Acht Fragen an Loïc Hobi

Interview: Im Gespräch mit dem französischen Regisseur Loïc Hobi konnten wir mehr über seinen experimentellen Kurzfilm „New Gods“, der auf dem 33. Filmfest Dresden mit dem Goldenen Reiter der Jugendjury im Internationalen Wettbewerb ausgezeichnet wurde, erfahren, warum er sich so der Incel-Bewegung nähert und wie wichtig ihm eine erzählerische und visuelle Mischform war.

The original english language interview is also available.

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„New Gods“ (2020)

Kurzfilm / Schweiz/Frankreich / Dokumentation / 2020

Filmkritik: Der Kurzfilm „New Gods“ (OT: „Les Nouveaux Dieux“) des französischen Filmemachers Loïc Hobi, der auf dem 33. Filmfest Dresden den Goldenen Reiter der Jugendjury im Internationalen Wettbewerb gewann, ist ein eindringliches Dokument über die Incel-Bewegung, der sich der Regisseur auf visuell und erzählerisch experimentelle Weise nähert.

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„Dead to Me“ (Staffel 2, 2020)

Serienkritik: Die erste Staffel der amerikanischen Netflix-Serie „Dead to me“ überraschte mit einem geschärften Blick auf die Probleme reicher Vorstädtler und einer besonderen Frauenfreundschaft. Nach einem gewaltigen Cliffhanger am Ende der ersten Staffel erschienen nun die zehn Folgen der zweiten Staffel.

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„American Crime Story – The People v. O. J. Simpson“ (Staffel 1, 2016)

Serienkritik: Die erste Staffel der Anthologie-Serie „American Crime Story“ beschäftigt sich in ihren zehn Folgen unter dem Zusatztitel „The People v. O. J. Simpson“ mit der medienwirksamen Gerichtsverhandlung rund um den ehemaligen Football-Profi Simpson, welcher im Jahr 1995 wegen Mordes angeklagt wurde.

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„The End of the F***ing World“ (Staffel 1, 2018)

Serienkritik: Der Comiczeichner Charles S. Forsman lieferte die Grundlage für die Netflix-Serie „The End of the F***ing World“, welche ab 2018 in bisher zwei Staffeln ausgestrahlt wurde. In den acht Folgen der ersten Staffel wird die Geschichte zweier widerborstiger Teenager erzählt und das mit einer guten Mischung aus künstlicher Inszenierung und realen Themen.

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„Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

Filmkritik: Das Kinojahr 2020 fing mit dem Whodunit-Krimi „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (OT: „Knives Out“, USA, 2019) von Rian Johnson in den deutschen Kinos wunderbar an. Mit dem verschmitzten Blick auf alle Vorgänger dieses Genres und einem hervorragenden Cast mit vielen namhaften Gesichtern lieferte der amerikanische Spielfilm gelungene Unterhaltung. 

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„Chicago“ (2002)

2003 / 75. Oscarverleihung / 13 Nominierungen / 6 Auszeichnungen

Filmkritik: Die 75. Oscarverleihung stand unter keinem guten Stern. Denn nur fünf Tage zuvor erklärten die USA und Großbritannien dem Irak den Krieg und die Truppen marschierten auf Bagdad zu. Bis auf den Dokumentarfilm-Gewinner Michael Moore sprach keiner in der Show diese Ereignisse an und so verlief sie unter der Moderation von Steve Martin scheinbar wie immer und wirkt angesichts solcher Ereignisse banal. Hinzu kam, dass in diesem Jahr das Jubiläum der Oscars mit Auftritten von 64 SchauspielerInnen u.a. der 91-jährigen Luise Rainer gefeiert wurde. Für viele musste es dazu wunderbar passend erscheinen, dass das Musical „Chicago“ aus der Hand von Rob Marshall sechs Trophäen von den 13 Nominierungen gewinnen konnte und sich in der Kategorie ‚Bester Film‘ dabei gegen „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002), „Der Pianist“ (2002), „Gangs of New York“ (2002) und „The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (2002) durchsetzte.

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„Riverdale“ (Staffel 1, 2017)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Riverdale“, deren erste Staffel mit 13 Folgen 2017 veröffentlicht wurde, basiert lose auf einer Comicreihe und vereint im stilsicheren Gewand viele Genres. Das führt zu einem übertriebenen Mix, der wirklich vor keiner Wendung und keinem klassischen Element zurückschreckt.  

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