„This Is Us – Das ist Leben“ (Staffel 2, 2018)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „This Is Us – Das ist Leben“ war mit ihrer ersten Staffel international erfolgreich, konnte Preise gewinnen und hohe Einschaltquoten erzielen. Aus der Hand des Serienmachers Dan Fogelman folgte 2018 die zweite Staffel mit wieder 18 Folgen und erzählt die Geschichte der Familie Pearson weiter.

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Acht Fragen an Héloïse Ferlay

Camille Dampierre

Interview: Im Gespräch mit der französischen Regisseurin Héloïse Ferlay konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „To the Dusty Sea“ (OT: „À la Mer Poussière“), der u.a. auf dem 33. Filmfest Dresden zu sehen war, erfahren, über den Ursprung der Geschichte, in welchem Rahmen und mit welchen visuellen Vorstellungen das Projekt umgesetzt wurde und warum für die Animationskünstlerin Wolle das perfekte Medium ist.

The original english language interview is also available.

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Acht Fragen an Catherine Lepage

Interview: Im Gespräch mit der französischen Animationskünstlerin und Filmemacherin Catherine Lepage konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „The Great Malaise“ (2019) erfahren, der u.a. zu sehen war auf dem ITFS 2021 und der Berlinale 2021, welchen Ursprung der Film hat, warum sie sich für eine fragmentarische Erzählweise entschied und was ihr bei den Animationen wichtig war.

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„The Great Malaise“ (2019)

Kurzfilm / Kanada / Animation / 2019

Filmkritik: In nur sechs Minuten schafft es die Regisseurin und Animationskünstlerin Catherine Lepage mit ihrem Animationsfilm „The Great Malaise“ (OT: „Le mal du siècle“) die Gefühle von Burnout und Depression spürbar zu machen und kann damit die ZuschauerInnen berühren. 

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“Wonder Wheel” (2017)

Poster zum Film "Wonder Wheel"Filmkritik: Der talentierte, amerikanische Filmemacher Woody Allen liefert uns regelmäßig seit 1965 Filme. Dabei sind die über 50 Filme von ganz unterschiedlicher Qualität entstanden, besitzen aber immer typische Elemente, so dass man sein Werk kohärent bezeichnen kann. Sein neuester Film “Wonder Wheel” ist auch wieder in all sein Aspekten typisch, ordnet sich aber eher bei den soliden, aber nicht überragenden Woody-Allen-Filmen ein.

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“Mängelexemplar” (2016)

 © X Verleih

Filmkritik: Der Debütroman “Mängelexemplar” der Moderatorin und Kolumnistin Sarah Kuttner macht 2009 Furore. Er berichtet erfrischend offen und unterhaltsam über das Thema Depression. Die nun in den Kinos startetende Romanadaption “Mängelexemplar” (Deutschland, 2016) schafft es das Thema zeitgerecht aufzuarbeiten und ist für seine Regisseurin Laura Lackmann ebenfalls ein beachtenswertes Debüt.

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“Mängelexemplar” von Sarah Kuttner (2009)

© Amazon.de

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Buchkritik: Die 1979 in Ostdeutschland geborene Sarah Kuttner machte als Viva-Moderation auf sich aufmerksam. Viele Jahre lang war sie nebenbei als Kolumnistin für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpress tätig. Das Buch “Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens” (2006) stellt eine Sammlung dieser geschriebenenen Texte dar. Ihr erster Roman “Mängelexemplar” erschien drei Jahre später. Seitdem wurden noch zwei weitere Romane veröffentlicht: “Wachstumsschmerz” (2011) und “180° Meer” (2016).

In ihrem Debütroman erzählt Kuttner von Karo. Diese ist Ende 20, hat gerade ihren Job verloren und führt eine unglückliche Beziehung. Um sich selbst zu helfen, begibt sie sich freiwillig in Therapie und versucht so schnell wie möglich wieder normal zu werden. Doch als die Angstzustände und Panikanfälle immer schlimmer werden, braucht sie die Hilfe von ihrem besten Freund Nelson, ihrer Mutter und Medikamenten. Mit dem Stigma Depression versucht Karo nun wieder ihr Leben aufzubauen.

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die bühne: Im schönsten Wiesengrunde

@Max Helm PhotoArts

 

 

Aufführungsbericht: Das Laientheater der TU Dresden nimmt sich der britischen Dramatikerin Sarah Kane an. Ihre Stücke sind mehr berüchtigt denn berühmt für ihre offene Gewaltdarstellung, für Brutalität, die aus allen Poren trieft. Wie wollen die Laien das darstellen, womit schon die Profis Probleme haben? Da soll der Schauspieler mitten auf der Bühne seinen Darm entleeren. Da werden Augen ausgesaugt und Dinge irgendwo hineingesteckt, wo sie nicht hineingehören. Für diese Schonungslosigkeit gewann Sarah Kane mehrere Preise, auch aus Deutschland. Dennoch nahm sich die depressive Britin 1999 das Leben. Sie wurde nur 28 Jahre alt. Ob ihr gefallen hätte, wie die Studenten ihr Werk verwursten?

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