„Der Junge muss an die frische Luft“ (2018)

© Warner Bros.

Filmkritik: Im Jahr 2015 wurde Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“, mit Devid Striesow in der Hauptrolle verfilmt. Leider hielt der Film nicht das, was man sich von dem ihm versprochen hatte, denn er manövrierte sich zu sehr in pseudo-religiöse Ecke. Doch die neueste Umsetzung eines Buches von Kerkeling – „Der Junge muss an die frische Luft“ (Deutschland, 2018) – macht alles besser, zeigt welche Kraft in der Vorlage steckt und überträgt sie souverän auf die Leinwand.  

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„Der verlorene Sohn“ (2018)

Filmkritik: Schon vor Jahren konnte man in Deutschland das Buch „Umkehr der Liebe“ von John und Anne Paulk lesen, welche darin ihren heilsamen Weg aus der Homosexualität hin zueinander beschreiben. Die Neuorientierung fand in einem christlichen Camp statt. Wer eine andere Sicht, also eine die weniger nach Gehirnwäsche klingt, der Lage solcher Camps erfahren möchte, kann sich nicht nur in den gängigen Medien informieren, sondern auch den neuen Film von Joel Edgerton ansehen: „Der verlorene Sohn“ (OT: „Boy Erased“, USA; 2018).

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“Negative Space” (2017)

Kurzfilm / Frankreich / Animation / 2017

Filmkritik: Zwar konnte der französische Kurzfilm “Negative Space” nicht den Oscar für den ‘Besten animierten Kurzfilm’ gewinnen – der Sieger hieß “Dear Basketball” (2017) – aber dafür erhielt er international viel Aufmerksamkeit, die er sich auch wahrlich verdient hatte. So lief er auch auf vielen Festivals darunter auf dem 30. Filmfest Dresden und auf dem 19. Landshuter Kurzfilmfestival. Weiterlesen

“Lost Face” (2016)

Kurzfilm / Australien & Kanada / Fiktion / 2016

Filmkritik: Auf dem 19. Landshuter Kurzfilmfestival lief der australisch-kanadische Kurzfilm “Lost Face” in der ‘Shock Block’-Reihe. Der Regisseur Sean Meehan schafft es mit seiner außergewöhnlichen Geschichte samt fantastischen Elementen und Zeitbezug die Zuschauer wunderbar mit Spannung an das Geschehen zu fesseln. Weiterlesen

“Am Strand” (2017)

Filmkritik: Es erscheint wie eine Ehrung zu Ian McEwans 70. Geburtstag. Aber vermutlich erschienen eher zufällig 2018 gleich zwei Spielfilme nach Romanen des Autors, bei denen er auch die Drehbuchausgestaltung in die Hand nahm. Neben dem Justizdrama “Kindeswohl” (2018) erschien unter der Regie von Dominic Cooke das Liebesdrama “Am Strand” (OT: “On Chesil Beach”, UK, 2017). Weiterlesen

„Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (2018)

Filmkritik: Nach dem gleichnamigen Roman von David Levithan entstand der Spielfilm “Letztendlich sind wir dem Universum egal” (OT: “Every Day”, USA, 2018). Er ist auf den ersten Blick eine typische Jugendbuchverfilmung, welche alle allen wichtigen Themen für diese Generation aufgreift. Doch der Film besitzt eine außergewöhnliche Ausgangsprämisse, welche diesen Film auch für älteres Publikum ansprechend macht. Weiterlesen

„Auslöschung“ (2018)

© Netflix

Filmkritik: Science-Fiction ging in der Kulturgeschichte schon oft Hand in Hand mit der Philosophie. In der Literatur denkt man da besonders an die Werke von Stanislaw Lem. Aber nicht nur seine verfilmten Büchern, sondern auch Filme wie “Stalker” (1979) von Andrej Tarkowski, Kubricks “2001: Odyssee im Weltraum” (1968) und “Moon” (2009) zeigen, dass Science-Fiction mehr kann als Weltraumschlachten. Der neueste Film von Alex Garland – Auslöschung (OT: “Annihilation”, USA/UK, 2018) gehört ebenfalls zu dieser Art Filme und wurde deshalb aus den deutschen Kinos verbannt.

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