„Mrs. Miniver“ (1942)

1943, 15. Oscarverleihung, 12 Nominierungen, 6 Auszeichnungen   

Filmkritik: Ursprünglich sollte der Spielfilm „Mrs. Miniver“ (OT: „Mrs. Miniver“, USA, 1942) reine Kriegspropaganda sein, um die amerikanische Bevölkerung davon zu überzeugen, in den zweiten Weltkrieg einzusteigen. Doch dann mauserte sich der Film von William Wyler schnell zum Box-Office-Hit und wurde nicht nur vom Präsidenten Franklin D. Roosevelt empfohlen, sondern auch zum Zuschauerliebling. So verwundert es nicht, dass er sich dann bei der 15. Oscarverleihung in sechs Kategorien, darunter auch ‚Bester Film‘ u.a. gegen Konkurrenten wie „Der große Wurf“ (1942), „Yankee Doodle Dandy“ (1942) und Orson Welles’ „Der Glanz des Hauses Amberson“ (1942) durchsetzen konnte. Weiterlesen

Jetzt Online! – Der Kurzfilm „Sing“

Streaming-Möglichkeit: Den Gewinner der 89. Oscarverleihung in der Kategorie ‘Bester Kurzfilm (Live action)’ kann man jetzt online: Der achtminütige „Sing“ von Kristóf Deák ist ein warmherziger Film über zwei mutige Mädchen, welche Kinder und Erwachsene gleichermaßen anspricht.   

Überzeugt euch selbst (ungarisch mit englischen Untertiteln):

Ein Kurzfilm-Tipp von Doreen Matthei

„Rocky – Die Chance seines Lebens“ (1976)

49. Oscarverleihung, 10 Nominierungen, 3 gewonnen

Filmkritik: Bei der 49. Oscarverleihung am 28. März 1977 gewann die Trophäe des ‚Besten Films‘ ein Film, von dem man bei der Produktion davon ausging, dass er als B-Movie an den Kinokassen untergeht. Der Boxerfilm „Rocky – Die Chance seines Lebens“ (OT: „Rocky“, USA, 1976) von John G. Avildsen schaffte es nicht nur überraschend in den Box-Office-Listen nach oben und gewann die Herzen die Zuschauer, sondern konnte auch auf der Oscarverleihung 1977 drei der begehrten Preise gewinnen und sich sogar in der Hauptkategorie gegen Konkurrenten wie „Die Unbestechlichen“ (1976) von Alan J. Pakula und Martin Scorseses „Taxi Driver“ (1976) durchsetzen.   Weiterlesen

„Es geschah in einer Nacht“ (1934)

7. Oscarverleihung, 5 Nominierungen, 5 Auszeichnungen

Filmkritik: Frank Capras „Es geschah in einer Nacht“ (OT: „It happened one night“, USA, 1934) hat die Ära der Screwball-Filme ins Leben gerufen und damit ein komplett neues Genre begründet. Auch aus heutiger Sicht funktioniert der Film, vor allem mit seinem grandiosen Gespann Clark Gable und Claudette Colbert, immer noch hervorragend, so dass es nicht verwundert, dass er immer noch als einer der oder gar der beste seiner Art gehandhabt wird und zudem bei der 7. Oscarverleihung am 27. Februar 1935 alle fünf Oscars, für die er nominiert war, auch gewinnen konnte. Weiterlesen

„In der Hitze der Nacht“ (1967)

1968, 40. Oscarverleihung, 7 Nominierungen, 5 Auszeichnungen

Filmkritik: Figuren wie Sherlock Holmes, Sam Spade, Philip Marlow und Miss Marple haben in Filmen und Büchern das Genre des ‚Whodunit‘ begründet. Doch erst bei der 40. Oscarverleihung schafft es ein Film dieses Genres den Oscar für den ‘Besten Film’ zu gewinnen. Der amerikanische Spielfilm „In der Hitze der Nacht“ (OT: „In the Heat of the Night“, USA, 1967) von Norman Jewison schaffte es von sieben Nominierungen fünf Auszeichnungen zu erhalten und gilt so als der große Gewinner der 40. Academy Award of Merit und setzte sich in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Bonnie und Clyde“ (1967) und „Die Reifeprüfung“ (1967) durch. Weiterlesen

„Gandhi“ (1982)

1983 / 55. Oscarverleihung / 11 Nominierungen / 8 gewonnen

Filmkritik: Im Jahr 1983 wurden auf der 55. Oscarverleihung Preise in 18 Kategorien vergeben. Der große Gewinner der Zeremonie mit elf Nominierungen und acht Preisen war der britisch-indische Spielfilm „Gandhi“ aus der Hand von Richard Attenborough. Darunter war auch die Auszeichnung als ‚Bester Film‘ und damit setzte er sich gegen die starke Konkurrenz von „Tootsie“ (1982) von Sydney Pollack und „E.T. – Der Außerirdische“ von Steven Spielberg durch.

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„Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)

Filmkritik: Die amerikanische Schauspielerin Glenn Close gehört seit Jahren zum festen Kanon von hochkarätigen Schauspielerinnen. Sie bewies ihr Talent in Filmen wie „Eine verhängnisvolle Affäre“ (1987), „Gefährliche Liebschaften“ (1988) und „Albert Nobbs“ (2011) und wurde vor den 91. Oscars bereits sechsmal für einen Oscar nominiert. In diesem Jahr wurde sie für ihre Rolle in der Romanadaption „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (OT: „The Wife“ / USA, 2017) zum siebten Mal nominiert und hätte ihn für ihre schauspielerische Leistung mehr als verdient. Weiterlesen