“Girl” (2018)

Filmkritik: Der junge, belgische Regisseur Lukas Dhont, welcher mit seinem Kurzfilm “L’infini” (2014) bereits international auf sich aufmerksam gemacht hat, gibt mit dem Spielfilm “Girl” (OT: “Girl”, Belgien & Niederlande, 2018) sein Langfilm-Debüt, welches auf den Cannes-Festspielen 2018 sehr viel Aufmerksamkeit bekam. Der Film passt gut zur einer neuen Bewegung der Sichtbarmachung von Transgender-Themen, wozu der Film “Eine fantastische Frau” von Sebastián Lelio viel beigetragen hat und sogar mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Weiterlesen

“Gridlock” (2016)

Kurzfilm / Irland / Fiktion / 2016

Filmkritik: Einer der spannendsten und überraschendsten Filme in der ‘Shock Block’-Reihe des 19. Landshuter Kurzfilmfestival war der irische Kurzfilm “Gridlock” des Regisseurs Ian Hunt Duffy. Dieser zieht einen sofort in den Bann und erinnert mit seiner Suspense-Wirkung an die Filme von Alfred Hitchcock. Weiterlesen

“Train to Busan” (2016)

Filmkritik: Der Zombiefilm ist ein beliebtes Subgenre des Horrorfilms, das es bereits seit den 30 Jahren des 20. Jahrhunderts gibt. Seitdem sind viele Spielarten in diesem Genre entstanden: Voodoo-Filme, Seuchenausbrüche, Dystopien, Liebesfilme und natürlich auch Komödien. Über die Zeit haben sich immer mehr Regeln, Stereotypen und auch Klischees entwickelt. Der südkoreanische Film “Train to Busan” (OT: “Busanhaeng”, Südkorea, 2016) schnappt sich die besten Elemente und macht daraus ein spannendes und referenzielles Genreexemplar. Weiterlesen

“Bioshock 2” (PS3, 2010)

© 2K Marin

Spielekritik: Im Jahr 2007 erschien der Shooter “BioShock” für die heimischen PCs und Konsolen. Dieser besaß alle Qualitäten, die man sich wünschen konnte. Nur drei Jahre später kam die Fortsetzung auf den Markt, welche scheinbar unmittelbar an die Geschichte des ersten Teils anknüpft und diese stimmig weiter erzählt.

Weiterlesen

“Der Eid” (2016)

© Alamode

© Alamode

Filmkritik: Der isländische Film “Der Eid” (OT: “Eiðurinn”, Island, 2016) von Baltasar Kormákur erzählt eine klassische Geschichte eines sich rächenden Vaters.

Der erfolgreiche Herzchirurg Finnur (Baltasar Kormákur) lebt ein erfülltes Leben in Islands Hauptstadt Reykjavík. Nur seine volljährige Tochter Anna (Hera Hilmar), die er über alles liebt, bereitet ihm immer wieder Sorgen. Vor allem seit sie mit dem zwielichtigen Óttar (Gísli Örn Gardarsson) zusammen ist. Schnell ist für Finnur klar, dieser Mann bedeutet nur Ärger und als dann das Unvermeidliche passiert, nimmt er die Sache selbst in die Hand.

Weiterlesen