„Rupien! Rupien!“ von Vikas Swarup (2005)

352 Seiten / ab – Jahren / KiWi-Taschenbuch / 9,99 €

Buchkritik: Der Roman „Rupien! Rupien!“ des indischen Autors Vikas Swarup wurde durch die Verfilmung „Slumdog Millionär“, die Dev Patel weltberühmt machte und mit acht Oscars ausgezeichnet wurde, international bekannt, geht aber in seiner Schilderung der indischen Gesellschaft weit über die Verfilmung hinaus.

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„Mank“ (2020)

Filmkritik: Nach einem Drehbuch seines Vaters schuf David Fincher seinen neuesten Film „Mank“ (OT: „Mank“, USA, 2020), der von Netflix produziert wurde und in einem schwarz-weißen Retro-Gewand die Entstehung des Drehbuchs zu einem der größten Filme der Filmgeschichte – „Citizen Kane“ von 1941 – erzählt. 

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„Little Women“ (2019)

Filmkritik: Der Roman „Little Women“ von Louisa May Alcott gehört wohl zu den am meisten verfilmten Romanen der Literaturgeschichte. Die Regisseurin und Schauspielerin Greta Gerwig hat sich nun des Stoffes angenommen und bringt mit ihrem Spielfilm „Little Women“ (OT: „Little Women“, USA, 2019) die mittlerweile sechste Fassung des Romans auf die Leinwände und liefert ein schönes Plädoyer für mehr weibliche Selbstbestimmung ab.

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„The Neighbors’ Window“ (2019)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „The Neighbors’ Window“ von Marshall Curry war einer der fünf Nominierten für den ‚Besten Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung 2020. Mit seiner Geschichte, die ganz harmlos beginnt und emotional endet, konnte er sich gegen seine Konkurrenz wie die starken Filme „Nefta Football Club“ (2019) und „Une sœur“ (2019) behaupten und gewann die begehrte Trophäe.

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92. Oscars (2020)

9. Februar 2020 / Dolby Theatre / Los Angeles

Oscar-Rückblick: Die 92. Verleihung der Academy Awards of Merit fand in diesem Jahr ungewöhnlich früh in der ersten Jahreshälfte statt. Am 9. Februar 2020 wurden im Dolby Theatre in Los Angeles in 19 Kategorien Oscars vergeben. Dabei blieben sie hier dem moderationsfreien Konzept des letzten Jahres treu und fanden einen Weg, diese Lücke zu schließen. Der so gestrafften Veranstaltung fehlte es dadurch zwar weiterhin etwas an Charme, aber sie bestach durch die hervorragende Auswahl an Filmen und vor allem überraschte sie mit „Parasite“ als großen Gewinner des Abends.

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„Fauve“ (2018)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2018

Filmkritik: Der kanadische Kurzfilm „Fauve“ war auf vielen Festivals zu Gast (u.a. in Dresden und Regensburg) und war einer der Oscar-Nominierten für den ‚Besten Kurzfilm‘ auf der 91. Oscarverleihung 2019, der aber schlussendlich an „Skin“ von Guy Nattiv ging. Beide Filme haben gemein, dass junge Protagonisten im Vordergrund stehen, aber Jérémy Comte erzählt mit „Fauve“ eine andere Kindheitsgeschichte. 

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„House of Small Cubes“ (2008)

Kurzfilm / Japan / Animation / 2008

Filmkritik: Der japanische Anime „Tsumiki no ie“ (ET: „House of Small Cubes“) gewann auf der 81. Oscarverleihung 2009 den Oscar für den ‚Besten animierten Kurzfilm‘ und das völlig zu recht. Der Regisseur Kunio Katō beweist uns mit seiner berührenden Geschichte, wie vielfältig japanische Animationsfilme sein können.

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„Skin“ (2018)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2018

Filmkritik: Der Oscar für den ‚Besten Kurzfilm‘ ging an den amerikanischen Kurzfilm „Skin“ von Guy Nattiv, der jetzt mit seinen Langfilm „Skin“ (2018) mit Jamie Bell in der Hauptrolle in den deutschen Kinos gestartet ist. Wer Glück hatte, konnte den überzeugenden Kurzfilm zuvor auf einem von vielen Festivals sehen, u.a. auf der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg.

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“Tango” (1980)

Kurzfilm / Polen / Animationsfilm / 1981

Filmkritik: Auf dem 61. DOK Leipzig lief der außergewöhnliche, polnische Kurzfilm „Tango“ (OT: „Tango“) aus dem Jahr 1981. Er macht deutlich, wie auch bereits vor dem Aufkommen digitaler Möglichkeiten der Animationsfilm mit seinen technischen Möglichkeiten genutzt wurde, um besondere Geschichten zu erzählen.

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„Mrs. Miniver“ (1942)

1943 / 15. Oscarverleihung / 12 Nominierungen / 6 Auszeichnungen   

Filmkritik: Ursprünglich sollte der Spielfilm „Mrs. Miniver“ (OT: „Mrs. Miniver“, USA, 1942) reine Kriegspropaganda sein, um die amerikanische Bevölkerung davon zu überzeugen, in den zweiten Weltkrieg einzusteigen. Doch dann mauserte sich der Film von William Wyler schnell zum Box-Office-Hit und wurde nicht nur vom Präsidenten Franklin D. Roosevelt empfohlen, sondern auch zum Zuschauerliebling. So verwundert es nicht, dass er sich dann bei der 15. Oscarverleihung in sechs Kategorien, darunter auch ‚Bester Film‘ u.a. gegen Konkurrenten wie „Der große Wurf“ (1942), „Yankee Doodle Dandy“ (1942) und Orson Welles’ „Der Glanz des Hauses Amberson“ (1942) durchsetzen konnte. Weiterlesen