„Ben Hur“ (1959)

1960 / 22. Oscarverleihung / 12 Nominierungen / 11 Auszeichnungen

Filmkritik: Wenn man sich mit den Klassikern der Filmgeschichte beschäftigt, kommt man an dem gewaltigen, 212 Minuten langen Epos „Ben Hur“ (OT: „Ben Hur“, USA, 1959) nicht vorbei. Auch wenn man sich die Geschichte der Oscars anschaut, fällt der Monumentalfilm aus der Reihe. Auf der 32. Oscarverleihung, welche am 4. April 1960 in Los Angeles stattfand, konnte er von seinen zwölf Nominierungen satte elf Oscars gewinnen. Damit übertraf er nicht nur den Rekord des Vorjahres, als MGM mit „Gigi“ (1958) bereits neun Oscars erhielt, sondern gehört neben „Titanic“ (1997) und „Herr der Ringe: Rückkehr des Königs“ (2003) immer noch zu den Spitzenreitern. Doch im Gegensatz zu den späteren Gewinnern, gab es in diesem Jahr nur 19 Kategorien und so bleibt er mit seiner Gewinnquote unübertroffen. Natürlich gewann er auch den wichtigen Oscar für den ‚Besten Film‘ und setzte sich gegen Filme wie „Anatomie eines Mordes“ (1959) von Otto Preminger und „Geschichte einer Nonne“ (1959) von Fred Zinnemann durch.

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„Erbarmungslos“ (1992)

1993 / 65. Oscarverleihung / 9 Nominierungen / 4 Gewinne

Filmkritik: Wie allseits bekannt sind vor allem Dramen dafür prädestiniert Oscars zu gewinnen. Doch in der Oscargeschichte haben es auch drei Western geschafft, den höchsten Preis zu ergattern. Der erste war „Cimarron – Pioniere des Wilden Westens“ (1931) und „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) folgte 60 Jahre später. Auf der 65. Oscarverleihung, welche am 29. März 1993 im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles stattfand, gewann der Neo-Western „Erbarmungslos“ (OT: „Unforgiven“, USA, 1992) vier der 23 Trophäen und setzte sich in der Hauptkategorie gegen Konkurrenten wie „Der Duft der Frauen“ (OT: „Scent of a Woman“, 1992), „Eine Frage der Ehre“ (OT: „A few good Men“, 1992) und „Wiedersehen in Howards End“ (OT: „Howards End“, 1992) durch.

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