„In der Hitze der Nacht“ (1967)

1968, 40. Oscarverleihung, 7 Nominierungen, 5 Auszeichnungen

Filmkritik: Figuren wie Sherlock Holmes, Sam Spade, Philip Marlow und Miss Marple haben in Filmen und Büchern das Genre des ‚Whodunit‘ begründet. Doch erst bei der 40. Oscarverleihung schafft es ein Film dieses Genres den Oscar für den ‘Besten Film’ zu gewinnen. Der amerikanische Spielfilm „In der Hitze der Nacht“ (OT: „In the Heat of the Night“, USA, 1967) von Norman Jewison schaffte es von sieben Nominierungen fünf Auszeichnungen zu erhalten und gilt so als der große Gewinner der 40. Academy Award of Merit und setzte sich in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Bonnie und Clyde“ (1967) und „Die Reifeprüfung“ (1967) durch. Weiterlesen

„Gandhi“ (1982)

1983 / 55. Oscarverleihung / 11 Nominierungen / 8 gewonnen

Filmkritik: Im Jahr 1983 wurden auf der 55. Oscarverleihung Preise in 18 Kategorien vergeben. Der große Gewinner der Zeremonie mit elf Nominierungen und acht Preisen war der britisch-indische Spielfilm „Gandhi“ aus der Hand von Richard Attenborough. Darunter war auch die Auszeichnung als ‚Bester Film‘ und damit setzte er sich gegen die starke Konkurrenz von „Tootsie“ (1982) von Sydney Pollack und „E.T. – Der Außerirdische“ von Steven Spielberg durch.

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„Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)

Filmkritik: Die amerikanische Schauspielerin Glenn Close gehört seit Jahren zum festen Kanon von hochkarätigen Schauspielerinnen. Sie bewies ihr Talent in Filmen wie „Eine verhängnisvolle Affäre“ (1987), „Gefährliche Liebschaften“ (1988) und „Albert Nobbs“ (2011) und wurde vor den 91. Oscars bereits sechsmal für einen Oscar nominiert. In diesem Jahr wurde sie für ihre Rolle in der Romanadaption „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (OT: „The Wife“ / USA, 2017) zum siebten Mal nominiert und hätte ihn für ihre schauspielerische Leistung mehr als verdient. Weiterlesen

„Cold War – Der Breitengrad der Liebe“ (2018)

Filmkritik: Der polnische Film „Cold War – Der Breitengrad der Liebe“ (OT: „Zimna Wojna“, Polen, Großbritannien, Frankreich, 2018) des international anerkannten Regisseurs Paweł Pawlikowski erzählt von einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte. Doch das ist ihm nicht genug. Gleichzeitig versucht er einen Schnitt durch die Jahre und Länder im Wandel ihrer Veränderungen ziehen. Weiterlesen

91. Oscars (2019)

  1. Februar 2019 / Dolby Theatre Los Angeles

© Academy of Motion Pictures and Art

Oscar-Rückblick: In diesem Jahr feierte der wohl bekannteste Filmpreis, der Academy Award of Merrit (Spitzname Oscar), sein 91. Jubiläum und schockierte im Vorfeld mit der Ankündigung, dass es keinen Moderator geben werde und zudem vier Preisvergaben in der Werbepause stattfinden sollen. Das letzte wurden zwar nicht durchgezogen, nachdem starke Proteste aufgekommen sind, aber vermutlich um die Veranstaltung zu straffen, wurde wirklich auf den alles verbindenden Moderator seit 1989 erstmals wieder verzichtet. Genau dieser Fakt warf auf die Preisverleihung einen unangenehmen Schatten und führte zu einem gewissen Gefühl von Zeitdruck und Unruhe, trotz der ansonsten gewohnten Elemente. Weiterlesen

„Beale Street“ (2019)

Filmkritik: Bereits sein nur zweiter Film „Moonlight“ verschaffte dem Regisseur Barry Jenkins viel Aufmerksamkeit und ein paar wichtige Trophäen wie den Oscar für den ‘Besten Film’ im Jahr 2017. Sein Film besaß eine besondere Schönheit trotz des rauen Inhalts und wurde unterstützt durch eine eindringliche Kameraarbeit. Diesem Konzept bleibt er in seinem dritten Film „Beale Street“ (OT: „If Beale Street could talk“, USA, 2018) treu und findet die richtigen Bilder, um den Roman von James Baldwin zu bebildern. Weiterlesen

Sieben Fragen an Ru Kuwahata

© Tiny Inventions

Interview: Einer der Oscar-Kandidaten der 90. Academy Awards für den ‘Besten Animationskurzfilm’ war die französische Produktion “Negative Space”. Die Regie und die meisten handwerklichen Aufgaben übernahm das Duo Max Porter und Ru Kuwahata. Im Gespräch mit der gebürtigen Japanerin Ru Kuwahata erzählt sie, wie es zu dem Stop-Motion-Film kam, von ihrer Zusammenarbeit mit Max und was ihnen wichtig bei der visuellen Umsetzung war.

The original english language interview is also available.

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