„The End of the F***ing World“ (Staffel 1, 2018)

Serienkritik: Der Comiczeichner Charles S. Forsman lieferte die Grundlage für die Netflix-Serie „The End of the F***ing World“, welche ab 2018 in bisher zwei Staffeln ausgestrahlt wurde. In den acht Folgen der ersten Staffel wird die Geschichte zweier widerborstiger Teenager erzählt und das mit einer guten Mischung aus künstlicher Inszenierung und realen Themen.

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„Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

Filmkritik: Das Kinojahr 2020 fing mit dem Whodunit-Krimi „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (OT: „Knives Out“, USA, 2019) von Rian Johnson in den deutschen Kinos wunderbar an. Mit dem verschmitzten Blick auf alle Vorgänger dieses Genres und einem hervorragenden Cast mit vielen namhaften Gesichtern lieferte der amerikanische Spielfilm gelungene Unterhaltung. 

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„Chicago“ (2002)

2003 / 75. Oscarverleihung / 13 Nominierungen / 6 Auszeichnungen

Filmkritik: Die 75. Oscarverleihung stand unter keinem guten Stern. Denn nur fünf Tage zuvor erklärten die USA und Großbritannien dem Irak den Krieg und die Truppen marschierten auf Bagdad zu. Bis auf den Dokumentarfilm-Gewinner Michael Moore sprach keiner in der Show diese Ereignisse an und so verlief sie unter der Moderation von Steve Martin scheinbar wie immer und wirkt angesichts solcher Ereignisse banal. Hinzu kam, dass in diesem Jahr das Jubiläum der Oscars mit Auftritten von 64 SchauspielerInnen u.a. der 91-jährigen Luise Rainer gefeiert wurde. Für viele musste es dazu wunderbar passend erscheinen, dass das Musical „Chicago“ aus der Hand von Rob Marshall sechs Trophäen von den 13 Nominierungen gewinnen konnte und sich in der Kategorie ‚Bester Film‘ dabei gegen „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002), „Der Pianist“ (2002), „Gangs of New York“ (2002) und „The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (2002) durchsetzte.

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„Riverdale“ (Staffel 1, 2017)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Riverdale“, deren erste Staffel mit 13 Folgen 2017 veröffentlicht wurde, basiert lose auf einer Comicreihe und vereint im stilsicheren Gewand viele Genres. Das führt zu einem übertriebenen Mix, der wirklich vor keiner Wendung und keinem klassischen Element zurückschreckt.  

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„In der Hitze der Nacht“ von John Ball (1965)

174 Seiten / DuMont Verlag

Buchkritik: Der Roman „In der Hitze der Nacht“ (OT: „In the Heat of the Night“, 1965) ist das Debüt des amerikanischen Autors John Ball, welcher damit seinen Auftakt gibt für die Romantrilogie über den schwarzen Ermittler Virgil Tibbs. Obwohl nach dem Roman sogar eine Verfilmung entstanden ist, die den Oscar für den ‘Besten Film’ erhielt, sind John Ball als Autor und seine Werke heute kaum noch ein Begriff. Wenn man sich aber nochmal auf seine Detektivgeschichten einlässt, schaffen sie es, den Leser in ihren Bann zu ziehen, so auch sein erstes Buch.   Weiterlesen

„Happy Deathday 2U“ (2019)

Filmkritik: Einer der Überraschungs-Horrorfilme des Jahres 2017 war der Slasher-Film „Happy Deathday“, bei der die Hauptprotagonistin á la „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993) ihren Todestag immer wieder erlebt und es dabei nach und nach schafft ihrem Mörder auf die Schliche zu kommen. Bereits damals hatte der Regisseur Christopher Landon angedeutet, dass es einen Nachfolger geben wird. In dem nun erschienenen „Happy Deathday 2U“ (OT: „Happy Death Day 2U“, USA, 2019)  konzentriert er sich auf die Entstehung der Zeitschleife und schließt die Horroraspekte fast kategorisch aus seiner Geschichte aus. Weiterlesen

“Game Night” (2018)

Poster zum Film "Game Night"Filmkritik: Den Regisseur John Francis Daley kennen die meisten als Lance Sweets aus der US-Serie “Bones – Die Knochenjägerin“ (2007-2014). Bereits 2015 gab er in Gemeinschaftsarbeit mit Jonathan Goldstein mit dem Film “Vacations – Wir sind die Griswolds”  sein Debüt als Regisseur. Nun folgt seine zweite Regiearbeit: “Game Night” (OT: “Game Night”, USA, 2018). Weiterlesen