmkritik: Der 30-minütige Kurzfilm „Masel Tov Cocktail“ von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch war der große Sieger des 32. Filmfest Dresden, denn er lief nicht nur erfolgreich im Jugend- und Wettbewerbsprogramm und konnte die Herzen der Zuschauer und den Goldenen Reiter des Publikums gewinnen, sondern wurde auch mit dem höchstdotierten Preis des Festivals, dem Filmförderpreis der Staatsministerin, ausgezeichnet. 

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